Simon, Rainer

 

Rainer Simon gehört zu den wichtigsten Regisseuren der DDR. Er beginnt als Assistent bei Ralf Kirsten und Konrad Wolf zu arbeiten, inszeniert später mit JADUP UND BOEL (1980) einen der wichtigsten DEFA-Filme der 80er Jahre, der aber erst Jahre später in die Kinos kommt. Großen Wert legt der Regisseur auf die visuelle Umsetzung seiner Ideen, zahlreiche der phantasievollen Bilder aus seinen Filmen bleiben in Erinnerung.


Rainer Simon wird am 11. Januar 1941 in Hainichen, Sachsen geboren. Er wächst bei seiner Mutter auf, die als Sekretärin ihren Lebensunterhalt verdient. In Frankenberg geht er zur Schule, absolviert 1959 die Abiturprüfung. Danach wird er für zwei Jahre zum Wehrdienst bei der Nationalen Volksarmee einberufen.



Rainer Simon bei der Wiederaufführung von "Die Frau und der Fremde" 2008

1961 beginnt Rainer Simon ein Regie-Studium an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg. Nach drei Jahren schließt er das Studium mit dem Diplomfilm PETERLE UND DIE WEIHNACHTSGANS AUGUSTE (1964) ab. Es folgt eine Anstellung beim DEFA-Studio für Spielfilme als Regie-Assistent. Er arbeitet mit dem Regisseur Ralf Kirsten bei dessen, zunächst verbotenen und 1971 in einer bearbeiteten Fassung erschienenen Film DER VERLORENER ENGEL (1966) zusammen. Außerdem assistiert er Konrad Wolf bei dessen erfolgreichem Werk ICH WAR NEUNZEHN (1967).

Zunächst kann Rainer Simon seine eigenen Projekte im Spielfilm-Studio nicht realisieren. Er inszeniert für das DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme den semidokumentarischen Film FREUNDE VOM WERBELLINSEE (1966) über das internationale Ferienlager. Danach dreht er seinen ersten Spielfilm, den Märchenfilm WIE HEIRATET MAN EINEN KÖNIG (1968) nach den Gebrüdern Grimm. Erzählt wird die Geschichte einer klugen Bauerntochter, die den König, der willkürlich Recht spricht, durch Witz und Klugheit zum Besseren bekehrt. Bis heute gehört das Werk zu einem der beliebtesten Filme beim Publikum. Grund dafür sind die überzeugende, eigenwillige und einfallsreiche Inszenierung sowie die hervorragenden Darstellungen durch Cox Habbema und Eberhard Esche. Noch einmal wird der Regisseur einen Märchenfilm inszenieren. Mit SECHSE KOMMEN DURCH DIE WELT (1972) versucht Rainer Simon an seinen früheren Erfolg anzuknüpfen. In einer Hauptrolle agiert der tschechische Regisseur Jiri Menzel, der einen wesentlichen Beitrag zum "Prager Frühling" leistete. Nicht nur damit verweist der Regisseur auf seine politischen Anschauungen. Der Film ist aufgrund seiner deftig-kräftigen Inszenierung, des Gerechtigkeitsempfindens und der Einbindung eines umfassenden sozialen Milieus eher eine Produktion für Erwachsene.

Als zweite Inszenierung im DEFA-Spielfilmstudio dreht Rainer Simon eine Episode des Films AUS UNSERER ZEIT (1969). Erzählt wird vom Alltag des Bauleiters Hannes Stütz und der gerade von der Universität kommenden Ingenieurin Adele. Der Titel der Episode GEWÖHNLICHE LEUTE ist Programm. Rainer Simon schildert ohne dramaturgische Zuspitzung gewöhnlichen Alltag. Mit einem ähnlichen Konzept setzt er danach den Jugendfilm MÄNNER OHNE BART (1971) nach einem Roman von Uwe Kant in Szene. Der 15jährige Schüler Otto Hinz, versetzungsgefährdet, aber nicht unklug, bewegt sich zwischen Realität und Phantasie. Dadurch fallen ihm die täglichen Pflichten schwer. Der Regisseur verfilmt den Stoff sozial genau, macht die psychologische Situation des Jungen mit außergewöhnlichen Bildern deutlich.

Nach einer Filmerzählung von Christa und Gerhard Wolf und dem deutschen Volksbuch entsteht TILL EULENSPIEGEL (1974) mit Winfried Glatzeder in der Hauptrolle. Vor dem Hintergrund des Bauernkrieges wird die Geschichte des Bauernsohnes Till Eulenspiegel erzählt, der durch seine Streiche und Possen die Mächtigen der Zeit in Schwierigkeiten bringt. Hier tritt eine Figur auf, die sich durch intellektuelle List und anarchischen Spaß auszeichnet, die sich angriffslustig gegen die Mächtigen richtet - ohne Konsequenzen zu scheuen oder sich durch Bestrafungen brechen zu lassen. Rainer Simon bietet eine ungewöhnliche Sicht auf die legendäre Volksfigur, inszeniert einfallsreich und bindet die gesellschaftlichen Umstände gekonnt in die Filmerzählung ein. Der Film wird - trotz überwiegend ablehnender Presseresonanz - beim Publikum ein Erfolg.

Danach hat der Regisseur Schwierigkeiten, seine Ideen und Projekte zu realisieren, unter anderem kommt ein Projekt nach dem Buch "Franziska Linkerhand" von Brigitte Reimann nicht zustande. Das Buch wird Jahre später von Lothar Warneke unter dem Titel UNSER KURZES LEBEN (1981) verfilmt. Auch die Stoffe "Das Doktorspiel" nach Bernd Schirmer und "Kreuzzug der Kinder" von Wolfgang Landgraf, der mit westlichen Partnern realisiert werden soll, bleiben in der Entwicklungsphase stecken. Der Regisseur greift zu einem komödiantischen Stoff: ZÜND AN, ES KOMMT DIE FEUERWEHR (1979). Nach einem authentischen Fall ist die Geschichte erarbeitet. Ein brillantes Schauspieler-Team gibt in der satirischen Posse vor dem Hintergrund des kaiserlichen Deutschlands um die Jahrhundertwende eine Freiwillige Feuerwehr, die aus Mangel an Feuerlösch-Gelegenheiten selber kokelt. Es agieren Winfried Glatzeder, Kurt Böwe, Rolf Ludwig und Jürgen Gosch.



Rainer Simon beim Dreh zu "Jadup und Boel" (1981)

Foto: DEFA-Stiftung/Wolfgang Ebert


Einer der wichtigsten Filme des Regisseurs wird JADUP UND BOEL (1980), der für Jahre in den Tresoren verschwindet. Nach dem Roman von Paul Kanut Schäfer werden die Probleme des Bürgermeisters Jadup (gespielt von Kurt Böwe) geschildert, der in einer Kleinstadt durch eine Erinnerung an seine Jugend nicht mehr so weiter machen will wie bisher, insbesondere seine Anpassung, sein eigener Opportunismus stören ihn. Indem er sich und andere beobachtet, sein eigenes Tun kritisch bewertet, wandelt er sich, wird ein engagierter Streiter für Ehrlichkeit und gegen Anpassung. Zunächst wird der Film immer wieder bei den verantwortlichen Stellen diskutiert, bis ihm im April 1983 endgültig die staatliche Zulassung verweigert wird. Im Mai 1988 feiert er endlich Premiere, gewinnt durch seine immer noch aktuelle Problematik auch Jahre später die Zuschauer. Durch seine eindeutige Haltung zur Biermann-Affäre und seine politischen Äußerungen wird der Regisseur zum Fall für die Staatssicherheit, mehrfach beschattet und bespitzelt.

DAS LUFTSCHIFF (1983) mit Jörg Gudzuhn in der Hauptrolle erzählt die Biographie des Erfinders Franz Xaver Stannebein, einem fanatischen Erfinder, der Flugmaschinen konstruieren möchte. Er scheitert an den politischen Verhältnissen und seiner eigenen Widersprüchlichkeit. Der Regisseur filmt eine komplexe Geschichte, angereichert mit zahlreichen Metaphern und Symbolen, überschäumend vor visueller Phantasie und zugleich kritisch gegenüber Manipulation und Anpassung in der Gesellschaft. Die politisch Verantwortlichen sind vorsichtig. Der Film wird zwar glanzvoll abgenommen, aber auf keinem Festival angeboten.



Szene aus "Das Luftschiff" (1982)

Foto: DEFA-Stiftung/Wolfgang Ebert

Seinen größten Erfolg feiert Rainer Simon mit der klar konstruierten Geschichte DIE FRAU UND DER FREMDE (1985) nach der Novelle "Karl und Anna" von Leonhard Frank. Zwei deutsche Kriegsgefangene im Ersten Weltkrieg sprechen derart viel über die Frau des einen, daß der andere sich nach gelungener Flucht bei eben dieser Frau wiederfindet. Neben den sozialen und historischen Gegebenheiten ist die Psyche der Menschen für den Regisseur von Interesse. Das dramatische Kammerspiel ist von Kathrin Waligura, Peter Zimmermann und Joachim Lätsch eindringlich gespielt. Der Film wird auf der 35. Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Eine aufwendig inszenierte Familiensaga erzählt der Regisseur in WENGLER & SÖHNE - EINE LEGENDE (1986). Mehrere Jahre zieht sich die Stoffentwicklung der Geschichte einer Arbeiter- und Angestelltenfamilie und deren Entwicklung von der Reichsgründung 1870/71 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges hin. Wieder kommt der Regisseur mit seiner Inszenierung nahe an die Menschen heran, er vermittelt historisches Wissen am Beispiel eines Einzelschicksals.

Mit DIE BESTEIGUNG DES CHIMBORAZO (1989) bewegt sich der Regisseur auf völlig neuem Terrain. Aufwendig produziert wird die Reise des Alexander von Humboldt nach Südamerika. Gedreht wird vor Ort, mit Indianern in Ecuador, deren Riten, Alltag und Leben gezeigt werden. So entsteht ein dokumentarischer Spielfilm. Das Land und seine Ureinwohner lassen den Regisseur nicht mehr los. In Ausstellungen präsentiert er Bildern indianischer Maler oder seine eigenen Porträt- und Landschaftsaufnahmen von den Reisen nach Ecuador. Seine letzten drei Filme drehte der Regisseur gemeinsam mit seinem Kameramann Frank Sputh und dem ecuadorianischen Filmemacher Alejandro Santillán in Ecuador. Es entstehen zwei Dokumentarfilme DIE FARBEN VON TIGUA (1994) über naive indianische Malerei und MIT FISCHEN UND VÖGELN REDEN (1998) bei den letzten Zápara-Indianern, sowie der dokumentarische Spielfilm DER RUF DES FAYU UJMU (2003)  nach einer Legende der Chachi-Indianer, die Geschichte eines 13jährigen Jungen, der in die Gewalt eines bösen Geistes gerät.

Nach dem Zusammenbruch der DDR verfilmt Rainer Simon nach der Erzählung "Der Fall Ödipus" von Franz Fühman den Film DER FALL Ö. (1991). Das antike Drama soll von den Soldaten einer deutschen Kompanie, die 1944 in Griechenland stationiert ist, verfilmt werden. Der Hauptmann identifiziert sich immer mehr mit dem Stoff. In FERNES LAND PA-ISCH (1994) suchen ein 16jähriger und seine fünfjährigen dunkelhäutigen Schwester nach Geborgenheit und Glück. Da sie dies bei ihrer Mutter nicht finden, wollen sie sich nach Afrika aufmachen, um einen den Vater des Mädchens zu suchen.

Neben seiner Filmarbeit war der Regisseur auch als Professor an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg und München tätig, veranstaltet ebenfalls Workshops mit jungen Filmemachern in verschiedenen Ländern Südamerikas. Auch am Theater wird der Regisseur beschäftigt. Im Jahr 2000 inszeniert er das Stück "Soliman" von Ludwig Fels am Hans Otto Theater in Potsdam.

2005 erschienen seine Autobiografie „Fernes Land Pa-isch, die DDR, die DEFA und der Ruf des Chimborazo“ und sein erster Roman „Regenbogenboa“.

Rainer Simon lebt in Potsdam.

zusammengestellt von Ines Walk (www.film-zeit.de)

Stand: Januar 2008


Filmographie

  • 1964 Überzeugungsmethode
    Kurzfilm, Regie, Drehbuch
  • 1964 Peterle und die Weihnachtsgans Auguste
    Diplomfilm, Regie, Drehbuch
  • 1966 Der verlorene Engel
    Regie-Assistenz
  • 1966 Freunde vom Werbellinsee
    Kurz-Dokumentarfilm, Regie, Drehbuch
  • 1967 Ich war neunzehn
    Regie-Assistenz
  • 1968 Wie heiratet man einen König
    Regie, Drehbuch
  • 1969 Aus unserer Zeit. 3. Episode: Gewöhnliche Leute
    Regie, Drehbuch
  • 1971 Männer ohne Bart
    Regie, Drehbuch
  • 1972 Sechse kommen durch die Welt
    Regie, Drehbuch
  • 1974 Liebe mit 16
    Drehbuch
  • 1974 Till Eulenspiegel
    Regie, Drehbuch
  • 1979 Zünd an, es kommt die Feuerwehr
    Regie, Drehbuch
  • 1980 Jadup und Boel
    Regie, Drehbuch, erst 1988 aufgeführt
  • 1982 Das Luftschiff
    Regie, Drehbuch
  • 1985 Die Frau und der Fremde
    Regie, Drehbuch
  • 1986 Junge Leute in der Stadt
    Mitarbeit
  • 1986 Wengler & Söhne - Eine Legende
    Regie, Drehbuch
  • 1989 Die Besteigung des Chimborazo
    Regie, Drehbuch
  • 1991 Der Fall Ö.
    Regie, Drehbuch
  • 1994 Fernes Land Pa-Isch
    Regie, Drehbuch
  • 1994 Farben von Tigua
    Dokumentarfilm, Regie, Drehbuch
  • 1998 Mit Fischen und Vögeln reden
    Dokumentarfilm, Regie, Drehbuch
  • 2003 Der Ruf des Fayu Ujmu
    Regie


Auszeichnungen

  • DIE FRAU UND DER FREMDE
    1985 Goldener Bär auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin, 1986 DDR-Kritikerpreis, 1986 Preis für die Beste Regie auf dem Nationalen Spielfilmfestival der DDR in Karl-Marx-Stadt
    1986 Heinrich-Greif-Preis
    1987 „Konrad-Wolf-Preis“ der Akademie der Künste
  • WENGLER & SÖHNE
    1988 DDR-Kritikerpreis 
  • JADUP UND BOEL
    1989 DDR-Kritikerpreis
  • DIE BESTEIGUNG DES CHIMBORAZO
    1991 Spezialpreis des Filmfestivals von Teneriffa
  • DER RUF DES FAYU UJMU
    2004 Spezialpreis des Filmfestivals von Tortosa / Spanien

Ausgewählte Literatur

Eigene Texte
Rainer Simon: "Ich möchte einen spielerischen Gedankenaustausch erreichen", in: Film und Fernsehen, Nr. 10/Oktober 1979. (Interview).

Rainer Simon, Fritz-Rudolf Fries: Das Filmbuch zum Luft-Schiff. Treatment, Drehbuch, Hinstorff Verlag Rostock 1983.

Rainer Simon: Aus Sehnsucht lügen, in: Sonntag, Nr. 5, 03.02.1985.

Rainer Simon: Die Kraft zum Traum, in: Film und Fernsehen, Nr. 4, April 1985.

Rainer Simon: Die Kraft zum Traum, in: Film und Fernsehen, Nr. 4, April 1985.

Rainer Simon, Helmut Bez: Wengler & Söhne, Filmdrehbuch, Henschelverlag. 1988

Rainer Simon, Paul Kanut Schäfer: Die Besteigung des Chimborazo – eine Filmexpedition auf Alexander von Humboldts Spuren, VGS Köln 1990

Rainer Simon: Rebellen, Träumer und „gewöhnliche Leute“, Werkstattgespräch und Dokumentation in „Aus Theorie und Praxis“ Schriftenreihe der DEFA-Betriebsschule 1990

Rainer Simon: Bedrohungen. Skizzen, Fragmente, Erzählungen 1973 - 1984. Photographien, J.Strauss Verlag Potsdam, 2000.

Rainer Simon: Fernes Land Pa-isch, die DDR, die DEFA und der Ruf des Chimborazo, Autobiografie, Aufbau Verlag 2005

Rainer Simon: Regenbogenboa, Roman, Verlag Schwartzkopff Buchwerke 2005


Fremde Texte

Rudolf Jürschik: Das zweite Licht, in: Film und Fernsehen, Nr. 6, Juni 1975, S. 17-20

Peter Hoff: ZÜND AN, ES KOMMT DIE FEUERWEHR, in: DEFA-Filme 1978-1980. Aus Theorie und Praxis des Films, Nr. 04/1980.

Rudolf Jürschik: Rainer Simon. Gewöhnliche Leute - außergewöhnliche Bilder, in: Rolf Richter (Hrsg.): DEFA-Spielfilm-Regisseure und ihre Kritiker. Henschel Verlag Berlin 1981.

Helmut Ullrich: Die Frau und der Fremde, in: DEFA-Spielfilme 1983-1985. Aus Theorie und Praxis des Films, Nr. 01/1986.

Helmut Ullrich: Das lange Leben des Gustav Wengler, in: Filmspiegel, Nr. 19/1986. (Bericht, Interview).

Hendrik Röder: Es gibt selten aufregende Drehbücher – Im Gespräch mit dem Filmregisseur Rainer Simon, in: Berliner Zeitung, 29.10.1991.

Alexander Osang: JADUP UND BOEL – Die Akte zum Film: Der DEFA-Regisseur Rainer Simon erkannte im Potsdamer Stasi-Archiv, dass er die Fäden nur bedingt in seiner Hand hielt, in: Berliner Zeitung, 10.03.1992.

Anka Grossner: Zwanzig Mann und ein Befehl - Die DEFA und die Staatssicherheit: der Regisseur Rainer Simon hat sich seine Akte angeschaut und eine Überraschung erlebt, in: Der Tagesspiegel, 22.05.1992.

Marlis Linke: Von Sachsen aus ins Vogelfreie: Rainer Simon dreht seinen neuen Film FERNES LAND PA-ISCH, und auch der Ku'dmm ist Kulisse, in: Berliner Zeitung, 28.07.1993.

Klaus Kirst: Geister, Tiere und Schamanen. Ein Akt tätiger Solidarität: Regisseur Rainer Simon holte Bilder indianischer Maler aus Ecuador ins Filmmuseum Potsdam, in: Neues Deutschland, 31.10.1994.

Erich Schech: Filmliebhaber machen ihr eigenes Kino - Regisseur Rainer Simon mit FERNES LAND PA-ISCH in Frankfurt/Oder zu Gast, in: Neues Deutschland, 15.11.1994.

Eugen L. Ribnitzer: Es geht auch ohne Film: Der lange Weg zum neuen Weg  ein Interview mit Rainer Simon, in: Berliner Zeitung, 24.11.1994.

Ralf Schenk: Räume für die Gedanken der Zuschauer – Rainer Simon über FERNES LAND PA-ISCH, die deutsche Filmförderung, fehlende Visionen und ein skandalöses Urteil, in: Neues Deutschland, 21.03.1994.

Axel Geiss: Repression und Freiheit – DEFA-Regisseure zwischen Fremd- und Selbstbestimmung, Brandeburgische Landeszentrale für politische Bildung 1997

Martin Mund: MIT FISCHEN UND VÖGELN REDEN – Premiere im Filmmuseum Potsdam: Regisseur Rainer Simon stellte seinen Essay vor – über Indianer Ecuadors, in: Neues Deutschland, 19.07.1999.

Ralf Schenk: Von Rebellen und gewöhnlichen Leuten. Ein Gespräch mit dem Filmregisseur Rainer Simon, in: Neues Deutschland, 31.01.2000.

Holger Kunze: Angst vor dem schwarzen Mann – Rassistischer Skandal als Ausgangspunkt: Der Filmregisseur Rainer Simon inszeniert "Soliman" von Ludwig Fels am Potsdamer Hans-Otto-Theater, in: Berliner Morgenpost, 28.03.2000.

Detlef Friedrich: Der Impetus von ehedem - Der Filmregisseur Rainer Simon inszeniert jetzt am Theater, in: Berliner Zeitung, 08.04.2000.

Martin Mund: Nachrichten aus einer anderen Welt – Filmregisseur Rainer Simon präsentiert sich mit einer Fotoausstellung und einer Theaterinszenierung, in: Neues Deutschland, 07.06.2000.

Ralf Schenk: Immer nur Gegenwart. Der einstige DEFA-Regisseur Rainer Simon wird heute sechzig, in: Berliner Zeitung, 11.01.2001.

Martin Mund: Reisen in die deutsche Seele – Rainer Simon zum 60.Geburtstag, in: Neues Deutschland, 11.01.2001.

Massimo Locatelli: Real exitierende sozialistische Väter – Rainer Simons Filme MÄNNER OHNE BART un JADUP UND BOEL, in: Klaus Finke (Hrsg.): Politik und Mythos – Kader, Arbeiter und Aktivisten im DEFA-Film, Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg 20002.

Martin Mund: Im Urwald des Rio Cayapa – Der Ruf des Fayu Ujmu von Rainer Simon, in: Neues Deutschland, 12.06.2003.

  Michael Hanisch: Glotz nicht so romantisch! Der Regisseur Rainer Simon, in: Film-Dienst, Nr. 1, 2006.

  Michael Grisko (Hg.): Die Zeit, die Welt und das Ich. Zum filmischen Werk von Rainer Simon. Berlin: Bertz&Fischer 2016.