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DEFA - Stiftung - Minetti, Hans-Peter

Minetti, Hans-Peter

In mehr als 70 Kino- und Fernsehfilmen ist der Schauspieler Hans-Peter Minetti, Sohn des großen Bernhard Minetti, zu sehen. Im Ostteil Deutschlands ist er so bekannt wie sein Vater im Westteil des Landes. In vielen Fällen spielt Hans-Peter Minetti den aufrichtigen Revolutionär, den geradlinigen positiven Helden. Neben seiner darstellerischen Arbeit für Theater, Film und Fernsehen übernimmt der Schauspieler zahlreiche politische Funktionen und bewegt sich ganz selbstverständlich in der politischen Oberschicht von Staat und Partei, bleibt der politischen Linie bis zum Zusammenbruch der DDR treu.



Hans Peter Minetti in "Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse" (1954)
Foto: DEFA-Stiftung/Heinz Wenzel

Hans-Peter Minetti wird am 21. April 1926 in Berlin geboren. Sein Vater ist der Schauspieler Bernhard Minetti, seine Mutter die Schauspielerin Anne Gebhardt. Seine 1940 geborene Schwester Jennifer Minetti wird später genauso wie er den Beruf ihrer Eltern ergreifen. In Berlin-Steglitz besucht er die Volks- und Oberschule, steht in seiner Schulzeit in verschiedenen Laienspielgruppen auf der Bühne. 1942 wird er 16jährig Luftwaffenhelfer, später Flakkanonier bei der Deutschen Wehrmacht. Im März 1945 desertiert er und flieht zu seinen Eltern in die Lüneburger Heide.

Nach dem Ende des Krieges beginnt Hans-Peter Minetti in Kiel ein Studium der Philosophie und Kunstgeschichte, holt in einem Vorsemester sein Abitur nach. Hier wird er auch 1946 Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands. 1947 setzt er das Studium in Berlin an der Humboldt Universität fort, wechselt später nach Hamburg. Neben seinem Studium schreibt er für die "Hamburger Volkszeitung", er möchte den Beruf des Journalisten ergreifen, wird Berichterstatter des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienst (ADN). Zudem engagiert er sich politisch, wird Mitglied des Allgemeinen Studentenaus-schusses. An der Hamburger Studentenbühne fällt Hans-Peter Minetti als Schauspieler auf, sammelt in "Das Floß der Medusa" von Georg Kaiser erste Erfahrungen und Erfolge.

Auf Anraten vieler Freunde ist es dann doch die Schauspielerei, für die sich Hans-Peter Minetti entscheidet. Er lernt bei den Professoren Maxim Vallentin, Otto Lang und Ottofritz Gaillard an der Schauspielschule des Theaterinstituts in Weimar das Handwerk, besteht 1950 die Abschlussprüfung und wandert dann mit der Wanderbühne des "Jungen Ensemble" durch zahlreiche Städte der DDR. Hier steht er unter anderem als Perdican in der Komödie "Man spielt nicht mit der Liebe" nach Alfred de Musset auf der Bühne. 1952 ist er für eine Spielzeit am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin zu sehen, bis er zunächst am Maxim Gorki-Theater in Berlin eine Heimstätte findet. Hier agiert er unter anderem als Franz Moor in Friedrich Schillers "Die Räuber". 1956 wechselt er ans Deutsche Theater unter der Intendanz von Wolfgang Langhoff, bleibt dort für drei Jahre fest engagiert. Hans-Peter Minetti spielt den Baron Tusenbach in "Drei Schwestern" (1958) von Anton Tschechow in der Inszenierung von Heinz Hilpert, er gibt den Pawel Rjumin in Maxim Gorkis "Sommergäste" (1959) unter der Regie von Wolfgang Heinz. Besondere Aufmerksamkeit erlangt sein Major von Tellheim in "Minna von Barnhelm" (1960) nach Ephraim Lessing, inszeniert von Wolfgang Langhoff.

Die DEFA ist Mitte der 50er Jahre auf den jungen Schauspieler aufmerksam geworden. Mit seinen ersten Filmrollen wird er sofort zu einem Begriff. In den ERNST THÄLMANN-Filmen von Kurt Maetzig spielt er den Fiete Jansen, den Hamburger Werftarbeiter, der treu und opferbereit zum kommunistischen Führer steht. Er und seine Filmpartnerin Karla Runkehl, die seine Ehefrau Änne spielt, werden in der groß angelegten Film- und Heldenbiographie zu Identifikationsfiguren für den Zuschauer, da sie die kleinen Leute in den großen Wirren der Zeit repräsentieren. In der Folge ist Hans-Peter Minetti in zahlreichen DEFA-Filmen zu sehen, spielt unterschiedlichste Charaktere in den verschiedensten Genre.

In vielen Fällen gibt er den aufrichtigen Revolutionär, den geradlinigen positiven Helden. Regisseur Günter Reisch besetzt ihn in dem Kriminalfilm SPUR IN DIE NACHT (1957), unter Konrad Wolf spielt er in LISSY (1957) nach dem Roman "Lissy oder Die Versuchung" von Franz Carl Weiskopf den Bruder Paul Schröder, der zwar die SA-Uniform anzieht, aber dessen Kritik an den Kapitalisten nicht mehr gefällt und der deshalb ermordet wird. Einen Kriminalkommissar verkörpert er in TATORT BERLIN (1958) unter der Regie von Joachim Kunert. Regisseur Heinz Thiel gibt ihm in dem Spionagestreifen IM SONDERAUFTRAG (1959) die Hauptrolle des Kapitänleutnant Fischer, der ein Minenräumkommando vor Kap Arkona führt. Nochmals arbeitet er mit dem Regisseur in zwei weiteren Filmen zusammen. Für einen harmlosen Auftrag in Stockholm mit lukrativer Entlohnung lässt er sich als Ingenieur Erich Becker in RESERVIERT FÜR DEN TOD (1963) vom Geheimdienst anwerben, will aber keinen Mord begehen und besteht deshalb den Zuverlässigkeitstest nicht. In dem Werbefilm für den Marine-Wehrdienst HART AM WIND (1970) gibt er den erfahrenen Kapitän Baumert, der die persönlichen Probleme seiner Soldaten zu lösen weiß.

In Kinder- und Märchenfilm ist Hans-Peter Minetti häufiger Gast. In dem Märchenfilm DER TEUFEL VOM MÜHLENBERG (1955) von Herbert Ballmann gibt er den jungen Müller Jörg, der sich gegen die Unterdrückung von Burgvogt und Dorfschulzen wehrt. In dem Kinderfilm TINKO (1957) von Herbert Ballmann ist er der Lehrer, der dem jungen Tinko zur richtigen Entscheidung verhilft. Als Major der Volkspolizei hilft er den Kindern in dem Kriminalfall AUF DER SUCHE NACH DEM WUNDERBUNTEN VÖGELCHEN (1964) von Rolf Losansky. In SCHNEEWEIßCHEN UND ROSENROT (1978) von Siegfried Hartmann spielt er den bösen und garstigen Berggeist, der seine Schätze vor dem Zugriff der Menschen bewahren will.



Hans-Peter Minetti in "Schneeweißchen und Rosenrot" (1978)
Foto: DEFA-Stiftung/Jürgen Hoeftmann, Herbert Kroiss

Im Fernsehen der DDR ist der Darsteller ebenfalls sehr präsent. Hier sind es häufig historische Persönlichkeiten, denen er mit seiner Ausdruckskraft Gestalt verleiht. Er spielt Carl von Ossietzky in der gleichnamigen Filmbiografie von Richard Groschopp, die mit großer Authentizität vom letzten Lebensjahrzehnt des Publizisten erzählt. Ein weiterer Fernseherfolg wird DR. SCHLÜTER (1965) von Achim Hübner. In dem fünfteiligen TV-Film ICH - AXEL CÄSAR SPRINGER (1970) von Helmut Krätzig ist er ebenfalls zu sehen. In dem aufwendig inszenierten TV-Fünfteiler MARTIN LUTHER (1983) unter der Regie von Kurt Veth verkörpert er den Dominikaner und Ablasshändler Johannes Tetzel.

Im Frühling 1975 wird Hans-Peter Minetti Direktor der Berliner Schauspielschule. Bis 1987 übt er diese Funktion aus. Um seinen Studenten das Handwerk praktisch nahe zu bringen, schließt er einen Gastvertrag mit dem Berliner Ensemble ab. Hier steht er als Kaiser von China in "Turandot" nach Carlo Gozzi auf der Bühne, spielt den Papst Urban VIII. in "Das Leben des Galilei" und den Feldprediger in "Mutter Courage und ihre Kinder", beide nach Bertolt Brecht. An der Volksbühne gibt er den König in Shakespeares "Ende gut - alles gut". In Rostock am Volkstheater spielt er den Einstein in Ernst Schumachers "Die Versuchung des For-schers" in der Regie von Hanns-Anselm Perten. Nach seinen Erzählungen schreibt Helmut Baierl ihm das Stück "Stolz auf 18 Stunden" über den Kieler Matrosenaufstand auf den Leib. Ein Erfolg wird auch "Salut an alle. Marx" (1976), eine szenische Montage von Texten, die im Theater im Palast (TiP) aufgeführt wird. Besonders bestechen seine abendfüllenden Monologe und Einpersonenstücke. Außerdem spricht Hans-Peter Minetti zahlreiche Schallplatten und Hörbücher ein, unter anderem den Tannenhäuser und gemeinsam mit seiner Ehefrau Liebesgedichte.

Hans-Peter Minetti, seit 1950 Mitglied der SED, ist neben seiner darstellerischen Tätigkeit auch immer politisch aktiv und bewegt sich selbstverständlich in der politischen Oberschicht der DDR. In den 50er Jahren ist er Mitglied des Zentralrates der Freien Deutschen Jugend, reist zu den Weltfestspielen nach Warschau und Moskau. 1958 wird er Kandidat des Zentralkomitees der SED, ist zudem Mitglied des Weltfriedensrates, Präsident der Gesellschaft "Neue Heimat - Vereinigung in der DDR für die Verbindung mit Bürgern deutscher Herkunft im Ausland" in der Liga für Völkerfreundschaft und Vorsitzender des Zentralvorstandes Kunst. Nach seinem Abschied von der Theaterschule ist er seit 1984 Präsident des Verbandes der Theaterschaffenden der DDR. In dieser Funktion argumentiert er im November 1989 gegen einen Mitaufruf zur Massendemonstration der Hunderttausenden am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz, die heute als eine Initialzündung zur Auflösung der DDR noch vor dem Fall der Mauer gilt. Mit seinen zahlreichen Funktionen gehört er zu den kulturpolitisch einflussreichsten Personen des Landes, bleibt der politischen Linie von Staat und Partei treu. Nach dem Zusammenbruch der DDR tritt er von allen Ämtern zurück.

Wegen seiner Verbindung zur politischen Elite der DDR und seiner staatsnahen Haltung wird Hans-Peter Minetti im wieder-vereinigten Deutschland scharf kritisiert. Er arbeitet weiterhin für das Theater, stellt sich mit Lesungen und Rezitationsabenden in Liechtenstein, Luxemburg, der Schweiz und Österreich dem Publikum. In Berlin ist er auch weiterhin auf der Bühne zu sehen, arbeitet im "Theater des Ostens", einem Tourneetheater, spielt 1991 den Edgar in August Strindbergs "Totentanz" und 1992 den Alten in Eugène Ionescos Bühnenstück "Die Stühle". Zudem ist er 1993 in St. Gallen als Bruscon in Thomas Bernhards Stück "Der Theatermacher" zu sehen. Außerdem reist er mit Irma Münch durch das Land und tritt mit einem Lyrik-Programm auf, in dem sie erotische Texte aus acht Jahrhunderten deutscher Literatur präsentieren. 1997 veröffentlicht er unter dem Titel "Erinnerungen" seine Autobiographie.

Hans-Peter Minetti ist in zweiter Ehe mit der Schauspielerin Irma Münch verheiratet. Ihr gemeinsamer Sohn Daniel Minetti (geb. 1958) ist ebenfalls Schauspieler. Die Familie lebt in Berlin.
Am 10. November 2006 stirbt Hans-Peter Minetti in Cheb.

zusammengestellt von Ines Walk ( www.film-zeit.de ), Stand: Dezember 2010


Filmographie

  • 1954 Ernst Thälmann - Führer seiner Klasse
    Darsteller
  • 1954 Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse
    Darsteller
  • 1955 Mutter Courage und ihre Kinder
    Darsteller
  • 1955 Der Teufel vom Mühlenberg
    Darsteller
  • 1956 Das Stacheltier (Anton Kulicke / Der Querkopf)
    Kurzfilm: Darsteller
  • 1956 Sieg Indien
    Dokfilm: Sprecher
  • 1957 Lissy
    Darsteller
  • 1957 Polonia-Express
    Darsteller
  • 1957 Spur in die Nacht
    Darsteller
  • 1957 Tatort Berlin
    Darsteller
  • 1957 Tinko
    Darsteller
  • 1957 Das Stacheltier - Interview mit Konrad Wolf
    Mitwirkender
  • 1957 Das Stacheltier 070/1956: Das Geisterschlo�
    Darsteller
  • 1958 Im Sonderauftrag
    Darsteller
  • 1959 Eine alte Liebe
    Darsteller
  • 1959 Zu jeder Stunde
    Darsteller
  • 1960 Nackt unter Wölfen
    Darsteller
  • 1960 Wo der Zug nicht lange hält
    Darsteller
  • 1961 Kuttel
    Darsteller
  • 1962 Die schwarze Galeere
    Darsteller
  • 1962 Geheimarchiv an der Elbe
    Darsteller
  • 1963 Carl von Ossietzky
    TV-Film: Darsteller
  • 1963 Die Suche nach dem wunterbunten V�gelchen
    Darsteller
  • 1963 Reserviert für den Tod
    Darsteller
  • 1964 Alaskafüchse
    Darsteller
  • 1966 Dr. Schlüter
    Darsteller
  • 1966 Emilia Galotti
    Sprecher
  • 1966 Spur der Steine
    Darsteller
  • 1966 Zejscie do piekla
    Darsteller
  • 1968 Ich, Axel Caesar Springer, Episode 1 "Vom schweren Anfang"
    TV-Film: Darsteller
  • 1968 Nebelnacht
    Darsteller
  • 1968 Piloten im Pyjama, Teil 1: "Der Job"
    Dokfilm: Sprecher
  • 1968 Piloten im Pyjama, Teil 2: "Hilton Hanoi"
    Dokfilm: Sprecher
  • 1968 Piloten im Pyjama, Teil 3: "Yes, Sir"
    Dokfilm: Sprecher
  • 1969 Die Dame aus Genua
    TV-Film: Darsteller
  • 1969 Hart am Wind
    Darsteller
  • 1969 Umschlagplatz Ruine (1948)
    Darsteller
  • 1970 Ich, Axel Caesar Springer, Episode 4 "Der gemachte Mann"
    TV-Film: Darsteller
  • 1970 Leben, Liebe und Tod des Obersten Wolodyjowski
    TV-Film: Darsteller
  • 1970 Ein Mann seltener Art - Aussagen über Hans Otto
    Dokfilm: Sprecher
  • 1971 Die Verschworenen
    Darsteller
  • 1972 Aller Liebe Anfang
    TV-Film: Darsteller
  • 1972 Das Geheimnis der Anden
    TV-Film: Darsteller
  • 1972 Der Fall des Prinzen von Arenberg
    TV-Film: Darsteller
  • 1973 Kalkutta
    TV-Film: Darsteller
  • 1974 Die Hochzeit
    Darsteller
  • 1976 Auftrag für M & S
    TV-Film: Darsteller
  • 1978 Schneeweißchen und Rosenrot
    Darsteller
  • 1983 Martin Luther
    TV-Film: Darsteller
  • 1985 Johann Sebastian Bach
    TV-Film: Darsteller
  • 1988 Passage
    TV-Film: Darsteller
  • 1989 Schatten im Zenit
    TV-Film: Darsteller
  • 1990 Die Ritter der Tafelrunde
    TV-Film: Darsteller
  • 1990 Hallo Partner
    Darsteller
  • 1990 Unverhofft kommt oft
    TV-Film: Darsteller
  • 1990 Der Staatsanwalt hat das Wort, Episode "Hallo, Partner"
    TV-Film: Darsteller
  • 1991 Miraculi
    Darsteller
  • 1995 Die Eisprinzessin
    TV-Film: Darsteller
  • 1996 DEFA. Es werden ein paar Filme bleiben
    Mitwirkender


Auszeichnungen

  • 1978 Goethepreis der Stadt Berlin
  • Nationalpreis der DDR
  • Vaterländischer Verdienstorden
  • Kunstpreis der DDR


Ausgewählte Literatur

o. A.: Hans-Peter Minetti, in: o. A.: Unsere Filmsterne, Verlag Junge Welt Berlin 1962.

Lothar Cruetz: Hans-Peter Minetti, Henschel Verlag Berlin 1962.

Heinz Hofmann: Hans-Peter Minetti, in: Renate Seydel (Hrsg.): Schauspieler. Theater - Film - Fernsehen, Henschel Verlag Berlin, 1966.

Elvira Mollenschott: Ein Poem auf den Hamburger Aufstand [Interview], in: Neues Deutschland, 19.19.1973.

Elvira Mollenschott: ... seiner Mitwelt sich versichern [Interview], in: Neues Deutschland, 17.11.1977.

Hans-Peter Minetti: Schauspielerbeschimpfungen oder "Es geht auch anders, doch so geht es auch", in: Renate Seydel (Hrsg.): ... gelebt für alle Zeiten, Henschel Verlag Berlin 1978.

Ingrid Seyfarth: Der Hitzegrad, den man braucht [Interview], in: Sonntag, 10.11.1985.

Monika Zimmermann: Der andere Minetti, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.04.1988.

Helga Schwarz-Stötzer: Hans-Peter Minetti - Das Versprechen, in: Helga Schwarz-Stötzer: Mit Leib und Seele - Eine Porträtsammlung, Berliner Verlag 1990.

Romy Friedrich: Niederlagen können auch hellsichtig machen [Interview], in: Neues Deutschland, 13.08.1994.

Martin Linzer: ... und jeder Zukunft zugewandt. Der Schauspieler und frühere Funktionär Hans-Peter Minetti wird am Sonntag 70 Jahre alt, in: Berliner Zeitung, 19.04.1996.

Christoph Funke: Die Monologe der Großen. Zum 70. Geburtstag von Hans-Peter Minetti, in: Der Tagesspiegel, 21.04.1996.

Volker Oesterreich: Kunst und Politik sind die beiden Pole seines Lebens. Hans-Peter Minetti feiert seinen 70. Geburtstag, in: Berliner Morgenpost, 21.04.1996.

Hans-Peter Minetti: Erinnerungen, Ullstein Verlag 1997.