zitromax costo zitromax 500 mg pris zitromax bivirkninger
desloratadin stada desloratadin i loratadin desloratadin cortison
desloratadin stada desloratadin actavis desloratadin cortison
pramipexol nebenwirkungen pramipexol orion pramipexol precio
DEFA - Stiftung - Harfouch, Corinna

Harfouch, Corinna


Die Schauspielerin Corinna Harfouch gehört zu den wichtigsten Bühnen- und Filmdarstellerin Deutschlands. Sie vereint Attribute auf sich, die widersprüchlich und überaus anziehend wirken: klug und hart, zart und kühl, sanft und scharf. So ist es kein Wunder, daß sie in ihren Rollen eine große Wandelbarkeit an den Tag legt: Sie gibt die unbarmherzige Ehefrau Goebbels im gleichen Jahr wie eine tanzende und tobende Märchenhexe, spielt im Fernsehen die attraktive Lebedame Vera Brühne und auf der Bühne den zackigen General des Teufels.

Corinna Harfouch wird am 16. Oktober 1954 als Corinna Meffert in Suhl geboren. Ihr Vater ist Lehrer, die Mutter arbeitet als Horterzieherin. Zur Familie gehören noch drei Geschwister. Die Familie siedelt von Thüringen nach Sachsen über, in die Kleinstadt Großenhain. Von 1961 bis 1973 besucht Corinna Harfouch hier die Schule und absolviert ihr Abitur. Während ihrer Schulzeit spielt sie im Pioniertheater. Danach erlernt sie den Beruf der Krankenschwester. Zwischenzeitlich bewirbt sie sich an der Schauspielschule und wird mit dem Rat, sich doch für einen anderen Beruf zu entscheiden, abgelehnt.


Corina Harfouch in "Die Schauspielerin" (1988)Corinna Harfouch in "Die Schauspielerin" (1988)
Foto: DEFA-Stiftung/Norbert Kuhröber

1975 beginnt sie ein Studium an der Technischen Universität Dresden. Sie will Textil-Ingenieurin werden. Nach drei Jahren entscheidet sie sich anders. Nochmals bewirbt sie sich für die Schauspielerei und wird, im Alter von 24 Jahren, angenommen. Von 1978 bis 1981 studiert sie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin-Schöneweide. Nach dem Studium wird sie von Ruth Berghaus an das Berliner Theater im Palast (TiP) geholt. Sie debütiert in der Rolle der Lucie in "Stella" nach Johann Wolfgang Goethe. Dort gibt sie auch die Julia in "Romeo und Julia" in der Regie von Christoph Schroth. 1982 wird sie an das Städtische Theater in Karl-Marx-Stadt engagiert, bereits ein Jahr später findet sie im Berliner Ensemble am Schiffbauerdamm eine neue Wirkungsstätte. Sie spielt die Helena in "Faust II", die Margarethe im "Urfaust". Sie arbeitet mit Heiner Müller zusammen, tritt in dessen Stücken "Schlacht" und als Lady M. in "Macbeth" in einem Gastspiel an der Volksbühne Berlin auf. Corinna Harfouch gestaltet zahlreiche Frauenrollen, gibt die Polly in "Die Dreigroschenoper" nach Bertolt Brecht, die Cressida in "Troilus und Cressida" nach William Shakespeare und Frau Hickethier in "Bürger Schippel" von Carl Sternheim. Mit dem Berliner Ensemble geht sie auf Tournee, wird im europäischen Ausland mit Ovationen gefeiert. Sie wird eine jener Schauspielerinnen, deretwegen Leute ins Theater gehen.

Seit 1991 arbeitet Corinna Harfouch als freie Schauspielerin, ist auf den wichtigen Berliner Bühnen zu sehen. Den Wechsel zwischen Theater- und Filmarbeit schafft sie mühelos. Für ihre Theaterarbeit wird sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Am Berliner Ensemble feiert sie mit "Eva, Hitlers Geliebte" (1996) unter der Regie von Stephan Suschke Erfolge bei Kritik und Publikum. In der Frank Castorf-Inszenierung von "Des Teufels General" (1997) nach Carl Zuckmayer wird sie für ihre Darstellung des General Harras - sie gibt ihn glatzköpfig, großmäulig, zackig und doch mit einem Hauch von Zerbrechlichkeit - mit dem renommierten Gudrun Eysold-Ring ausgezeichnet und im selben Jahr von der Fachzeitschrift "Theater heute" zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Sie gastiert am Burgtheater Wien mit dem Stück "Tochter der Luft" (1999) von Caldéron/Enzensberger, inszeniert von Frank Castorf. Corinna Harfouch ist am Deutschen Theater gemeinsam mit Ulrich Matthes in dem Stück "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" in der Regie von Jürgen Gosch zu sehen. 2006 steht sie im Stück "Im Schlitten Arthur Schopenhausers" von Yasmina Reza auf der Bühne, 2012 wird sie in "Ihre Version des Spiels" wieder in einem Stück der Autorin zu sehen sein. Mehrere Jahre arbeitet Corinna Harfouch am Schauspielhaus in Stuttgart als Gast, als Schauspielerin, Regisseurin und Vorleserin. Im Herbst 2007 gibt sie die Elektra in "Endstation Stammheim". Im Frühjahr 2009 spielt sie in "Das Jagdgewehr"; dort verkörpert sie allein auf der Bühne drei Frauen, das Mädchen, die Gattin, die Geliebte. Gemeinsam mit ihrer Schwester Catherine Stoyan steht sie des Öfteren auf der Bühne, unter anderem in "Bloody Daughters" (2000), "Herr Ritter von der traurigen Gestalt" (2006) und in "Was geschah mit Baby Jane?" (2013).

Vor der Filmkamera debütiert die Schauspielerin als Michaela in der Komödie VERZEIHUNG, SEHEN SIE FUßBALL? (1983) von Gunther Scholz. Mit ihrer zweiten Rolle wird sie einem großen Publikum bekannt. In DAS HAUS AM FLUSS (1986) von Roland Gräf spielt sie eine jener vier Frauen, die sich 1942 mit der Kriegssituation arrangieren müssen. Sie gibt die junge, lebensfrohe Emmi, Schwiegertochter der Hausherrin, die sich das Leben nimmt, weil sie den Tod ihres Mannes an der Front nicht verkraften kann. Mit dem Regisseur wird sie noch mehrfach zusammenarbeiten. In FALLADA - LETZTES KAPITEL (1988) spielt sie Else-Marie Bukonje, eine Nazispionin, die den Dichter Fallada verführerisch umgarnt, ihn aber eiskalt für ihre Zwecke benutzen will. An der Seite von Michael Gwisdek gibt sie in DER TANGOSPIELER (1990) die einfache Buchhändlerin Elke, die dem Stasi-Opfer und Historiker Dallow helfen will. In dem Kriminalfall DIE SPUR DES BERNSTEINZIMMERS (1992) ist sie Lisa, eine junge Frau, die den Mörder ihres Vaters sucht.

Dazwischen ist die Schauspielerin in zahlreichen Episodenrollen zu sehen. Sie gibt die Sekretärin Jenny Weinhold in der Filmbiographie Wengler & Söhne - Eine Legende (1987) von Rainer Simon. Außerdem gastiert sie im Westteil Deutschlands und spielt die Kriminalbeamtin Meffert in DER KLEINE STAATSANWALT (1987) von Hark Bohm. Eine ihrer wichtigsten Rollen erhält sie vom Regisseur Siegfried Kühn. Als Maria Rheine in DIE SCHAUSPIELRIN (1988) lernt sie den jüdischen Schauspieler Mark Löwenthal (gespielt von André Hennicke) kennen und lieben. Auch nach den Nürnberger Gesetzen hält sie an der Liebe fest, bricht ihre Karriere ab, täuscht Selbstmord vor, um eine jüdische Identität als Manja Löwenthal anzunehmen. Ein Verrat wird dem Liebespaar zum Verhängnis. Corinna Harfouch zeigt eine Frau auf ihrem Weg von kindlicher Unbeschwertheit zur starken Empfindung. Ihre Darstellung wird hochgelobt und mehrfach ausgezeichnet.

Danach ist sie in TREFFEN IN TRAVERS (1989) im Regie-Debüt von Michael Gwisdek an der Seite von Hermann Beyer und Uwe Kockisch zu sehen. Als Therese Forster trifft sie sich mit ihrem Mann, dem deutschen Revolutionär Georg Forster, in der Schweiz, um die Scheidung zu besprechen. Sie bringt ihren neuen Lebensgefährten mit. Drei Personen treffen aufeinander, die sich nichts schenken, sich verletzten, ihre Beziehung zerstören, obwohl sie sich eigentlich lieben. In dem nachhaltigen Kammerspiel wird seitens des brillanten Darstellerteams ein ganzes Arsenal menschlicher Empfindungen vorgeführt, die dem Film eine tragische Dimension verleihen. Corinna Harfouch und Hermann Beyer werden als Beste Schauspieler auf dem letzten Nationalen Spielfilmfestival ausgezeichnet. Der Film selbst wird als Bester des Jahres eingeschätzt.

Nach dem Zusammenbruch der DDR erhält sie Schauspielerin für die große Leinwand zunächst keine Rollen. Als Star im Ostteil des Landes ist sie im Westen so gut wie unbekannt. Paradoxerweise ist es die ARD-Vorabend-Serie "Unser Lehrer Doktor Specht" (1992), die sie einem gesamtdeutschen Publikum bekanntmacht und ihr den zweiten Leinwanddurchbruch eröffnet. In der Folge ist die Darstellerin in Kino und Fernsehen präsent, zählt bald zu den wichtigsten Filmdarstellerin Deutschlands. Als Mutter der Zwillinge CHARLIE & LOUISE - DAS DOPPELTE LOTTCHEN (1994) vermittelt sie sehr leise viel von der stillen Trauer, die sie während der Trennung ihrer Kinder empfunden haben muss. In DAS VERSPRECHEN (1995) von Margarethe von Trotta spielt sie die ältere Sophie, die aus der DDR geflüchtet ist und nichts mehr von ihrem jugendlichen Glauben behalten, die ihre Hoffnung fast aufgegeben hat.

An der Seite von Jürgen Vogel ist Corinna Harfouch in der schwarzen Komödie SEXY SADIE (1996) von Matthias Glasner zu sehen. Sie läßt sich als eigensinnige und überaus attraktive Gefängnisärztin von einem inhaftierten Tumorpatienten entführen. Lakonisch und schwarz inszeniert, bleibt sich Corinna Harfouch auch hier als starke Persönlichkeit treu. In dem Beziehungsdrama DAS MAMBOSPIEL (1996) spielt sie die Ex-Ehefrau eines älteren Regisseurs (gespielt und inszeniert von Michael Gwisdek), der sich ihr wieder nähern will. Es handelt sich um einen eigenwilligen Film, der im Wettbewerb der 48. Berlinale zu sehen ist. In dem Kinoerfolg KNOCKIN' ON HEAVEN'S DOOR (1997) von Thomas Jahn hat sie einen Kurzauftritt als Krankenschwester. An der Seite von Götz George spielt sie in SOLO FÜR KLARINETTE (1998) die Mordverdächtige Anna Weller, in die sich der Kommissar verliebt. In DER GROßE BAGAROZY (1999) von Bernd Eichinger agiert sie als Psychiaterin Cora, die in ein mysteriöses Spiel aus Obsession, Lust und Lüge hineingezogen wird.

Mehrfach wird die Schauspielerin ausgezeichnet. Der Deutsche Filmpreis, der Bayerische Film- und auch Fernsehpreis werden ihr verliehen. In der Komödie IRREN IST MÄNNLICH (1996) von Sherry Hormann agiert sie als zweifache Mutter, die ihrem Mann verheimlicht, daß die Kinder nicht von ihm sind, weil er zeugungsunfähig ist. Für diese schauspielerische Leistung erhält sie den Bayerischen Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin. In FANDANGO (2000) von Matthias Glasner spielt sie die skurrile Rolle des Drogen-Bosses Duke. In dem phantasievollen Kinderfilm BIBI BLOCKSBERG (2002) mimt Corinna Harfouch die Hexe Rabia. Deren böse Taten bleiben bei Zuschauern und Kritikern lange haften. Sie wird als Beste Nebendarstellerin mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Auch in der Fortsetzung BIBI BLOCKSBERG UND DAS GEHEIMNIS DER BLAUEN EULEN (2004) gehört sie mit ihren schimpfenden Triaden, dem Trickreichtum und ihren Gesangs- und Tanzkünsten zu den lebendigsten Figuren des Märchenfilms.

Ebenfalls im gesamtdeutschen Fernsehen ist das herbe Gesicht der wandlungsfähigen Schauspielerin präsent. In "Gefährliche Freundin" (1996) von Hermine Huntgeburth spielt sie an der Seite von Katharina Thalbach deren lebenslustige und attraktive Freundin Bibi, die für die Mordtat ihrer Gefährtin ins Gefängnis geht. Der dreiteilige TV-Film "Vera Brühne" (2001) von Hark Bohm ist bis in die kleinste Rolle hinein gut besetzt und hat mit Corinna Harfouch eine Hauptdarstellerin, die Erinnerungen an die großen kühlen Frauen des klassischen Hollywoodkinos weckt. 2002 übernimmt die Schauspielerin erstmals die Hauptrolle der Kriminalkommissarin in der SAT 1-Serie "Blond: Eva Blond!". Sie spielt eine moderne, selbstbewußte Frau, die auf ihre Warmherzigkeit, Sensibilität und Intelligenz setzt, um die Mordfälle aufzuklären.

Corinna Harfouch beweist mit unterschiedlichsten Rollen im Kino immer wieder ihre Vielseitigkeit. Sie gibt in dem Historiendrama DER UNTERGANG (2004) die Magda Goebbels, die unbeeindruckt, hart und barbarisch sich und ihre Kinder umbringt. Die Darstellung bringt ihr eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis ein. Daneben tritt die Schauspielerin auch in der Gaunerkomödie Basta - Rotwein oder Totsein (2005) von Pete Danquart auf. Als Gefängnispsychologin Maria überredet sie ihren Liebhaber Oskar (gespielt von Henry Hübchen) seine Mafia-Vergangenheit hinter sich zu lassen. Als Psychologin ist sie mehrfach zu sehen, unter anderem in Oskar Roehlers Houellebecq-Adaption ELEMENTARTEILCHEN (2006) und BERLIN CALLING (2008), einem Musikerporträt von Hannes Stöhr.

Die Schauspielerin arbeitet mit Regisseuren wie Tom Tykwer (DAS PARFÜM), Caroline Link (IM WINTER EIN JAHR) und Christoph Schaub (GIULIAS VERSCHWINDEN) zusammen. Für ihre darstellerischen Leistungen in THIS IS LOVE, einem Drama von Matthias Glasner wird sie 2010 für den deutschen Filmpreis nominiert. In dem Drama spielt sie eine Kriminalkommissarin, die desillusioniert mit ihren inneren Dämonen kämpft. In AUF DER SUCHE begibt sie sich nach Marseille, um ihren verschwundenen schwulen Sohn zu suchen. Die Rolle der Mutter verkörpert sie des Öfteren, sei es als jung gebliebene Frau, die Männer in Liebesnöte bringt wie in KEIN SEX IST AUCH KEINE LÖSUNG (2011) oder als depressive Mutter in WAS BLEIBT (2012) unter der Regie von Hans-Christian Schmid. In 3 ZIMMER/KÜCHE/BAD (2012) erlebt sie mit, wie ihre drei erwachsenen Kinder sich in Berlin eine eigene Existenz aufbauen. Der junge Filmemacher Sebastian Kutzli inszeniert sie in PUPPE (2012) als unkonventionelle Erzieherin, die ein Straßenkind für ein besseres Leben überzeugen soll.

Corinna Harfouch ist in erster Ehe mit dem syrischen Informatiker Nabil Harfouch verheiratet. Gemeinsam haben sie eine Tochter, die später bei ihrem Vater aufwächst und heute in Toronto lebt. Aus ihrer zweiten Ehe, die sie seit 1985 mit dem Schauspieler und Regisseur Michael Gwisdek führt, gehen zwei Söhne hervor: Robert und Johannes. Robert Gwisdek arbeitet ebenfalls als Schauspieler. Nach dem Ende der Partnerschaft, die Scheidung erfolgt 2007, lebt die Schauspielerin kurze Zeit mit dem Produzenten Bernd Eichinger zusammen. Corinna Harfouch wohnt in Berlin und Stuttgart.

Ausgewählte Auszeichnungen

  • 1988 DIE SCHAUSPIELERIN
    Internationales Filmfestival Karlovy Vary: Beste Hauptdarstellerin
  • 1989 DIE SCHAUSPIELERIN
    Kritikerpreis "Die große Klappe" der Sektion Theorie und Kritik des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR: Beste Darstellerin;
    Kunstpreis des FDGB (im Kollektiv)
  • 1989 TREFFEN IN TRAVERS
    Nationales Spielfilmfestival: Beste Hauptdarstellerin
  • 1990 TREFFEN IN TRAVERS
    Kritikerpreis "Die große Klappe" der Sektion Theorie und Kritik des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR: Beste Darstellerin
  • 1993 Berlinale Kamera
  • 1997 IRREN IST MÄNNLICH
    Bayerischer Filmpreis: Beste Darstellerin
  • 1997 Gudrun Eysold-Ring
    Schauspielerin des Jahres
  • 1997 GEFÄHRLICHE FREUNDIN
    Adolf Grimme Preis (gemeinsam mit Katharina Thalbach)
  • 1997 DER AUSBRUCH / GEFÄHRLICHE FREUNDIN
    Bayerischer Filmpreis: Beste Darstellerin
  • 2001 VERA BRÜHNE
    Deutscher Fernsehpreis: Beste Hauptdarstellerin
  • 2002 Deutscher Preis für Synchron
  • 2003 BIBI BLOCKSBERG
    Deutscher Filmpreis: Beste Nebendarstellerin
  • 2004 Pulsus-Preis; für ihr Engagement als Schirmherrin des Kinderhospizes Sonnenhof
  • 2006 WUT
    Fernsehfilm-Festival Baden-Baden: Besondere Anerkennung für das Ensemble
  • 2007 ROSE
    Deutscher Fernsehpreis: Bester Fernsehfilm (gemeinsam mit Cornelia Ackers, Sabine Holtgreve, Christian Rohde)
  • 2007 BLOND: EVA BLOND!
    Goldene Kamera: Beste deutsche Schauspielerin
  • 2007 WUT
    New York Festival: Goldmedaille (gemeinsam mit Züli Aladag, August Zirner, Max Eipp, Oktay Özdemir)
  • 2007 FREI NACH PLAN
    Shanghai International Film Festival: Goldener Kelch (gemeinsam mit Dagmar Manzel, Kirsten Block, Christine Schorn)
  • 2011 AUF DER SUCHE
    QueerLisboa Filmfestival: Beste Schauspielerin

Ausgewählte Literatur

Regine Kühn: Verkörperung - Erfahrungen mit Corinna Harfouch, in: Film und Fernsehen 09/1989.

Wolf Donner: Zurück in die Zukunft - Gespräch mit Corinna Harfouch, in: tip 10/1989.

Marlis Linke: Stärke und Schwächen - Corinna Harfouch, in: Filmspiegel, 23/1988.

Rolf Richter: Komisch, wild und schön - Corinna Harfouch - Beste Schauspielerin 1989, in: Sonntag, 29.04.1990.

Horst Knietzsch: So nicht, Herr Lehrer! – Corinna Harfouch, in: Neues Deutschland, 23.02.1993.

Frank Junghänel: Ich brauche dieses Flattern, diese Angst: Das schaffst Du nie – Die Schauspielerin Corinna Harfouch pendelt zwischen Film, Fernsehen und Theater hin und her, in: Berliner Zeitung, 26.02.1993.
Regine Kühn: Corinna Harfouch, in: Ralf Schenk (Hrsg.): Vor der Kamera, Henschel Verlag Berlin 1995.
Thomas Koebner: Die Sanfte, die Mutige, die Strenge – Die Schauspielerinnen Katja Riemann, Maria Schrader, Corinna Harfoch, in: Film-Dienst, 25/1995.
Hans-Michael Bock: Corinna Harfouch, in: cinegraph, Loseblattsammlung.
Thomas Thieringer: Leben mit einer neuen Zeit - Corinna Harfouch - eine deutch-deutsche Schauspielerkarriere, in: Süddeutsche Zeitung, 10.01.1996.
Antje Schmitz: Angekommen in Ostberlin - Porträt der Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Der Tagesspiegel, 14.07.1996.
Kolja Mensing: "Schönheit? Und was noch?" - Porträt der Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Die Tageszeitung, 17.10.1996.
Kurt Ludwig: Corinna Harfouch, die zarte Powerfrau, in: Berliner Morgenpost, 25.10.1996.
Michael Althen: Corinna Harfouch - Nebel der Melancholie, in: Der Spiegel, 18.11.1996.
Heiko R. Blum: "Den Moment werde ich nie vergessen" – Gespräch mit der Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Die Welt, 23.11.1996.
Hans-Dieter Schütt: Mutproben - Corinna Harfouch, in: Neues Deutschland, 30.11.1996.
Ike: Grenzgänge wagen – Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Die Welt, 21.01.1997.
Heinz Klunker: Der Antistar - Corinna Harfouch: eine DDR-Errungenschaft, in: Das Sonntagsblatt, 21.03.1997.
Benjamin Henrichs: Die Frau vom Meer - Ein Portrait der Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Die Zeit, 02.05.1997.
Ralf Schenk: Von Menschen und Masken. Die Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Film-Dienst, 12/1997.
Ike: Immer wieder neue Abenteuer - Die wandelbare Corinna Harfouch ist Schauspielerin des Jahres, in: Die Welt, 09.09.1997.
Maxim Biller: General Harfouch, in: Zeitmagazin, 08.01.1998.
Marion Löhndorf: Corinna Harfouch: Kühler als der Killer, in: epd-Film 03/1998.
Regine Sylvester: Ein Ehepaar macht einen Film. Was macht ein Film mit einem Ehepaar? – Corinna Harfouch und Michael Gwisdek im Gespräch, in: Berliner Zeitung, 14.02.1998.
Dieter Strunz: Im Kraftfeld - Corinna Harfouch spielt wieder in "Eyolf", in: Berliner Morgenpost, 28.08.1998.
Brigitte Biermann: Lust auf Powerfrauen - Gesamtdeutscher Star: die Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Stuttgarter Zeitung, 12.09.1998.
Nikolaus von Festenberg, Susanne Weingarten: Das war einfach geil – Interview, in: Der Spiegel, 12.10.1998.
Susanne Weingarten: Corinna Harfouch – Die Frau im Schatten, in: Der Spiegel, 12.10.1998.
Jörg Burger: Helden der Popkultur - Corinna Harfouch, in: Zeitmagazin, 28.01.1999.
Manuel Brug: Frau Harfouchs Gespür für Brecht, in: Die Welt, 19.02.1999.
Klaus D. Grote: Pferde müssen galoppieren - Corinna Harfouch zu Gast beim Filmfest Potsdam, in: Märkische Allgemeine Zeitung, 12.07.1999.
Ingrid Felix: Aus alles wird nichts – Corinna Harfouch und Catherine Stoyan bar jeder Vernunft in der Bar jeder Vernunft, in: Neues Deutschland, 27.11.2000.
Klaudia Brunst: Wiederkunft der "lebhaften Dame", in: Berliner Zeitung, 23.05.2001.
Wolf Eckmann: Das Rätsel Vera Brühne, in: Berliner Morgenpost, 23.05.2001.
Frank Rothe, Jana Simon: "Ich hatte für alles eine Lösung" – Interview mit Corinna Harfouch, in: Der Tagesspiegel, 19.08.2001.
Maren Linnartz, Ulla Schickling: "Ich war eine Versagerin" -– Interview mit Corinna Harfouch, in: Frankfurter Rundschau, 28.09.2002.
Caroline M. Buck: Tatsache Hexen - Interview mit der Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Neues Deutschland, 02.10.2002.
Peter Laudenbach: "Schwäche kann die größte Kraft sein" - Corinna Harfouch spielt an der Schaubühne "Phädras Liebe", in Stück über die absolute Hingabe - Gespräch, in: Der Tagesspiegel, 07.03.2003.
Klaudia Brunst: Frau mit Bart. Stilbruch als Konzept: Corinna Harfouch als Kommissarin "Eva Blond", in: Berliner Zeitung, 12.05.2004.
Anke Dürr, Christiane Kühl: Man holt den Krieg nach innen – Interview (gemeinsam mit Ulrich Matthes), in: Der Spiegel, 25.10.2004.
Hans-Dieter Schütt: Die Harfouch, in: mein schönes zu hause3, 2-3/2005.
Kai Luehrs-Kaiser: Liebe und Sanftheit reichen nicht – Interview, in: Die Welt, 23.08.2006.
Rebecca Casati, Nikolaus von Festenberg: Wilde und anarchische Vorgänge – Interview, in: Der Spiegel, 18.07.2007.
Reinhard Wengierek: Zwei liebeskranke Schwestern – Interview (gemeinsam mit Dagmar Manzel), in: Berliner Morgenpost, 02.03.2008.
Christiane Peitz, Rüdiger Schaper: Wir proben das Leben – Interview (gemeinsam mit Henry Hübchen), in: Die Zeit, 04.09.2009.
Dorothee Schöpfer: Corinna Harfouch in Stuttgart - Nicht wie im richtigen Leben, In: Stuttgarter Zeitung, 18.02.2013.

(Stand: September 2013; verfasst von: Ines Walk)

Filmographie

  • 1980 Polizeiruf 110, Episode "Vergeltung?
    TV-Serie, Darstellerin
  • 1980 Der Herr von Pourceaugnac
    TV-Spiel, Darstellerin
  • 1981 Auf dem Weg zur Bühne
    Dokumentarfilm, Mitwirkende
  • 1983 Verzeihung, sehen Sie Fußball?
    Darstellerin
  • 1985 Das Haus am Fluß Darstellerin
  • 1987 Der kleine Staatsanwalt Darstellerin
  • 1987 Wengler & Söhne. Eine Legende
    Darstellerin
  • 1988 Die Schauspielerin Darstellerin
  • 1988 Fallada - Letzes Kapitel Darstellerin
  • 1988 Treffen in Travers Darstellerin
  • 1988 Yasemin
    Darstellerin
  • 1989 Pestalozzis Berg Darstellerin
  • 1990 Der Tangospieler Darstellerin
  • 1990 Die Spur des Bernsteinzimmers
    Darstellerin
  • 1991 Zwischen Pankow und Zehlendorf
    Darstellerin
  • 1992 Thea und Nat
    TV-Film, Darstellerin
  • 1992 Unser Lehrer Dr. Sprecht TV-Serie, Darstellerin
  • 1993 Der Tatort, Episode "Verbranntes Spiel"
    TV-Film, Darstellerin
  • 1993 Goldstaub
    TV-Film, Darstellerin
  • 1993 Inge, April und Mai Darstellerin
  • 1994 Abschied von Agnes Darstellerin
  • 1994 Charlie & Louise - Das doppelte Lottchen
    Darstellerin
  • 1994 Das Versprechen Darstellerin
  • 1994 Kommissar Beck, Episode "Verschlossen und versiegelt"
    TV-Film, Darstellerin
  • 1995 Ärzte, Episode "Weiß wie Schnee - Rot wie Blut"
    TV-Film, Darstellerin
  • 1995 Die Wand
    Darstellerin
  • 1996 Irren ist männlich Darstellerin
  • 1996 Sexy Sadie
    Darstellerin
  • 1996 5 Stunden Angst – Geiselnahme im Kindergarten TV-Film, Darstellerin
  • 1996 Das Tor des Feuers TV-Film, Darstellerin
  • 1996 Gefährliche Freundin TV-Film, Darstellerin
  • 1996 Verdammt, er liebt mich TV-Film, Darstellerin
  • 1996 Wer anhält stirbt
    TV-Film, Darstellerin
  • 1997 Corinna Harfouch. Eine preußische Diva TV-Doku Darstellerin
  • 1997 Der Ausbruch TV-Film, Darstellerin
  • 1997 Des Teufels General TV-Film, Darstellerin
  • 1997 Geisterstunde, Episode "Fahrstuhl ins Jenseits" TV-Film, Darstellerin
  • 1997 Knockin' On Heaven's Door
    Darstellerin
  • 1997 Corinna Harfouch. Eine preußische Diva TV-Doku Mitwirkung
  • 1998 Bis zum Horizont und weiter
    Darstellerin
  • 1998 Das Mambospiel Darstellerin
  • 1998 Solo für Klarinette Darstellerin
  • 1999 Der große Bagarozy Darstellerin
  • 1999 Grüne Wüste
    Darstellerin
  • 2000 Bernd Eichinger. Wenn das Leben zum Kino wird Dokumentarfilm, Darstellerin
  • 2000 Fandango
    Darstellerin
  • 2000 Jetzt oder nie: Zeit ist Geld Darstellerin
  • 2001 Das Monstrum Darstellerin
  • 2000 Der letzte Zeuge, Episode "Der Weg zur Hölle"
    TV-Film, Darstellerin
  • 2000 Stunde des Wolfes TV-Film, Darstellerin
  • 2001 Vera Brühne, 3 Teile TV-Film, Darstellerin
  • 2001 Der Tatort, Episode "Gewaltfieber"
    TV-Film, Darstellerin
  • 2001 Doppelter Einsatz Berlin, Episode "Wehe dem, der liebt" TV-Serie, Darstellerin
  • 2002 Bibi Blocksberg Darstellerin
  • 2002 Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis Darstellerin
  • 2002 Gebürtig
    Darstellerin
  • 2002 Verrückt nach Paris Darstellerin
  • 2002 Eva Blond, Episode "Das Buch der Beleidigungen" TV-Serie, Darstellerin
  • 2002 Eva Blond, Episode "Das Urteil spricht der Mörder" TV-Serie, Darstellerin
  • 2003 Die fremde Frau
    TV-Film, Darstellerin
  • 2003 Hamlet X
    Darstellerin
  • 2004 Basta - Rotwein oder Totsein
    Darstellerin
  • 2004 Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen Darstellerin
  • 2004 Der Untergang Darstellerin
  • 2004 Eva Blond, Episode "Der Zwerg im Schließfach"
    TV-Serie, Darstellerin
  • 2004 Eva Blond, Episode "Wie das Leben so spielt"
    TV-Serie, Darstellerin
  • 2004 Hitlers letzte Tage - Der Film 'Der Untergang'
    TV-Doku, Mitwirkung
  • 2005 Eva Blond, Episode "Epsteins Erbe"
    TV-Serie, Darstellerin
  • 2005 Ich lebe - Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen Stern
    Darstellerin
  • 2005 Rose
    Darstellerin
  • 2006 Eva Blond, Episode "Der sechste Sinn"
    TV-Serie, Darstellerin
  • 2006 Wut
    TV-Film, Darstellerin
  • 2006 Tatort - Pauline
    TV-Film, Darstellerin
  • 2006 Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders Darstellerin
  • 2006 Helen, Fred und Ted TV-Film, Darstellerin
  • 2006 Elementarteilchen Darstellerin
  • 2006 Silberhochzeit
    Darstellerin
  • 2007 An die Grenze
    TV-Film, Darstellerin
  • 2007 Teufelsbraten
    TV-Film, Darstellerin
  • 2007 Frei nach Plan Darstellerin
  • 2008 Meine Mutter, mein Bruder und ich
    Darstellerin
  • 2008 Tatort - Vermisst
    TV-Film, Darstellerin
  • 2008 This is Love
    Darstellerin
  • 2008 Ein Dorf sieht Mord TV-Film, Darstellerin
  • 2008 Das Duo - Verkauft und verraten
    TV-Serie, Darstellerin
  • 2008 Im Winter ein Jahr Darstellerin
  • 2008 Berlin Calling
    Darstellerin
  • 2009 Giulias Verschwinden Darstellerin
  • 2009 Hand in Hand
    TV-Film, Darstellerin
  • 2009 Tod einer Schülerin TV-Film, Darstellerin
  • 2009 Whisky mit Wodka Darstellerin
  • 2009 Mein Leben – Corinna Harfouch
    TV-Doku, Mitwirkung
  • 2010 Tatort - Schön ist anders Darstellerin
  • 2011 Kein Sex ist auch keine Lösung
    Darstellerin
  • 2011 Die Unsichtbare Darstellerin
  • 2011 Auf der Suche
    Darstellerin
  • 2001 Schmidt & Schwarz TV-Film, Darstellerin
  • 2012 3 Zimmer/Küche/Bad Darstellerin
  • 2012 Tatort - Die Ballade von Cenk und Valerie
    TV-Film, Darstellerin
  • 2012 Was bleibt
    Darstellerin
  • 2012 Ihr Brief zur Hochzeit Kurzfilm, Darstellerin
  • 2012 Puppe
    Darstellerin
  • 2012 Der Mondmann Sprecherin
  • 2013 Finsterworld
    Darstellerin
 

Corinna Harfouch in
"Die Schauspielerin" (1988)
Foto: DEFA-Stiftung/Norbert Kuhröber

 



 

Corinna Harfouch in
"Fallada - Letztes Kapitel" (1988)
Foto: DEFA-Stiftung/Fotograf unbekannt