Geschonneck, Erwin

Erwin Geschonneck ist einer der großen Schauspieler des letzten Jahrhunderts. Auf der Bühne wie im Film strotz er vor Vitalität, offenbart eine ungebremste Körperlichkeit, in der die zu spielende Figur und er als Spielender ineinander aufgehen. Das Spektrum der Rollen des Schauspielers ist breit, in zahlreichen Filmen spielt er Arbeiterhelden und Antifaschisten, gibt dramatische Rollen für jung und alt etwa als riesig-dämonischer Holländer-Michel mit Glasauge im Märchenfilm DAS KALTE HERZ (1950) und kann in KARBID UND SAUERAMPFER (1963) sein komisches Talent unter Beweis stellen. Nie sind es - auch in propagandistischen Filmen - Stereotypen, die der Schauspieler gibt, immer haben seine Figuren Charakter.

Erwin Geschonneck in "Wie die Alten sungen" 1986
Foto: DEFA-Stiftung/Dietram Kleist

Erwin Geschonneck wird am 27. Dezember 1906 in Bartenstein (heute Bartoszyce in Polen) geboren. Sein Vater ist Flickschuster, seine Mutter stirbt ein Jahr nach seiner Geburt an Tuberkulose. Zur Familie gehören noch zwei ältere Geschwister: Käthe und Bruno. 1908 zieht die Familie nach Berlin, in die Rosenthaler Vorstadt. Sein Vater arbeitet als Nachtwächter bei Kempinski. 1913 wird Erwin Geschonneck eingeschult und besucht eine Gemeindeschule.

Nach seiner Schulausbildung arbeitet Erwin Geschonneck ab 1920 als Bürobote. 1923 gehört er zum Millionenheer der Arbeitslosen, findet ab und zu Tagesjobs, macht unter anderem Reklame für Kopfbedeckungen. Er betätigt sich politisch: wird Mitglied der Arbeitersportbewegung Fichte, später Leiter des Arbeiter-Athletenbundes Berlin-Kreuzberg. Aktiv ist er auch im künstlerischen Bereich: Er singt in Chören, tritt mit der Agitprop-Gruppe "Sturmtrupp links" auf, spielt im Roten Kabarett von Kurt Tucholsky. 1929 tritt er der Kommunistischen Partei Deutschlands bei. Als Erwin Gösch arbeitet er als Souffleur, Beleuchter und Darsteller bei einer Gruppe junger jüdischer Schauspieler. 1932 debütiert er an Erwin Piscators Volksbühne in dem Johannes R. Becher-Stück "Der große Plan und seine Feinde".

Ersten Kontakt mit dem Film hat Erwin Geschonneck als Jugendlicher. Kindliche Filmerfahrungen sammelt er 1919 bei Dreharbeiten zu Reinhold Schünzels Film MÄDCHEN AUS DER ACKERSTRAßE (1919). Anfang der 30er Jahre arbeitet er als Statist in KUHLE WAMPE ODER WEM GEHÖRT DIE WELT? (1932) unter der Regie von Slatan Dudow mit, ist einer der vielen Arbeitersportler in dem proletarischen Filmstreifen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Januar 1933 geht er nach Polen. 1934 wird er dort verhaftet und in die Tschechoslowakei abgeschoben. Hier lernt er den Künstler John Heartfield kennen, steht für ihn Modell. Gegen Ende des Jahres reist er in die Sowjetunion. Gemeinsam mit dem Schauspieler und Regisseur Gustav von Wangenheim gründet er das dortige Deutsche Theater. Später arbeitet er am Deutschen Gebietstheater in der ukrainischen Gebietshauptstadt Dnjepropetrowsk und am Kollektivistentheater in Odessa. Nach Schwierigkeiten mit dem sowjetischen Geheimdienst wird er ausgewiesen. Erwin Geschonneck darf nach Prag ausreisen, wo er sich der Freien Deutschen Spielgemeinschaft anschließt.

Als die deutsche Wehrmacht in die Tscheslowakei einmarschiert, begibt er sich in den Untergrund. Im März 1939 wird er verraten und von der SS verhaftet. Ein sechsjähriger Leidensweg durch die Konzentrationslager Sachsenhausen, Dachau und Neuengamme folgt. Erwin Geschonneck betätigt sind hier künstlerisch, spielt und inszeniert Theater. Die Mithäftlinge achten ihn, er wird Stubenältester, später Blockältester. Auch in der Widerstandsorganisation des Lagers Dachau ist er aktiv. Im Mai 1944 wird er bei der Evakuierung des Lagers Neuengamme auf dem ehemaligen Passagierdampfer "Cap Arcona" eingesperrt. Als das Schiff am 03. Mai 1945 nach einer Bombardierung durch britische Bomber mit etwa 4000 Häftlingen sinkt, gehört er zu den 350 Geretteten. In dem TV-Film "Der Mann von der Cap Arcona" (1982) wird die lebenswichtige Begebenheit verfilmt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begibt sich Erwin Geschonneck zunächst nach Hamburg. Hier arbeitet er in einer Kommission zur Entnazifizierung von Künstlern mit, ist Mitglied im Komitee ehemaliger politischer Häftlinge. Er beginnt wieder als Schauspieler zu arbeiten, debütiert an den Hamburger Kammerspielen unter der Regie von Helmut Käutner. Bald gehört er zu den angesehenen Mitgliedern des Ensembles, spielt Wolfgang Borchert, Max Frisch und Carl Sternheim. Zudem ist er als Sprecher in Hörspielen und beim Rundfunk aktiv.

1949 geht er nach Berlin und wird dort am Berliner Ensemble engagiert. Er debütiert in dem Bertolt Brecht-Stück "Herr Puntila und sein Knecht Matti". In der Folge ist er in zahlreichen Brecht-Inszenierungen zu sehen, unter anderem in "Mutter Courage und ihre Kinder", "Die Dreigroschenoper" und "Die Gewehre der Frau Carrar". Außerdem steht er in Stücken von Erwin Strittmatter, Heinrich von Kleist und Molière auf der Bühne. Er arbeitet mit dem Regisseuren Erich Engel, Benno Besson, Peter Palitzsch und Bertolt Brecht zusammen, zählt in den 50er Jahren zu den ganz großen Berliner Theaterschauspielern. 1955 verläßt er die Bühne, um ausschließlich - mit wenigen Ausnahmen - für Kino und Fernsehen zu arbeiten.

Mit dem Film kommt Erwin Geschonneck bereits wieder in Hamburg in Kontakt. Er ist als Automechaniker Schmitt in Helmut Käutners erstem Nachkriegsfilm IN JENEN TAGEN (1947) zu sehen. Fünf weitere Hamburger Filme folgen, darunter Wolfgang Liebeneiners Film LIEBE 47 (1949) nach Wolfgang Borcherts Roman "Draußen vor der Tür". Schon während der Uraufführung des Stückes steht der Schauspieler auf der Bühne der Hamburger Kammerspiele. Einen richtigen Schub erhält seine Filmkarriere allerdings erst mit seiner Übersiedlung nach Berlin. Hier zählt Erwin Geschonneck bald zu den besten und bekanntesten Schauspielern der DEFA.

Seine erste Rolle des Ganove Motes bei der DEFA übernimmt er in dem Film DER BIBERPELZ (1949) nach Gerhart Hauptmann unter der Regie von Erich Engel. Der Film bietet bestes Unterhaltungskino. Als riesig-dämonischer Holländer-Michel mit Glasauge erschreckt er in Paul Verhoevens Märchenfilm DAS KALTE HERZ (1950) Kinder und Erwachsene gleichermaßen. In seiner dunklen Behausung klopfen Tausende von Herzen in Gefäßen, die er ihren Besitzern aus dem Leib entfernt, während sie einen kalten, seelenlosen Stein tragen.

In DAS BEIL VON WANDSBEK (1951) nach dem gleichnamigen Roman von Arnold Zweig vom Regisseur Falk Harnack spielt er den Schlachter Albert Teetjen, der sich in den ersten Jahren der Nazizeit als Scharfrichter verdingt und vier Antifaschisten köpft. Der Film ist eine beklemmende Studie zum Typus des Mitläufers, der zum Mörder wird. Bereits während der Dreharbeiten gibt es zahlreiche Einwände der DEFA-Kommission, nach der Premiere wird der Film aber zwei Monate später zurückgezogen. Ihm wird Mitleid mit den Tätern vorgeworfen. 1962 gelangt eine um 20 Minuten gekürzte Fassung in die Kinos. Erwin Geschonneck erhält auf ausdrücklichen Wunsch 1981 als Geburtstagsgeschenk eine restaurierte Fassung des Films, die neu aufgeführt wird.

Seine biografischen Erfahrungen bringt der Schauspieler in seine wichtigsten Filmrollen ein. In NACKT UNTER WÖLFEN (1963) von Frank Beyer spielt er den Lagerältesten Krämer, der mit seinen Kameraden einem kleinen Jungen das Leben rettet. Anfangs lehnt der Schauspieler die Rolle aus Respekt und Befangenheit ab, da sie ihn zu sehr an seine eigene Geschichte erinnert. Aber der Buchautor Bruno Apitz und der Regisseur überzeugen ihn.

Aber er spielt auch Gegner des Systems. In Gerhard Kleins Jugendkrimi ALARM IM ZIRKUS (1954) gibt er einen West-Berliner Barbesitzer, der hinter einer seriösen Maske Egoismus und Machtallüren verbirgt. Als hoher Wehrmachtsoffizier, der unter falschem Namen bei seiner vermeintlichen Witwe untergekrochen ist, agiert er in DER HAUPTMANN VON KÖLN (1956) unter der Regie von Slatan Dudow. In SCHLÖSSER UND KATEN (1957) von Kurt Maetzig spielt er den Gutsverwalter, der auf die Rückkehr seiner alten Herrschaft wartet und dazwischen Sabotageakte ausheckt.

In LOTTERIESCHWEDE (1958) nach einer Geschichte von Martin Andersen Nexö unter der Regie von Joachim Kunert spielt er Steinbrucharbeiter Johan Jönsson, der seinen Lotterieschein zu Geld macht. Als das Los gewinnt, begeht er Selbstmord. Nochmals besetzt ihn der Regisseur Kurt Maetzig in DIE FAHNE VON KRIWOJ ROG (1967), wo er einen kommunistischen Helden spielt, der auch durch seine Schwächen Größe erlangt.

Seine Arbeiterfiguren sind es, die den Schauspieler ebenfalls zum Star werden lassen. Als Jupp König überzeugt er in SONNENSUCHER (1958) von Konrad Wolf. Hier spielt er einen unorthodoxen Kommunisten, der im Uranabbau bei der Wismut beschäftigt ist. Er ist lebenslustig und fröhlich, robust und kraftvoll, zugleich radikal und anarchistisch – eine der faszinierendsten Arbeiterfiguren der DEFA. Der Film wird nach monatelangem Hin und Her verboten, kommt erst 1972 in die Kinos. Auch Jahre später als pensionierter Arbeiter in BANKETT FÜR ACHILLES (1975) überzeugt der Darsteller in einem der wenigen, wirklich bedeutenden Arbeiterporträts der DEFA. Unter der Regie von Roland Gräf spielt er Karl Achilles, 65 Jahre alt und dreißig Jahre im Chemie-Kombinat Bitterfeld tätig, der in die Rente entlassen wird. Kein Held wird da porträtiert, sondern eine empfindsame und vitale Person, die sich nicht einfach so aus dem Arbeitsleben verabschieden kann.


Erwin Geschonnek in "Sonnensucher" (1958)
Foto: DEFA-Stiftung/Herbert Kroiss

Erstmals kann der Schauspieler in der Komödie ACH, DU FRÖHLICHE... (1962) von Günter Reisch die Zuschauer zum Lachen bringen. Er spielt Walter Lörke, einen prinzipienfesten Genossen, der am 24. Dezember mit seinem künftigen Schwiegersohn aneinandergerät, weil dieser die Sprüche der Obrigkeit nicht so ernst nimmt. Aus Anlaß seines 80. Geburtstags spielt der Schauspieler die Figur auch 25 Jahre später in der Fortsetzung WIE DIE ALTEN SUNGEN... (1986). Mit der Rolle des gewitzten Proletariers Kalle in KARBID UND SAUERAMPFER (1963) von Frank Beyer feiert er einen seiner größten Erfolge. Eigentlich sollte die Rolle ein jüngerer Darsteller spielen, aber gegen den Widerstand Albert Wilkenings setzt der Regisseur Erwin Geschonneck durch. Der Rohköstler und Nichtraucher pfeift eine einprägsame Melodie bei seiner Wanderung durch Deutschland vor sich hin, um sieben Fässer Karbid zu besorgen, damit die Dresdner Zigarettenfabrik aufgebaut werden kann. Als eine Art Schwejk trotz er rechts und links der Elbe den Gefahren der Zeit. Nochmals arbeitet der Schauspieler in den Komödien des Günter Reisch. Als Ex-Heiratsschwindler Ewald Honig in EIN LORD AM ALEXANDERPLATZ (1967) kann er seinen Lebensabend nicht wirklich geruhsam verbringen. Als skurriler Opa Otto Gratzick, Pförtner bei der DEFA und Asta Nielsen-Fan, spielt Erwin Geschonneck in ASTA, MEIN ENGELCHEN (1980) von Roland Oehme eine Doppelrolle. Eine seiner letzten Rollen bei der ostdeutschen Produktionsfirma gibt er in MENSCH, MEIN PAPA....! (1988).

Einer der Höhepunkt seiner Filmkarriere ist der Film JAKOB DER LÜGNER (1974) von Frank Beyer. Als jüdischer Friseur Kowalski setzt er ihn an der Seite von Vlastimil Brodsky in Szene. Kowalski hilft, die Nachrichten von Jakob Heym zu verbreiten, läßt sich sogar von einem Wachposten zusammenschlagen, um Jakob zu schützen, als dieser auf der Toilette aus Zeitungsfetzen der Nazis wahre Nachrichten zu finden sucht. Der Film zeigt zahlreiche Menschen im jüdischen Ghetto, denen die Lügen des Jakob Heym neuen Lebensmut geben. JAKOB DER LÜGNER (1974) wird für einen Oscar nominiert und Erwin Geschonneck besucht gemeinsam mit dem Filmteam Hollywood.

Ab Anfang der 60er Jahre arbeitet Erwin Geschonneck auch verstärkt beim Fernsehen der DDR. Anfang der 60er Jahre brilliert er in dem fünfteiligen Fernsehfilm "Gewissen in Aufruhr" (1961). Er verkörpert einen Oberst der Wehrmacht, der seine Stadt kampflos an die Russen übergibt.
Der Schauspieler ist ordentliches Mitglied der Akademie der Künste. Erwin Geschonneck engagiert sich zeitlebens in Gewerkschaft, Partei und gesellschaftlichen Gruppen. Zahlreich sind seine Auszeichnungen. Er ist auch Funktionär, unter anderem Vizepräsident des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR. 1993 wird er für sein Lebenswerk mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Zudem ist er seit 2004 Ehrenmitglied der neugegründeten Deutschen Filmakademie.

Erwin Geschonneck ist fünfmal verheiratet. Sein Sohn Matti Geschonneck ist mittlerweile ein anerkannter Regisseur. Er inszeniert seinen Vater in dessen letzten TV-Film "Busch und Matulla" (1995). Der Schauspieler ist am 12. März 2008 in Berlin verstorben.

zusammengestellt von Ines Walk (www.film-zeit.de)

 

Filmographie

Filme über Erwin Geschonneck

  • 1985 Goethe in D. oder Die Blutnacht auf dem Schreckenstein oder Wie Erwin Geschonneck eine Hauptrolle spielte, Regie: Manfred Vosz
  • 1986 Lebenszeichen – Notizen über Erwin Geschonneck, Regie: Kurt Tetzlaff
  • 1995 Zwischentöne: Erwin Geschonneck, Regie: Matti Geschonneck

Filme mit Erwin Geschonneck

  • 1995 Matulla und Busch
  • 1988 Mensch, mein Papa...!
    Darsteller
  • 1986 Wie die Alten sungen...
    Darsteller
  • 1986 Ein Wigwam für die Störche
    TV-Film, Darsteller
  • 1982 Das Graupenschloß
    TV-Film, Darsteller
  • 1982 Der Mann von der Cap Arcona
    TV-Film, Darsteller
  • 1982 Benno macht Geschichten,
    2 Teile TV-Film, Darsteller
  • 1981 Meschkas Enkel
    TV-Film, Darsteller
  • 1980 Wir stellen vor: Morgens in der Kneipe
    TV-Film, Darsteller
  • 1980 Zirkus Maximus
    Darsteller
  • 1980 Asta, mein Engelchen
    Darsteller
  • 1980 Levins Mühle
    Darsteller
  • 1980 Friedhelms Geburtstag und andere Geschichten
    TV-Film, Darsteller
  • 1979 Verlobung in Hollerbusch
    TV-Film, Darsteller
  • 1979 Plantagenstraße 19
    TV-Film, Darsteller
  • 1978 Polizeiruf 110: Herbstzeit
    TV-Film, Darsteller
  • 1978 Das Ding im Schloß
    Darsteller
  • 1978 Des kleinen Lokführers große Fahrt
    TV-Film, Darsteller
  • 1978 Rentner haben niemals Zeit, 20. Folgen
    TV-Serie, Darsteller
  • 1977 Anton der Zauberer
    Darsteller
  • 1977 Die Entdeckung
    HFF-Film, Darsteller
  • 1977 Schaut heimwärts, Engel!
    TV-Film, Darsteller
  • 1977 Die Millionen des Knut Brümmer
    TV-Film, Darsteller
  • 1977 Abschied vom Frieden,
    3 Teile TV-Film, Darsteller
  • 1976 Tambari
    Darsteller
  • 1976 Die Insel der Silberreiher
    Darsteller
  • 1976 Ein altes Modell
    TV-Film, Darsteller
  • 1976 Das Licht auf dem Galgen
    Darsteller
  • 1975 Im Schlaraffenland
    TV-Film, Darsteller
  • 1975 Jakob der Lügner
    Darsteller
  • 1975 Bankett für Achilles
    Darsteller
  • 1975 Ein Feigenblatt für Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt
    Dokmentation
  • 1975 Looping
    Darsteller
  • 1974 Ein Freudenfeuer für den Bischoff
    TV-Film, Darsteller
  • 1974 Polizeiruf 110: Der Tod des Professors
    TV-Film, Darsteller
  • 1974 Der Untergang der Emma
    Darsteller
  • 1973 Feuerwehrgasse 25
    Darsteller
  • 1972 Das Geheimnis der Anden,
    5 Teile TV-Film, Darsteller
  • 1972 Anfang am Ende der Welt
    TV-Film, Darsteller
  • 1971 Täter unbekannt, 7 Folgen
    TV-Serie, Darsteller
  • 1970 Wir kaufen eine Feuerwehr
    Darsteller
  • 1970 Nach meinem letzten Umzug
  • TV-Film, Darsteller
  • 1970 Jeder stirbt für sich allein,
    3 Teile TV-Film, Darsteller
  • 1967 Die Fahne von Kriwoj Rog
    Darsteller
  • 1967 Ein Lord am Alexanderplatz
    Darsteller
  • 1966 Geschichten jener Nacht,
    4. Episode Darsteller
  • 1965 Berlin um die Ecke
    Darsteller
  • 1965 Tiefe Furchen
    Darsteller
  • 1964 Asphalt-Story
    TV-Film, Darsteller
  • 1963 Der andere neben dir,
    2. Teile TV-Film, Darsteller
  • 1963 Karbid und Sauerampfer
    Darsteller
  • 1963 Nackt unter Wölfen
    Darsteller
  • 1962 Ach, Du Fröhliche
    Darsteller
  • 1961 Gewissen in Aufruhr,
    2. Teile TV-Film, Darsteller
  • 1960 Leute mit Flügeln
    Darsteller
  • 1960 Fünf Patronenhülsen
    Darsteller
  • 1959 Musterknaben
    Darsteller
  • 1959 Das Stacheltier - Herzlichen Glückwunsch - 10 Jahre DDR
    Darsteller
  • 1959 SAS 181 antwortet nicht
    Darsteller
  • 1958 Die Geschichte von armen Hassan
    Darsteller
  • 1958 Der Lotterieschwede
    Darsteller
  • 1958 Das Stacheltier 135/136: Darf der denn das?
    Darsteller
  • 1958 Das Stacheltier 139: Ohm contra Watt
    Darsteller
  • 1959 Sonnensucher
    Darsteller
  • 1957 Herr Puntilla und sein Knecht Matti
    TV-Film, Darsteller
  • 1957 Katzengraben
    Dokumentation
  • 1957 Schlösser und Katen,
    2. Teile Darsteller
  • 1956 Die Abenteuer des Till Eulenspiegel
    Darsteller
  • 1956 Der Hauptmann von Köpenick
    Darsteller
  • 1955 Mutter Courage und ihre Kinder
    unvollendet, TV-Theater-Aufzeichnung
  • 1955 Stacheltier 041: Das Haushaltswunder
    Darsteller
  • 1955 Stacheltier 051: Es geht um die Wurst
    Darsteller
  • 1954 Alarm im Zirkus
    Darsteller
  • 1953 Die Gewehre der Frau Carrar
    TV-Theater-Aufzeichnung
  • 1953 Die Unbesiegbaren
    Darsteller
  • 1952 Schatten über den Inseln
    Darsteller
  • 1951 Das Beil von Wandsbek
    Darsteller
  • 1950 Das kalte Herz
    Darsteller
  • 1949 Der Biberpelz
    Darsteller
  • 1949 Hafenmelodie
    Darsteller
  • 1949 Liebe 47
    Darsteller
  • 1949 Die letzte Nacht
    Darsteller
  • 1948 Finale
    Darsteller
  • 1947 In jenen Tagen
    Darsteller
  • 1931 Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?
    Statist


Auszeichnungen

  • 1954 Nationalpreis II. Klasse für sein Gesamtschaffen
  • 1954 Erich Weinert Medaille
  • 1954 Artur Becker Medaille
  • 1960 LEUTE MIT FLÜGELN
    Darstellerpreis auf den Internationalen Filmfestspielen in Karlovy Vary
    Nationalpreis II. Klasse
  • 1961 GEWISSEN IM AUFRUHR
    Nationalpreis I. Klasse im Kollektiv
  • 1965 Vaterländischer Verdienstorden in Silber
  • 1966 Erich Weinert Medaille
  • 1968 DIE FAHNE VON KRIWOJ ROG
    Nationalpreis I. Klasse im Kollektiv
  • 1969 Verdienstmedaille der Nationalen Volksarmee in Silber
  • 1971 Artur Becker Medaille in Gold
  • 1974 Theodor Körner Preis
  • 1975 Medaille für Waffenbrüderschaft
  • 1975 Internationale Filmfestspiele Wolgograd: Goldmedaille
  • 1975 JAKOB DER LÜGNER
    Nationalpreis II. Klasse im Kollektiv
  • 1976 Vaterländischer Verdienstorden in Gold
  • 1977 Goldener Lorbeer des Fernsehens der DDR
  • 1981 Karl Marx Orden
  • 1982 DER MANN VON DER CAP ARCONA
    Kunstpreis der FDJ für im Kollektiv
  • 1985 Kunstpreis des FDGB
  • 1987 EIN WIGWAM FÜR DIE STÖRCHE
    Ehrendiplom beim Kinderfilmfestival "Goldener Spatz" in Gera
  • 1993 Deutscher Filmpreis für sein Gesamtschaffen
  • 2004 Ehrenmitglied der neu gegründeten Deutschen Filmakademie

 

Ausgewählte Literatur

Eigene Texte:
Erwin Geschonneck: Beruf und Berufung, in: Film und Fernsehen, Nr. 09/1989.

Erwin Geschonneck: Ich habe in meinem Leben viel Glück gehabt, in: Renate Seydel (Hrsg.): Aller Anfang ist schwer ... Schauspieler erzählen über ihre ersten Filme, Henschel Verlag Berlin 1988.

Erwin Geschonneck: Vom mündigen Schauspieler, in: Film und Fernsehen 12/1986.

Erwin Geschonneck: Meine unruhigen Jahre, herausgegeben von Günter Agde. Dietz Berlin 1984.

Erwin Geschonneck: Meine unruhigen Jahre, in: Sinn und Form, Nr. 06/1981 (Abweichender Vorabdruck aus den Memoiren).

Erwin Geschonneck: Auskünfte und Ansichten, Zusammenstellung: Hermann Herlinghaus, Verband der Film- und Fernsehschaffenden Berlin, 1981.

Fremde Texte:
Dieter Reimer: Erwin Geschonneck, in: Dieter Reimer: DEFA-Stars - Legenden aus Babelsberg, Militzke Verlag, Leipzig 2004.

Manfred Wekwerth: Plebejisches Genie ..., in: Neues Deutschland, 27.12.2004.

Roland Gräf: ... so vital, in: Neues Deutschland, 27.12.2004.

Frank Beyer: ... und verläßlich, in: Neues Deutschland, 27.12.2004.

Michael Hanisch: Ein Gesicht, kantig, fast hölzern. Der Schauspieler Erwin Geschonneck wird 95, in: film-dienst 26/2001.

Ralf Schenk: Spiel und Leben: Zum 90. Geburtstag von Erwin Geschonneck, in: film-dienst 02/1997.

Rosemarie Rehahn: Erwin Geschonneck, in: Ralf Schenk (Hrsg.): Vor der Kamera, Henschel Verlag Berlin 1995.

Thomas Heise: Widerstand und Anpassung - Überlebensstrategie. Gespräch mit Erwin Geschonneck., in: Sinn und Form, Nr. 03/1988.

Günter Agde: Mit Erwin Geschonneck in Paris: Dem Schauspieler zum 80. Geburtstag, in: Filmspiegel 26/1986.

Günter Reisch: Wir gratulieren Erwin Geschonneck zum 80. Geburtstag, in: Film und Fernsehen 12/1986.

Hans-Michael Bock, Jutta Voigt: Erwin Geschonneck, in: cinegraph, Loseblattsammlung.
Günter Agde: Erwin Geschonneck: Meine Befreiung, in: Filmspiegel 09/1985.

o. A.: Erwin Geschonnecks Memoiren, in: Filmspiegel 12/1984.

o. A.: Für Erwin Geschonneck, Film und Fernsehen, Nr. 12/1981. (Sondernummer).

Jutta Voigt: Dunkler Traum mit rosa Schimmer. Aus der Kindheit eines Schauspielers, in: Sonntag, Nr. 52/1981.

Manfred Wekwerth: Erwin Geschonneck. Versuch einer Beschreibung, in: Film und Fernsehen, Nr. 12/1976.

Horst Knietzsch: Geburtstage des Jahres: Erwin Geschonneck, in: Horst Knietzsch (Hrsg.): Kino- und Fernseh-Almanach: Prisma 07, Henschel Verlag Berlin 1976.

Ernst Schumacher: "Mein Leben war immer Agitation für unsere Sache". Gespräch mit Erwin Geschonneck, in: Film und Fernsehen, Nr. 01/1973.

Erika Richter: Erwin Geschonneck - ein exemplarischer Fall, in: Filmwissenschaftliche Mitteilungen, Nr. 01/1967.

Herbert Ihering: Erwin Geschonneck, in: Theaterarbeit. 6 Aufführungen des Berliner Ensembles. Dresden: Dresdner Verlag / Düsseldorf, 1962.

Wolfgang Carlö: Erwin Geschonneck, Henschel Verlag Berlin 1960, (Künstler unserer Zeit 2).