
Susanne Jäger
Fotografin: Manuela Meyer
Auf dem 27. Filmfestival Max Ophüls Preis 2006
4.000 Euro auf dem 27. Filmfestival Max Ophüls Preis gehen an Susanne Jäger für ihren Dokumentarfilm „Vater und Feind“.
Der junge, rebellische Jörg Hejkal wird von seinem Vater, der für die Staatssicherheit der DDR arbeitete, seit seiner frühen Kindheit ausspioniert. Nach einem Fluchtversuch landet er für zwei Jahre im Gefängnis. 15 Jahre nach dem Ende der DDR ist die Vergangenheit längst nicht aufgearbeitet, weder in der Familie noch in der Gesellschaft.
Susanne Jäger, Jahrgang 1972, absolvierte an der Gesamthochschule in Essen ein Studium für Kommunikationsdesign. Sie ist als Fotografin tätig und realisierte für den WDR mehrere Dokumentarfilme. Ihr Film „Vater und Feind“ ist die Abschlussarbeit an der Kunsthochschule für Medien in Köln im Bereich Regie.