Vom 15. bis 22. April findet in Berlin wieder das Filmfestival achtung-berlin – new berlin film award statt, auf dem Spiel-und Dokumentarfilme aus Berlin und Brandenburg präsentiert werden. Die diesjährige Retrospektive „BERLIN NEU(N) NULL“ beschäftigt sich mit selten gezeigten DEFA-Wendefilmen, die im Zeitraum zwischen 1990 und 1994 fertig gestellt wurden. Die Filme sind einzigartige Dokumente und Zeugen des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs in Berlin.
Eröffnet wird die Retrospektive mit dem Dokumentarfilm „Sperrmüll“ von Helke Misselwitz am 17. April. Vier Jungs trommeln ihre Wut und Unsicherheit auf Gegenstände, die andere weggeworfen haben. Der Fokus liegt besonders auf einem der Jungen und der Entscheidung seiner Mutter im Westen zu heiraten und im Osten zu leben.
Weitere Filme sind: „Die verriegelte Zeit“ von Sybille Schönemann, „Komm in den Garten“ von Heinz Brinkmann und Jochen Wisotzki, „Die Mauer“ von Jürgen Böttcher und „Kein Abschied-nur fort“ von Lew Hohmann und Joachim Tschirner.
Die Reihe wird von der DEFA-Stiftung gefördert. Weitere Informationen finden Sie unter www.achtungberlin.de.
Weitere DEFA-Wendefilme finden Sie im Repertoire von defa-spektrum.