Förderpreis für Robert Thalheim

Robert Thalheim erhielt auf dem 15. FilmKunstfest Schwerin den Förderpreis der DEFA-Stiftung für den Film „Netto“. Der Förderpreis wird in Form eines Stipendiums vergeben und ist mit 4.000 Euro dotiert.

Mit bedrückend realistischen Bildern schildert Robert Thalheim eine Vater-Sohn Beziehung angesiedelt in Berlin, Prenzlauer Berg. Sebastian dringt in das chaotische Leben seines arbeitslosen Vaters ein und versucht ihn für die Arbeitswelt fit zu machen. Thalheim beobachtet präzise und einfühlsam wie beide in alltäglichen, tragikomischen Situationen langsam zu einander finden.

Robert Thalheim, 1974 in Berlin geboren, studiert derzeit noch Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg. Nach mehreren Kurzfilmen und Regiearbeiten am Theater ist Netto sein
Spielfilmdebüt.

Mit Till Endemann, Sebastian Winkels und Christian Petzold wurden weitere Preisträger der DEFA-Stiftung ausgezeichnet. Till Endemann erhielt den
Publikumspreis für seinen Film „Das Lächeln der Tiefseefische“, Sebastian Winkels den Hauptpreis des Kurzfilmwettbewerbs für „Falling Grace“ und
Christian Petzold für den Film „Gespenster“ den Findling.