Der Förderpreis der DEFA-Stiftung auf dem 29. Filmfestival Max Ophüls Preis in Höhe von 4.000 Euro ging an Tamara Staudt für ihren Film „Nur ein Sommer“. Der Film erzählt von Eva aus Brandenburg, Mutter eines fast volljährigen Sohnes. Sie erhält ein Arbeitsangebot für den Sommer: drei Monate als Melkerin auf einer Schweizer Alm. Der Senner Daniel tritt der Deutschen anfangs eher skeptisch gegenüber, doch nicht nur die Arbeit bringt beide bald näher zusammen. Der Regisseurin Tamara Staudt gelingt in ihrem Film eine sehr sensible Figurenzeichnung. Ihr Gespür für die Lebensumstände ist ebenso bemerkenswert, wie ihre Liebe zur Landschaft. Tamara Staudt, Jahrgang 1961, verwirklichte schon einige Spielfilme und schreibt nebenbei Drehbücher für deutsche Fernsehserien.
www.max-ophuels-preis.de

Tamara Staudt
Foto: Manuela Meyer