Förderpreis für Olaf Winkler

Den mit 4.000 Euro dotierten Förderpreis der DEFA-Stiftung auf dem 49. Internationalen Leipziger Filmfestival für Dokumentar- und Animationsfilm erhielt Olaf Winkler für seinen Dokumentarfilm „Eggesin möglicherweise“.

Eggesin ist eine der ostdeutschen Städte, denen die politische Wende um 1990 zum Verhängnis wurde: die dort stationierte Nationale Volksarmee wurde aufgelöst und die Bundeswehr fasste niemals Fuß. Seitdem plagen Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Zerfall der Infrastruktur die Stadt. Der Film dokumentiert das Leben in diesem scheinbar verlorenen Ort, indem er einzelne Meinungen der Bürger einfängt und präsentiert.
Der Film entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Kameramann und Mitautor Dirk Heth. Olaf Winkler, geboren 1963, studierte Dramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg. Seit 1997 ist er als freiberuflicher Film- und Fernsehdramaturg tätig.