Babette Ellen Kottkamp erhielt auf dem 48. Internationalen Leipziger Filmfestival für Dokumentar- und Animationsfilm für ihren Film „Ende einer Reise – Von Drahtbindern und Mausefallenhändlern“ den Förderpreis der DEFA-Stiftung. Der Preis wird in Form eines Stipendiums vergeben und ist mit 4.000 Euro dotiert.
An einem Ort, an dem löchrige Töpfe noch repariert und Eheversprechen noch gehalten werden, verbringen die slowakischen Drahtbinder und Mäusefallenhändler ihren Lebensabend. Fernab der großen Politik und rasanten Welt blicken sie zurück auf ein hartes, aber nie um Erfahrung armes Leben. Nach Jahrzehnten der Wanderschaft sind sie angekommen – am Ende einer Reise.
Mit viel Warmherzigkeit zeichnet Babette Ellen Kottkamp die liebevollen Charakterzüge eines Menschenschlags, der vorlebt, dass die fundamentalen Dinge wie Freundschaft und Liebe ein einfaches Leben über die Zeit hinweg nähren können.
Babette Ellen Kottkamp, 1975 in München geboren, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. „Ende einer Reise“ ist ihr Abschlussfilm an der Hochschule. Sie führte bereits bei mehreren Kurzfilmen und Reportagen für das Kinderfernsehen Regie u. a. „Blaue Wüste (1998) und „Der Traum vom Fliegen“ (2002).
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Babette Ellen Kottkamp bei der Preisverleihung in Leipzig mit dem Tonmann und Komponisten Niklas Schmicke und dem Kameramann Börres Weiffenbach |