Dietrich Brüggemann gehört zu den herausragenden Talenten des deutschen Films. Mit seinem Diplomfilm „Neun Szenen“ und seinem zweiten Werk „Renn, wenn Du kannst“ bewies der Wahlberliner, dass er ästhetische Experimente nicht scheut, um unter die Haut gehende Geschichten seiner Generation zu erzählen. Er vertraut der Kraft der Bilder und seinen Schauspielern, die genau beschriebene Gefühlslage der Figuren auszuspielen. Dialoge setzt er großzügig und humorvoll pointiert ein. So meistert er in seinen mehrfach ausgezeichneten Filmen, für die er gemeinsam mit seiner Schwester Anna die Vorlagen geschrieben hat, das Schwierigste überhaupt: Er findet im Drama des Alltags die komischen Seiten.
Dietrich und Anna Brüggemann beim Filmkunstfest Mecklenburg Vorpommern (Mai 2010)
Dietrich Brüggemann wird am 23. Februar 1976 in München geboren. Er hat drei Schwestern, von denen die Jüngste behindert ist. Nachdem der Regisseur und seine Schwester Anna Anfang des Jahrtausends in die deutsche Hauptstadt gezogen waren, haben sie ihre Schwester 2009 aus München, wo sie in einer Einrichtung für das Betreute Wohnen von Menschen mit Behinderungen integriert war, nach Berlin geholt.
Von 1984 bis 1988 lebt die Familie in Südafrika, in einem Vorort von Johannisburg, wo Dietrich Brüggemann in der Deutschen Schule lernt. Er schwimmt, baut Modellflugzeuge und spielt Theater.
Die Eltern setzen auf klassische Erziehung ohne Fernseher. Erst als Teenager holt Dietrich Brüggemann seine Filmbildung nach. Er konsumiert alles, vom kommerziellen Kino bis zum Arthouse- und experimentellen Film, was seinen Geschmack nachhaltig prägt. „Mich stört am Mainstream- und Kommerzkino, dass es sein Publikum permanent geistig unterfordert, und am Kunstkino seine immer etwas lebensferne Blasiertheit.“ Dietrich Brüggemann gehört zu einer jungen Generation deutscher Filmemacher, die intelligent unterhalten wollen. „Unterhaltung hat in Deutschland beinahe Schimpfwortcharakter. Unterhaltung ist aber große Kunst. Die Geschichte muss plausibel sein, die Figuren müssen beim Zuschauer auf Interesse stoßen und vor allem muss der Rhythmus eines Films stimmen.“
Statt der siebenten Kunst fördern die Eltern die musikalische Erziehung ihrer Kinder, was auch die Filme prägt. Der Regisseur schrieb für seinen ersten Film die Musik und spielt noch heute in einer Band Schlagzeug und Keyboard.
Nach dem Abitur in München zieht er für den Zivildienst in ein Studentenwohnheim in Regensburg. Der moderne Uni-Komplex zieht viele Studenten mit körperlichen Behinderungen an. Dietrich Brüggemann ist für einen Studenten der Betriebswirtschaft der „Eckermann“ und Mädchen für alles – diese Konstellation nimmt er in „Renn, wenn Du kannst“ wieder auf.
Wie seine Schwester Anna zieht es ihn zum Film. Zwei, drei Jahre jobbt er bei Film- und Fernsehproduktionen. „Für das Verständnis der Abläufe war gut, dass ich konsequent ständig am Set war.“ Er bewirbt sich mit einem Dokfilm über einen Standfotografen an verschiedenen deutschen Filmhochschulen. An der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam Babelsberg studiert er von 1999 bis 2006. Parallel arbeitet er als Filmkritiker für die Zeitschrift „Schnitt“.
Schon im ersten Jahr in Babelsberg führt Brüggemann bei einem halben Dutzend kleinen Projekten Regie, darunter die Kurzfilme „Fast Forward“, 2000, und „Nicolas Nachhilfe“, 1999, „Standbilder“, 2001, der Experimentalfilm „Heavy Rotation“, 2001 und das Musikvideo „Herzer – Monochrom“. Und der autobiografische Dokumentarfilm „Anna, Clara und ich“, 2003. Für seine Lichtübung „Mehr Licht“, 2003, wird er beim Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken für den besten Kurzfilm nominiert. Gekonnt spielt er mit den Möglichkeiten des Films und der Überraschung der Zuschauer, wenn ein Mädchen versucht das Licht anzuschalten und mehrmals etwas Unerwartetes passiert.
Im gleichen Jahr entsteht nach einer Kurzgeschichte Brüggemanns „Warum läuft Herr V. Amok“, der auf Michael Fenglers mit Rainer Werner Fassbinders gedrehten Film „Warum läuft Herr R. Amok“ anspielt und auf der Berlinale im Rahmen des Panoramas Premiere feiert. Eva Mattes und Ulrich Noethen spielen darin ein Paar, dessen Genuss von „Alien V“ von einem Mann gestört wird, der sich ausgerechnet in die Reihe vor ihnen gesetzt hat, seinen Hut nicht abnehmen will und behauptet, er sei Fassbinder.
In „Katja kann fast alles“, 2004, nimmt er Motive aus „Renn, wenn Du kannst“ vorweg. Die 19-jährige Katja sitzt seit fünf Jahren im Rollstuhl und will an der Kunsthochschule studieren. Jedes Jahr wird ihr ein neuer Zivildienstleistender für ihre Ganztagesbetreuung zugeteilt - in diesem Jahr ist es Jonas. Katja, die außer Laufen fast alles kann und die nicht auf den Mund gefallen ist, gibt sich Jonas gegenüber betont ruppig. Sich in einen "ihrer" Zivis zu verlieben, wäre das Letzte für sie. Doch dann ist es Jonas, der ihr gesteht, sich in sie verliebt zu haben.
Es folgen die Kurzspielfilme „Die Schwestern vom Schloß Rosensteig“, 2004, und „Was ist nur in Dich gefahren“, 2004, und die Musikvideos „Manges – Regenzeit in der Wüste“, 2004, „Inessa – Father“, 2004, „Blackmail - Forever, 2005, sowie „Thanateros - Dirty Old Town“, 2005, „Mariannenplatz – nicht wichtig“, 2005 und „Mariannenplatz - Besser als“, 2006, und „Mariannenplatz – Komm“, 2006. Außerdem inszeniert Dietrich Brüggemann die Kurzfilme „Ich habe mich entschlossen Verantwortung zu übernehmen“, 2005, den Dokumentarfilm „Three Days in Poland“ sowie den Trailer des Babelsberger Studentenfilmfestivals „Sehsüchte 2001“, der in mehr als 80 Kinos läuft, und die Werbefilme des Filmfestivals Cottbus 2006 und „Bärchen 05.06“ für den Wahlkampf der Linken 2006.
Dietrich Brüggemann will alle Möglichkeiten der Hochschule nutzen um sich auszuprobieren und etabliert sich gleichzeitig am Markt. Darüber verpasst er beinahe, ein Konzept für seinen ersten langen Abschlussfilm vorzulegen. „Ich sah meine Felle schon davon schwimmen.“ Seinen Diplomfilm „Neun Szenen“ schreibt er zusammen mit seiner Schwester Anna, die auch eine der Hauptrollen spielt. Es entsteht eine fruchtbare Kooperation, die sich auch bei „Renn, wenn Du kannst“ bewährt. „Wir stehen uns sehr nahe und verbringen viel Zeit miteinander und da das Thema Eltern im Raum stand, lag es nahe, zusammen zu schreiben und zunächst eine Familiengeschichte zu wählen. Das ging dann sehr locker und war spannend, daher haben wir uns entschlossen, die Arbeitsweise beizubehalten“.
Gemeinsam sucht das Geschwisterpaar in etlichen Diskussionen die Hauptakzente und die Struktur der Geschichte und erarbeitet die Figurenprofile für ein Treatment, das Dietrich Brüggemann zu einem ersten Entwurf zusammenfasst. Dann feilen sie wieder gemeinsam an den Dialogen und den Handlungssträngen.
„Neun Szenen“ ist ein formal-ästhetisches und inhaltlich gelungenes Experiment, eine Coming-of-Age-Geschichte, die in neun starren Kameraeinstellungen mit Szenen von bis zu 10 Minuten Längen einen unsentimentalen Blick auf die deutsche Kleinfamilie wirft, von deren Zwänge und Fesseln sich die Abiturientin Magdalena, ihr Freund Julian und Rudi, der sie anbetet, anfangen zu befreien. In den 24 beschriebenen Stunden werden die Drei aus einer Generation, die gegen ihre liberalen Eltern kaum in der Pubertät rebellieren konnten, mit den kleinen und großen Lebenslügen ihrer Eltern, mit deren Kompromissen und Verletzungen konfrontiert. Über den Abgleich mit eigenen Träumen finden sie ein Stück von sich selbst und treffen gravierende, mutige Entscheidungen. „Ich wollte einen Film über 20-Jährige und ihre Eltern inszenieren, weil ich den Eindruck hatte, das sei ein unerforschtes Gebiet“.
Die Handlung beginnt mit der Abiturfeier von Magdalena und Rudi, der heimlich in sie verliebt ist. Wie so oft muss sie in der elterlichen Kneipe aushelfen, während Rudi mit ihrem 25-jährigen Freund Julian am Tresen steht. Ihre Rebellion gegen den autoritären Vater bricht offen aus, nachdem sie bei ihrer Mutter eine Verletzung entdeckt und vermutet, dass Schläge des Vaters und nicht ein herunter gefallenes Gurkenglas Schuld seien. Am Ende wird sie bei einem heftigen Streit erkennen müssen, dass die Behauptung der Mutter wohl stimmt.
In Abgrenzung zu ihrem Elternhaus hat sie seit drei Jahren bei Rudis Mutter eine kleine Ersatzfamilie gefunden – wie so oft besteht er darauf, dass seine Mutter am gemeinsamen Ausflug zum See teilnimmt, weil sie sonst alleine zu Hause sitzen würde. Julian scheint dies ganz recht zu sein und langsam dämmert Magdalena, dass sich dies nie ändern wird. Zu einer Entscheidung wird sie während der Hochzeit von Rudis Vater getrieben – er und seine neue Partnerin hatten die Idee, dass ihre früheren Partner sie chora publico frei geben sollten, was nicht nur in Tränen endet. Die dünne Schicht, die über verletzte Gefühle gewachsen ist, bricht auf.
Rudi fasst sich ein Herz, um Magdalena per SMS seine Gefühle zu gestehen, nachdem er erkennen musste, dass die Ehe seiner Eltern nur noch auf dem Papier steht. Seine Mutter hat sich in der Arbeit mit Asylbewerbern aus Afrika getröstet und sein Vater büßt ein großes Stück Autorität ein, als Rudi dessen Streit mit dem Großvater mit erlebt – der Ältere will immer Recht behalten. In dieser Tradition hat ihn der eigene Vater aber auch erzogen.
Dietrich und Anna Brüggemann gelingt in diesem Ensemblefilm das fast Unmögliche. Obwohl die Mehrzahl der Figuren nur wenige Minuten hat, haben alle Charaktere Kontur, ist keine schwarz oder weiß, wird keine in ihrer Suche oder ihrem Scheitern denunziert. „Man muss nur multiperspektivisch denken und ein Beziehungsgeflecht zwischen mehreren Figuren entwerfen, die man verstehen kann und deren Handlungen nachvollziehbar sind. Nur wenn alle ihr Recht haben, entsteht daraus eine gute Komödie oder ein Drama“.
Die Kamera wird zum stillen Beobachter. Ohne technische Tricks gelingt es Brüggemann trotzdem, in jeder Szene eine besondere Spannung aufzubauen und humorvoll-bittere Pointen zu setzen. „Der Film ist ein formales Statement gegen die sinnlose Schneiderei, die den Stil des Kino seit den 80er Jahren verändert hat. Das ist mir besonders aufgefallen, als ich Stummfilme mit einem kleinen Ensemble auf dem Klavier begleitet habe,“ umschreibt Brüggemann, warum die auf Grund des Zeitverzugs für den Diplomfilm knapp bemessene Drehzeit für ihn ein angenehme künstlerische Herausforderung war. „Ich war überzeugt, dass die Schauspieler automatisch gut sein werden, wenn sie zehn Minuten Zeit haben die Szene zu entwickeln.“ Zwei Tage probt er jede Szene mit dem Ensemble, dann wird sie gedreht.
Die neun Szenen fügen sich dann wie die Zahnräder einer guten Maschine zu einem Ganzen zusammen. Brüggemanns Film ist geprägt von pointierten, witzigen Dialogen und einem äußerst lakonischen Erzählton und wirkt dadurch besonders realistisch. „Ich wollte einen Gegenentwurf zur Berliner Schule, in deren Filmen die Sprache oft gekünstelt wirkt.“
Der Film ist für Dietrich Brüggemann der Durchbruch – nach etlichen Festivalpreisen startet er im Kino und wird in der ARD ausgestrahlt. Der junge Filmemacher schreibt und finanziert seinen zweiten Film „Renn, wenn Du kannst“. 2008 inszeniert er den Spot für die Verleihungs-Gala der Babelsberger Medienpreise. 2007 bis 2009 führt er Regie bei „Kookaburra – der Comedy Club“ von Sat1.
Die „Perspektiven Deutsches Kino“ der Berlinale eröffnen 2010 mit Dietrich Brüggemanns zweitem Kinofilm, der Liebesgeschichte „Renn, wenn Du kannst“. Einmal mehr eine Geschichte über den Selbstfindungsprozess seiner Generation, diesmal zwischen beruflichen Anforderungen und Liebesbeziehungen.
BWL-Student Benjamin ist in die Musikstudentin Annika.verliebt, die er seit zwei Jahren heimlich vom Balkon seiner Hochhauswohnung beobachtet. Der barrierefreie Blick über die Stadt ist für den an den Rollstuhl gefesselten jungen Mann das Symbol des Traums von Mobilität, den er sich nie verwirklichen kann. Aus Angst vor einer Ablehnung traut er sich nicht, sich Annika zu nähern. Den gesamten Frust über seine Situation frisst er in sich hinein, versucht ihn mit Zynismus zu überspielen oder lässt ihn an seiner Mutter und den Zivis aus, die ihn betreuen und regelmäßig schnell das Handtuch schmeißen. Für sie wird er zum Haustyrann.„Er ist sarkastisch und nimmt sich selbst nicht aus. In seinem Reich fühlt er sich wie ein Showmaster, in dem er andere gnadenlos nach einem eigenen Wertesystem beurteilt“.
Bei dem angehenden Medizinstudenten Christian hält er sich zurück, weil der sich mit Annika nach einem Unfall angefreundet hatte. Für ein paar Wochen treffen sich die Lebenswege der Drei, die lernen, sich ihren Ängsten zu stellen und Entscheidungen zu hinterfragen – Annika ihre Nervosität, mit der sie jeden öffentlichen Auftritt vermasselt, und ihren Zweifeln an der Berufswahl Der bislang in den Tag hinein lebende Christian entdeckt, dass er kein Blut sehen kann. Ins Zentrum der zweiten Hälfte des Films rückt aber Benjamin, der sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellen muss, um sein neues Leben mit der Behinderung anzunehmen.
Anna und Dietrich Brüggemann spielen in der lebensnahen und unsentimentalen Geschichte über den Alltag von Mensche mit Behinderungen wieder ihre Stärke im Schreiben und Inszenieren lebensnaher Figuren aus, deren Schicksal den Zuschauer unter die Haut geht. Sie beherzigen die alte Theater- und Film-Weisheit, dass in Momenten tiefster Verzweiflung stets ein Fünkchen Hoffnung und Humor stecken.Dabei bietet insbesondere Robert Gwisdek als Ben stets im richtigen Moment das gesamte Gefühlsspektrum von grimmigen, teils misantropischen Humor bis zu totaler Verzweiflung an.
Das ist einer der Trümpfe, mit dem sich die Tragikomödie dem Leben mit Behinderung, insbesondere der Sehnsucht nach Zweisamkeit, Nähe und Sex, vorwiegend mit Leichtigkeit, Witz und teils derben Humor annimmt. Brüggemanns vermeiden alle Klischees und Fallstricke eines Behindertendramas, weil sie ohne Lamoyanz und falsche Berührungsängste an die Figuren und deren Schicksal herangehen. „Der Mensch ist ein Geisteswesen und Säugetier, er will sich einen Partner geistig erobern und sich ihm körperlich annähern. Daher stand außer Frage, das sexuelle Verlangen nicht nur anzusprechen, sondern auch die Hindernisse bei dessen Verwirklichung zu zeigen. Mit voller Härte, weil es ja ein zentraler Aspekt für Bens innere Zerrissenheit und Quelle seiner bissigen Ironie ist.“
Durch die Kontrastierung von Bens verzweifeltem Hadern mit der eigenen körperlichen Unzulänglichkeit, mit den Neurosen und Zweifeln Annikas sowie der anfänglichen Sorg- und Ziellosigkeit von Christian ist „Renn, wenn Du kannst“ mehr als eine Liebesgeschichte über eine Menage à Trois oder ein Drama über das Leben mit Behinderungen. Unterschwellig hinterfragt der Film die Skala für den Wert eines Menschen in einer Werbegesellschaft, in der das perfekte Äußere und ständige Perfektion das oft ausschlaggebende Kriterium sind, sowie die Auswirkungen dieses Hochglanzbildes auf die Psyche und Weltsicht von Menschen am Anfang ihres Erwachsenenlebens. „An den Hochschulen sind Vorspiele schlimmer als die Premiere eines Studentenfilms, weil sie wirklich über Karrieren entscheiden. Außerdem ist so sperriges Musikinstrument wie ein Cello fast schon selbst eine Behinderung. Ständig eckt der Träger an, man muß dauernd üben, und wenn man das falsch macht, kriegt man Sehnenscheideentzündungen.“
Brüggemann nahm sich Zeit für Proben mit den Schauspielern und führt sie zu einem virtuosen Spiel. Insbesondere Robert Gwisdek, der die Gefühlsschwankungen Bens mit großer Genauigkeit in Mimik, Gestik und Ton trifft. Und er findet auch große Kinobilder, in denen alte Fabrikanlagen, Plattenbauten und moderne Kulturtempel aus Duisburg und dem Ruhrgebiet zu Metaphern werden und die Gefühle der Protagonisten unterstreichen.
Für die Umsetzung dieses Konzeptes setzt Dietrich Brüggemann auf ein bewährtes Ensemble vor und hinter der Kamera. Neben seiner Schwester Anna als Drehbuchautorin und Hauptdarstellerin arbeitet er wieder mit Leslie Malton sowie seinen einstigen Kommilitonen Alexander Sass (Kamera), Juliane Maier (Kostüm) und Vincent Assmann (Schnitt). „Die beiden Hauptdarsteller Robert Gwisdek und Jacob Matschenz werden künftig auch mit zu meiner Familie gehören“.
Dietrich Brüggemann schreibt ein Buch für eine Komödie für RTL. „Um das Handwerk zu schulen, schreibe ich alleine.“ Ob er auch die Regie übernehmen wird, hängt von den Rahmenbedingungen ab.
Mit teamWorx Ludwigsburg entwickelt er sein kommendes Kinoprojekt „Drei-Zimmer-Küche-Bad“, das lose an „Neun Szenen“ anknüpft. Im Zentrum der Handlungen stehen acht Freunde, die sich im Verlauf eines Jahres immer wieder gegenseitig beim Umzug helfen.