Originaltitel/ArchivtitelDer Rat der Götter
Englischer TitelThe Council Of The Gods
ProduktionslandDeutsche Demokratische Republik (DDR)
ProduktionDEFA-Studio für Spielfilme
FilmartSpielfilm
HerstJ/Freigabe von1950
Premieredatum12.05.1950
Anlaufdatum12.05.1950
Auszeichnungen
V. Internationales Filmfestival Karlovy Vary (1950): Sonder-Ehrendiplom
Nationalpreis I. Klasse (1950): Regisseur (Kurt Maetzig)
Nationalpreis I. Klasse (1950): Drehbuchautor (Friedrich Wolf)
Nationalpreis I. Klasse (1950): Kameramann (Friedl Behn-Grund)
Nationalpreis I. Klasse (1950): Architekt (Willy Schiller)
Veröffentlichungen
DVD: ICESTORM Entertainment GmbH, DEFA-Film-Edition Kurt Maetzig / www.icestorm.de
RechtekontaktPROGRESS Film-Verleih GmbH
Regie
Drehbuch
Kamera
Schnitt
Szenenbild
Kostüm
Darsteller
DEFA-Fotograf
Komponist
Kurzinhalt
Grundlage des Films, der den Weg des IG-Farbenkonzerns von der Wahlunterstützung Hitlers bis in die Nachkriegszeit verfolgt, sind eine aufsehenerregende, 1947 erschienene Dokumentation von Richard Sasuly und die Akten des Nürnberger Kriegsverbrecherprozesses. Im Mittelpunkt der Handlung stehen der Vorstandsvorsitzende Mauch und der Chemiker Dr. Scholz. Sie sind mitverantwortlich für die Entwicklung des Konzerns, seine Rüstungsproduktion und Giftgasherstellung, ohne die weder Krieg noch Massenvernichtung in den Konzentrationslagern möglich gewesen wären. Geheimrat Mauch geht es um Expansion und Gewinn um jeden Preis. Dr. Scholz ist ein Mitläufer, der aus Angst um Stellung und Familie die Augen vor der Wahrheit verschließt. Erst 1948 ist Scholz nicht mehr still, als eine verheerende Explosionskatastrophe in Ludwigshafen beweist, daß der Konzern sich trotz Verbotes wieder mit Sprengstoffen befaßt.
Filmtext: Friedrich Wolf: Filmerzählungen. Berlin: Aufbau-Verlag 1959 (Treatment). - Außerdem: Der Rat der Götter. Nacherzählt nach dem gleichnamigen DEFA-Film von Franz Fabian. Berlin: Deutscher Filmverlag 1950.
(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)
Kurzinhalt (Englisch)
The major German chemical corporation I.G. Farben helped supply Hitler’s war effort and manufactured the gas used in the death camps. Based on Nuremberg Trial records, this startling film deals with the collaboration between big international business such as Standard Oil and Nazi Germany’s scientists, whose research contributed to the deaths of millions. Featuring music by Hanns Eisler (Night and Fog) and a script by Friedrich Wolf (Professor Mamlock), the film is powerful in its depiction of moral dilemmas and in its employment of the war crimes trials for Cold War propaganda.
Quelle: DEFA Film Library - Shadows and Sojourners
Kurzinhalt (Weitere Sprachen)
Il film, che ripercorre la storia della multinazionale tedesca IG Farben, prende spunto da un sensazionale documentario di Richard Sasuly, trasmesso nel 1947, e dagli atti dei processi di Norimberga. Al centro della trama l'amministratore delegato dell'azienda Mauch e il chimico Dr. Scholz. Entrambi sono responsabili per la produzione di armamenti e di gas tossici, senza i quali non ci sarebbero state la guerra e gli eccidi dei campi di concentramento. Mauch punta solo a espandere l'azienda e al profitto. Il Dr. Scholz in pena per il suo posto di lavoro e per la sua famiglia, decide di assecondarlo. Solo nel 1948 a seguito di un'esplosione devastante a Ludwigshafen, che conferma come, nonostante il divieto, l'azienda abbia ripreso a produrre esplosivi, Scholz decide di parlare. (italienisch)
Film - /Videoformat35 mm
Länge3025 m
Farbesw