Ernst Kunstmann

Mehr als 45 Jahre arbeitet Ernst Kunstmann im Filmstudio in Potsdam-Babelsberg. Als Trickkameramann und Spezialist für Spiegel- und Modellaufnahmen macht er sich bereits in den 20er Jahren einen Namen und gehört neben Eugen Schüfftan zu einem der wichtigsten deutschen Filmtechniker. Während des Nationalsozialismus arbeitet er in Deutschland, ist auch an Propagandafilmen beteiligt. Nach 1945 wird er einer der führenden Techniker des DEFA-Studios, gestaltet unter anderem unvergessene Trickaufnahmen in Märchenklassikern.



Szene aus "Das kalte Herz" (1950)
Foto: DEFA-Stiftung/Erich Kilian

Ernst Kunstmann wird am 25. Januar 1898 in Babelsberg bei Potsdam geboren. Schon früh zeigt sich sein handwerkliches und technisches Interesse. Nach seiner Schulzeit lässt er sich zunächst als Dreher ausbilden. Als Soldat nimmt er am Ersten Weltkrieg teil, kehrt 1918 in seinen Heimatort zurück. Hier wird er bei der Produktionsfirma Decla-Bioscop, die mittlerweile in Neubabelsberg eines der modernsten Filmateliers Europa besitzt, als Bühnenarbeiter angestellt.

Seine technischen Fähigkeiten rücken mehr und mehr in den Blickwinkel bekannter Regisseure. In Fritz Langs DER MÜDE TOD (1921) lässt der den Darsteller Bernhard Goetzke als Tod erscheinen und wieder verschwinden. Er arbeitet auch unter Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau und fertigt die Vorsatzmodelle für den Klassiker DER LETZTE MANN (1924). Sie werden dicht vor das Kameraobjektiv montiert und lassen bei der Aufnahme das Modell und die dahinter arrangierten Realszenen miteinander verschmelzen.

1923 lernt Ernst Kunstmann den Kameramann und Techniker Eugen Schüfftan kennen. Gemeinsam mit Kameramann Helmar Lerski entwickeln sie um 1923 das Einspiegelungs-verfahren. Dadurch ist es unter anderem möglich, große Kulissen mit Modellbauten zu kombinieren. Zum Beispiel können nun Riesen mit normalgroßen Menschen gemeinsam in einer Szene agieren. Erstmals wenden sie es in VARIETÉ (1925) von Ewald André Dupont an. Häufig wird es in METROPOLIS (1927) unter der Regie von Fritz Lang benutzt, um zum Beispiel die Arbeiterstadt oder den Turm zu Babel richtig ins Bild zu setzen. Bald gehört Ernst Kunstmann zum unverzichtbaren Stab um Eugen Schüfftan, der das nach ihm benannte Verfahren auch ökonomisch auswertet. Als Angestellter der Deutschen Spiegeltechnik GmbH & Co., die das Verfahren vermarktet und Kameraleute auf der ganzen Welt mit der Technik vertraut macht, reist er nach Hollywood und Großbritannien. Als die Firma aber nicht den erhofften Erfolg hat, konzentriert sich das Team wieder mehr auf Kamera- und Trickarbeiten.

Seit Beginn der 30er Jahre ist Ernst Kunstmann als freier Trickspezialist im Studio Babelsberg beschäftigt. Unter anderem arbeitet er mit Luis Trenker zusammen, betreut tricktechnisch die Gewitter in BERGE IN FLAMMEN (1931). Nochmals arbeitet er mit Fritz Lang zusammen, diesmal bei DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE (1932). Ein großer Publikumserfolg wird F. P. 1 ANTWORTET NICHT (1932) von Karl Hartl, bei dem er die Flugaufnahmen animiert. Einen weiteren Film stellen Regisseur und Tricktechniker mit dem Sciencefiction GOLD (1934) her, wieder mit Hans Albers in der Hauptrolle.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Januar 1933 hat Ernst Kunstmann keine Schwierigkeiten, er arbeitet weiter vorrangig für die Universum Film AG (Ufa). Wie viele andere Kollegen arbeitet er bei TRIUMPH DES WILLENS (1935) von Leni Riefenstahl mit, steht später auch an der Kamera bei den zwei OLYMPIA-Filmen der Regisseurin. Als Kameramann und Techniker ist er an den unterschiedlichsten Produktionen beteiligt. Zum einen arbeitet er unter der Regie von Reinhold Schünzel bei den später verbotenen Film AMPHITRYON (1935), der als musikalische Komödie verkleidet über nationalsozialistische Führer lacht. Zum anderen setzt er in groß angelegten Propagandastreifen wie der Kulturfilm EWIGER WALD (1936), der die "Blut und Boden"-Ideologie der Nationalsozialisten bebildert, den deutschen Wald in Szene.

Ab Mitte der 30er Jahre erhält Ernst Kunstmann von der Produktionsfirma Tobis den Auftrag, eine Trickabteilung in deren Atelier in Berlin-Johannisthal aufzubauen. Hier realisiert er unter anderem gemeinsam mit dem Kameramann Fritz Maurischat die Modellaufnahmen für den anti-britischen Propagandafilm TITANIC (1943) unter der Regie von Herbert Selpin und Werner Klinger. In MÜNCHHAUSEN (1943) von Josef von Baky lässt er den Baron auf einer Kugel reiten. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges werden das Atelier und die Gesamtheit der Gerätschaften bei Bombenangriffen zerstört.

Nach 1945 ist Ernst Kunstmann zunächst im Althoff-Atelier in Potsdam-Babelsberg bei der Synchronisation sowjetischer Filme beschäftigt; er stellt die Titel für ausländischen Filme her. 1947 wird er bei der DEFA festangestellt und hier in den 50er und 60er Jahren zu einem der führenden Techniker. Er stellt Modellaufnahmen für Filme von Wolfgang Staudte und Kurt Maetzig her. Große Erfolge werden seine Trickarbeiten für DEFA-Märchenfilme. In DAS KALTE HERZ (1950) von Paul Verhoven setzt er den riesenhaften Holländer-Michel mit dem kleinen Köhler Peter Munk ins Bild, bringt rote Herzen in der Schreckenskammer des Riesen zum pulsieren. Das Werk DIE GESCHICHTE VON KLEINEN MUCK (1953) von Wolfgang Staudte gilt tricktechnisch über Jahre als Maßstab für andere Märchenproduktionen. Hier sorgt Ernst Kunstmann für komische Zeitraffer-Aufnahmen oder schnell wachsende Eselsohren. In DAS FEUERZEUG (1956) von Siegfried Hartmann stehen auf einmal dem armen Soldaten nach Benutzung eines Feuerzeuges drei übergroße Hunde gegenüber. Das Kunstmärchen DAS SINGENDE, KLINGENDE BÄUMCHEN (1957) von Francesco Stefani macht neben der Darstellung von Christel Bodenstein die Trickgestaltung und die Ausstattung zu etwas Besonderem: Ganz im Atelier gedreht verbreiten Tricks und Szenenbild einen märchenhaften, entrückten Zauber.

Für drei Produktionen wird Ernst Kunstmann in den Westteil des Landes "ausgeliehen". Unter der Regie von Ladislao Vajda realisiert er die Tricks in dem Heinz Rühmann-Film EIN MANN GEHT DURCH DIE WAND (1959). Er ist ebenso an der internationalen Koproduktion HERRIN DER WELT (1960) unter Wilhelm Dieterle beteiligt. Bis Anfang der 60er Jahre ist er Leiter der Trickabteilung der DEFA. Eine seiner letzten Arbeiten wird der erste Sciencefiction der DEFA: DER SCHWEIGENDE STERN (1960) von Kurt Maetzig. 1963 scheidet er aus dem Studio aus, fungiert auch nicht mehr als Berater in technischen Fragen. Seine Schüler Kurt Marks und Erich Günther werden die führenden Tricktechniker der DEFA.

Die Familie Kunstmann lebt in Potsdam-Babelsberg. Seine Tochter, Vera Kunstmann, folgt dem Vater und arbeitet ebenfalls in der Trickabteilung der DEFA. Ernst Kunstmann stirbt am 30. Mai 1995 in Potsdam-Babelsberg.

zusammengestellt von Ines Walk ( www.film-zeit.de ), Stand: Mai 2006


Filmographie

  • 1920 Das Cabinet des Dr. Caligari
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  • 1921 Der müde Tod
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  • 1922 Dr. Mabuse, der Spieler - 1. Der große Spieler - Ein Bild unserer Zeit
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  • 1922 Dr. Mabuse, der Spieler 2. Inferno, ein Spiel von Menschen unserer Zeit
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  • 1924 Die Nibelungen - 1. Teil: Siegfried
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  • 1924 Die Nibelungen - 1. Teil: Kriemhilds Rache
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  • 1924 Der letzte Mann
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  • 1925 Eifersucht
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  • 1926 Varieté
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  • 1926 Die Brüder Schellenberg
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  • 1926 Metropolis
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  • 1926 The Love Thief
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  • 1926 Into Her Kingdom
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  • 1926 Prisoners of the Storm
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  • 1926 Lieb mich und die Weit ist mein
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  • 1926 Perch of the Devil
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  • 1926 The Fourth Commandment
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  • 1927 Madame Pompadour
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  • 1927 Die Liebe der Jeanne Ney
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  • 1927 Königin Luise - 1. Teil: Die Jugend der Königin Luise
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  • 1928 Die Sache mit Schorrsiegel
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  • 1928 Haus Nummer 17
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  • 1929 Frau im Mond
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  • 1929 Narkose
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  • 1931 Berge in Flammen
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  • 1932 F.P. 1 antwortet nicht
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  • 1933 Das Testament des Dr. Mabuse
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  • 1934 Gold
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  • 1935 Triumph des Willens
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  • 1936 Amphitryon
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  • 1935 Leichte Kavallerie
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  • 1936 Der Bettelstudent
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  • 1936 Ewiger Wald
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  • 1936 Stadt Anatol
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  • 1938 Olympia - 1. Teil: Fest der Völker
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  • 1938 Olympia - 2. Teil: Fest der Schönheit
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  • 1937 Die Fledermaus
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  • 1937 Der Tiger von Eschnapur
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  • 1937 Das indische Grabmal
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  • 1938 Fahrendes Volk
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  • 1939 Robert und Bertram
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  • 1939 Robert Koch, der Bekämpfer des Todes
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  • 1940 Die 3 Codonas
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  • 1940 Traummusik
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  • 1941 Kampfgeschwader Lützow
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  • 1941 Annelie. Die Geschichte einer Liebe
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  • 1942 Meine Frau Teresa
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  • 1943 Münchhausen
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  • 1943 Titanic
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  • 1943 Fritze Bollmann wollte angeln
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  • 1943 Herr Sanders lebt gefährlich
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  • 1945 Das kleine Hofkonzert
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  • 1947 Ehe im Schatten
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  • 1948 Chemie und Liebe
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  • 1948 Und wieder 481
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  • 1948 Träum nicht, Annette!
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  • 1949 Die Buntkarierten
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  • 1949 Rotation
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  • 1950 Der Rat der Götter
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  • 1950 Familie Benthin
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  • 1960 Das kalte Herz
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  • 1961 Das verurteilte Dorf
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  • 1952 Karriere in Paris
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  • 1952 Roman einer jungen Ehe
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  • 1952 Schatten über den Inseln
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  • 1952 Sein großer Sieg
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  • 1952 Geheimakten Solvay
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  • 1952 Anna Susanna
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  • 1953 Die Unbesiegbaren
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  • 1963 Das kleine und das große Glück
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  • 1953 Die Geschichte vom kleinen Muck
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  • 1954 Gefährliche Fracht
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  • 1954 Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse
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  • 1954 Das geheimnisvolle Wrack
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  • 1954 Hexen
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  • 1964 Atome
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  • 1964 Feuerwerk
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  • 1954 Stärker als die Nacht
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  • 1954 Carola Lamberti - Eine vom Zirkus
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  • 1954 Pole Poppenspäler
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  • 1954 Der Ochse von Kulm
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  • 1954 Wer seine Frau lieb hat
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  • 1964 Der Teufel vom Mühlenberg
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  • 1956 Du und mancher Kamerad
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  • 1955 Des Teufels General
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  • 1955 Einmal ist keinmal
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  • 1955 Ein Polterabend
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  • 1955 Ernst Thälmann - Führer seiner Klasse
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  • 1955 Das Fräulein von Scuderi
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  • 1956 Hanussen
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  • 1955 Robert Mayer - Der Arzt aus Heilbronn
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  • 1955 Der Teufelskreis
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  • 1955 Friedrich Schiller
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  • 1955 Der Fackelträger
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  • 1956 Bonjour, Kathrin
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  • 1956 Mich dürstet
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  • 1956 Das Stacheltier: Ein paar Schrauben
    Kurzfilm: Spezialeffekte
  • 1956 Das Stacheltier: Gold in der Ackerstraße
    Kurzfilm: Spezialeffekte
  • 1956 Das Traumschiff
    Spezialeffekte
  • 1956 Fidelio
    Spezialeffekte
  • 1956 Der Hauptmann von Köln
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  • 1956 Die Fahrt nach Bamsdorf
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  • 1956 Die Abenteuer des Till Ulenspiegel
    Spezialeffekte
  • 1956 Schlösser und Katen. 1. Teil: Der krumme Anton
    Spezialeffekte
  • 1956 Schlösser und Katen. 1. Teil: Annegrets Heimkehr
    Spezialeffekte
  • 1956 Alter Kahn und junge Liebe
    Spezialeffekte
  • 1956 Tinko
    Spezialeffekte
  • 1956 Das Feuerzeug
    Spezialeffekte
  • 1957 Das Stacheltier: Gernegroß
    Kurzfilm: Spezialeffekte
  • 1957 Lissy
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  • 1957 Das Stacheltier: Nicht kleinzukriegen
    Kurzfilm: Spezialeffekte
  • 1957 Berlin - Ecke Schönhauser
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  • 1957 Spur in die Nacht
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  • 1957 Das singende, klingende Bäumchen
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  • 1957 Tatort Berlin
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  • 1957 Jahrgang 21
    Spezialeffekte
  • 1957 Abenteuer in Bamsdorf
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  • 1958 Sonnensucher
    Spezialeffekte
  • 1958 Meine Frau macht Musik
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  • 1958 Sie kannten sich alle
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  • 1958 Der Prozeß wird vertagt
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  • 1958 Das Lied der Matrosen
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  • 1958 Geschwader Fledermaus
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  • 1959 Reportage 57
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  • 1959 Simplon-Tunnel
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  • 1959 SAS 181 antwortet nicht
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  • 1959 Ein Mann geht durch die Wand
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  • 1959 Weißes Blut
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  • 1959 Der schweigende Stern
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  • 1963 Das russische Wunder, 2 Teile
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  • 1960 Herrin der Welt, 2 Teile
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  • 1960 Leute mit Flügeln
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  • 1960 Division Brandenburg
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  • 1960 Fünf Tage - fünf Nächte
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  • 1961 Die goldene Jurte
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  • 1961 Der Traum des Hauptmann Loy
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  • 1961 Tempel des Satans, 3 Teile
    TV-Film: Spezialeffekte
  • 1961 Das Kleid
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  • 1962 Die schwarze Galeere
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  • 1962 Die Glatzkopfbande
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  • 1962 Vom König Midas
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Auszeichnungen
1956 Nationalpreis III. Klasse

Ausgewählte Literatur
Uwe Fleischer: Der Trickser. Ernst Kunstmann - ein Pionier der Special Effects, in: Filmwärts 23+24/1993.

Ralf Schenk: Ein Meister des Film-Tricks - Zum Tode von Ernst Kunstmann, in: film-dienst 16/1995.

Rolf Giesen, Hans-Michael Bock: Ernst Kunstmann, in: cinegraph. Loseblattsammlung.

Helge Trimpert, Uwe Fleischer: Ernst Kunstmann: Trickkameramann, Spezialist für Spiegel und Modelltrick, in: Helge Trimpert, Uwe Fleischer: Wie haben sie's gemacht? - Babelsberger Kameramänner öffnen ihre Trickkiste, Schüren Verlag, Marburg 2004.