6. DEFA-Newsletter August 2005

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DEFA-Filme im Museum of Modern Art in New York
Vom 7. bis 23. Oktober findet im Museum of Modern Art in New York eine Retrospektive unter dem Titel „Rebells with a Cause: The Cinema of East Germany“ mit Filmen der DEFA statt. Die Filmreihe wird präsentiert vom Museum of Modern Art und dem Goethe Institut in Zusammenarbeit mit der DEFA Film Library der University of Massachusetts Amherst.
Die Retrospektive wird unterstützt durch die Max Kade Foundation Inc., University of Massachusetts Amherst; die International Council, MoMA; die Kulturstiftung des Bundes; German Films Service + Marketing GmbH; die DEFA-Stiftung; PROGRESS Film-Verleih GmbH; ICESTORM Entertainment GmbH; Wilhelm-Fraenger-Institut GmbH und dem Bundesarchiv Filmarchiv, Berlin. Durch die Zusammenarbeit und finanzielle Unterstützung aller Partner ist es möglich zu fast allen 21 DEFA-Filmen der Retrospektive auch Filmkünstler einzuladen.

 

 

 

 

 

Förderung

Bis zum 30. September können in der DEFA-Stiftung Anträge für Stipendien und Projekte eingereicht werden. Der Förderausschuss tagt am 26. Oktober und berät in dieser Runde über die Vergabe von ca. 250.000 €. Zum 30. Juni wurden die Förderrichtlinien überarbeitet. Ab sofort ist dem Antrag ein Formblatt voranzustellen. Die neuen Förderrichtlinien und das Formblatt sind auf der Homepage unter dem Punkt Förderung einzusehen.

 

 
 

DEFA-Ausstellung in Rotterdam
Anlässlich des 50. Geburtstages des DEFA-Studios für Trickfilme zeigt das Goethe Institut in Rotterdam vom 9. September bis 12. Oktober eine Ausstellung des Deutschen Instituts für Animationsfilm Dresden. Es werden Puppen und Ausschnitte aus elf DEFA-Animationsfilmen präsentiert. Weitere Stationen der Ausstellung sind Krakau und Tallin. Die Ausstellung wird durch die Kulturstiftung des Landes Sachsen und die DEFA-Stiftung gefördert.

 

 

Kurt Barthel,
Lissy Tempelhof und
Christa Heiser

Fräulein Schmetterling

Am 16. Juni erlebte der von der DEFA-Stiftung und dem Bundesarchiv-Filmarchiv rekonstruierte DEFA-Film „Fräulein Schmetterling“ in Anwesenheit des Regisseurs Kurt Barthel im Kino Blow Up in Berlin seine Uraufführung. Alle zusätzlichen Vorführungen waren ausverkauft. Weitere Termine sind geplant.
Der Einsatz von „Fräulein Schmetterling“ ist nur für nicht kommerzielle Veranstaltungen z.B. Symposien, Tagungen und Festivals vorgesehen. Begleitet werden die Aufführungen durch Einführungen, die auf die Besonderheiten der fertig gestellten Fassung eingehen.

 

 
 

Ausstellung „Stop Motion“
„Stop Motion - Die fantastische Welt des Puppentrickfilms“ heißt die neue Ausstellung, die im Deutschen Filmmuseum Frankfurt am Main vom 13. Juli bis 16. Oktober zu sehen ist. Die Ausstellung beleuchtet Produktionsprozesse und Geschichte des Trickfilms anhand von Exponaten internationaler Leihgeber. Begleitet wird die Ausstellung durch eine Filmreihe in der u.a. auch die DEFA-Filme „Die fliegende Windmühle“, „Der gestiefelte Kater“ und „Nörgel und Söhne“ gezeigt werden. „Stop Motion“ wird durch die DEFA-Stiftung gefördert.
http://www.deutscherfilm.net


 

Filmreihe „Wiederentdeckt“

In der Reihe „Wiederentdeckt“ von CineGraph Babelsberg wird am 2. September um 19 Uhr im Zeughauskino in Berlin der DEFA-Film „Friedrich Schiller“ (1955) gezeigt. Im Vorprogramm ist eine Wochenschau „Der Augenzeuge“ aus der Uraufführungswoche zu sehen. Ralf Schenk führt in den Film ein.

 
 

11. Kinder- und Jugendfilmwoche in Hoyerswerda
Vom 7. bis 14. Juli veranstaltete die Kulturfabrik in Hoyerswerda zum elften Mal die Kinder- und Jugendfilmwoche. Eine kleine Werkschau widmete sich dem Regisseur Herrmann Zschoche, der auch zu Gast war. Die Filmwoche wurde von der DEFA-Stiftung gefördert.

 

Konrad Wolf

Konrad Wolf Retrospektive in Moskau
Auf dem 27. Internationalen Filmfestival Moskau wurden vom 18. bis 26. Juni in einer Retrospektive acht Filme des Regisseurs Konrad Wolf gezeigt. Die anlässlich seines 80. Geburtstages veranstaltete Retrospektive „Heimkehr in die Fremde“ fand mit finanzieller Unterstützung der DEFA-Stiftung statt.

 

 

   

Lothar Warneke

Einer trage des anderen Last
Zum Gedenken an Lothar Warneke zeigte das Blow Up am 29. Juni seinen preisgekrönten Film „Einer trage des anderen Last“. Ein anschließendes Gespräch widmete sich dem reli-giösen Aspekt des Films und dem künstlerischen Wirken Warnekes. Zu Gast waren der Hauptdarsteller Manfred Möck und der Theologe und Filmpublizist Dr. Thomas Kroll.

 

 

 

Gojko Mitic vor dem Babylon

60. Geburtstag Gojko Mitic
Icestorm Entertainment hat anlässlich des 60. Geburtstages von Gojko Mitic eine neue DVD- Kollektion mit Indianerfilmen der DEFA herausgegeben. Das umfangreiche Bonusmaterial enthält u.a. auch ein Zeitzeugengespräch der DEFA-Stiftung mit dem Schauspieler.
Zu einer Veranstaltung im Kino Babylon in Berlin kam Gojko Mitic stilecht auf dem Pferd.

 

 

 
 
 

Heißer Sommer im Theater

Im Volkstheater Rostock wurde am 1. Juli das Musical „Heißer Sommer“ von Axel Poike nach dem gleichnamigen DEFA-Film aufgeführt. Gerd und Thomas Natschinski schrieben wie schon bei der Filmfassung die Musik.
http://www.volkstheater-rostock.de


 
 

Amateurfilm in der DDR
Volker Petzold, Karin Fritzsche und Ralf Forster haben in einer Studie, unterstützt durch ein Stipendium der DEFA-Stiftung, eine Bestandsaufnahme und Beschreibung des Amateurfilms in der DDR geliefert. Dabei ist eine Datenbank entstanden, in der die wichtigsten Filme erfasst sind. Die Arbeit ist in der DEFA-Stiftung einzusehen.

 

   
 

Nachlass Ilse Fehling

Die Kunsthistorikerin Anke Vetter konnte mit Hilfe eines Stipendiums der DEFA-Stiftung den künstlerischen Nachlass der Bühnen- und Kostümbildnerin Ilse Fehling aufarbeiten. Die Sammlung umfasst rund 800 Arbeiten und gehört seit 1990 zum Bestand des Filmmuseums Berlin - Stiftung Deutsche Kinemathek.

 

 
 
 

DEFA-Gruppe Babelsberg

Mit Unterstützung eines Stipendiums der DEFA-Stiftung hat Dieter Wolf, ehemaliger Dramaturg bei der DEFA, die Entstehung aller 90 Spielfilme beschrieben, die die Gruppe Babelsberg produziert hat. Das Manuskript kann in der DEFA-Stiftung eingesehen werden.

 

 

 
 

Bilder von Buchenwald

Bilder von Buchenwald
In dem Band „Bilder von Buchenwald – Die Visualisierung des Antifaschismus in der DDR“ untersucht der Medien- und Zeithistoriker Dr. Thomas Heimann die filmische Erinnerungspolitik der DDR. Der vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam herausgegeben Band ist für 34,90 € unter der ISBN 3-412-09804-3 im Handel erhältlich.

 

 


Zwischen allen Stühlen

In der Reihe „Materialien – Analysen – Zusammenhänge“ (MAZ) ist der 14. Band „Zwischen allen Stühlen – Die Geschichte des Literaturverfilmung URSULA von Egon Günther – eine Koproduktion des Fernsehens der DDR und der Schweiz“ von Franziska Widmer und Thomas Beutelschmidt erschienen. Der von der DFG-Forschergruppe „Programmgeschichte des DDR-Fernsehens“ herausgegebene Band ist für 36 € über die ISBN 3-937209-93-X im Buchhandel zu beziehen. Die DEFA-Stiftung hatte die Arbeit von Frau Widmer gefördert.
Am 4. Oktober um 19 Uhr wird der Film „Ursula“ in der Akademie der Künste in Berlin gezeigt. Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Regisseur Egon Günther und dem Schweizer Redakteur Martin Schmassmann statt.

 

   

Potsdam Babelsberg der spezielle Reiseführer

Potsdam Babelsberg der spezielle Reiseführer

Ein spezieller Reiseführer von Michaela Schubert und Wolfgang Bernstein widmet sich Potsdam-Babelsberg als Filmstadt. In einem separaten Kapitel wird auf die Geschichte der DEFA eingegangen. Der Band ist im Wolbern-Verlag erschienen und kostet 22,80 €,
ISBN: 3-9808472-2-5.

   
  Die 100 besten deutsche Filme im NDR

Der Norddeutsche Rundfunk hatte im Internet zur Wahl der 100 besten deutschen Filme aufgerufen. Am 4. August wurden die Gewinner bekannt gegeben, darunter auch 11 Filme der DEFA. „Die Legende von Paul und Paula“ landete auf Platz 14.
http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_special/0,,SPM5114,00.html?mode=list&LID=12

   
 

 

Personalia

Ab dem 1. September wird Michael Reinhardt, Jahrgang 1985, sein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur (FSJ Kultur) in der DEFA-Stiftung absolvieren.
Am diesjährigen Sommerseminar der DEFA-Library an der University of Massachusetts nahm für die DEFA-Stiftung Stefanie Eckert teil.

 

   
  Neue Praktikantinnen

Die Diplom-Kulturwissenschaftlerin Katarzyna Kluz, Jahrgang 1975, absolviert von August bis September ein Praktikum in der DEFA-Stiftung. Sie überprüft polnische und in Koproduktion mit Polen entstandene Filme in der DEFA-Datenbank. Im Bereich Archiv und Dokumentation wird die Stiftung von August bis Dezember durch Julia Lubensky, Jahrgang 1985, unterstützt. Sie bereitet sich im Anschluss auf ihr Studium an einer Schauspielschule vor.

 

   

Wolfgang Klaue

Wolfgang Klaue wird 70

Die DEFA-Stiftung gratuliert ihrem ehemaligen Vorstand Wolfgang Klaue sehr herzlich zum 70. Geburtstag.

   
  Zeitzeugen auf XXP

Bereits seit einem halben Jahr läuft auf XXP wöchentlich die Reihe Zeitzeugen.
Darunter werden auch Zeitzeugengespräche mit Künstlern der DEFA gesendet.

 

   
 

DEFA und Zeitzeugen im Fernsehen

  • 30. August 2005 1.00-2.05 Uhr
    MDR
    Der Fall Gleiwitz
  • 30. August 2005 15.10-16.00 Uhr
    XXP
    Zeitzeugen - Berliner Lektionen: Gidon Kreme
    r
  • 30. August 2005 23.50-0.35 Uhr
    XXP
    Zeitzeugen - Ralf Schenk im Gespräch mit dem Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase
  • 4. September 2005 6.20-7.55 Uhr
    MDR
    Robert Mayer – Der Arzt aus Heilbronn
  • 4. September 2005 14.30-15.50 Uhr
    RBB
    Weiße Wolke Carolin
  • 5. September 2005 0.50-3.20 Uhr
    MDR
    Levins Mühle
  • 6. September 2005 15.10-16.00 Uhr
    XXP
    Zeitzeugen - Ralf Schenk im Gespräch mit dem Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase
  • 6. September 2005 23.55-0.40 Uhr
    XXP
    Zeitzeugen - Hanns Joachim Paris: Der Überfall auf Polen
  • 11. September 2005 12.00-13.10 Uhr
    Kinderkanal
    König Drosselbart
  • 13. September 2005 15.10-16.00 Uhr
    XXP
    Zeitzeugen - Hanns Joachim Paris: Der Überfall auf Polen
  • 13. September 2005 23.55-0.40 Uhr
    XXP
    Zeitzeugen - Jürgen Kuczynski (1904-1997)
  • 17. September 2005 8.10-9.35 Uhr
    MDR
    Unternehmen Geigenkasten
  • 18. September 2005 6.00-7.05 Uhr
    RBB
    Susanne und der Zauberring
  • 18. September 2005 11.00-12.30 Uhr
    MDR
    Chingachgook, die große Schlange
  • 18. September 2005 12.00-13.00 Uhr
    Kinderkanal
    Schneewittchen
  • 18. September 2005 14.30-15.55 Uhr
    RBB
    Rückwärtslaufen kann ich auch
  • 19. September 2005 16.30-18.00 Uhr
    Festival (ARD digital)
    Der Mann der nach der Oma kam
  • 20. September 2005 15.10-16.00 Uhr
    XXP
    Zeitzeugen - Jürgen Kuczynski (1904-1997)
  • 21. September 2005 0.20-1.05 Uhr
    XXP
    Zeitzeugen - Vom Leichenschauhaus zum Universitätsinstitut - Die Gerichtsmedizin der Berliner Charité