8. DEFA-Newsletter Oktober 2005

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Jutta Hoffmann

 


Armin Mueller-Stahl

 

 

 

Preise der DEFA-Stiftung
Die Schauspieler Jutta Hoffmann und Armin Mueller-Stahl erhalten ex aequo den Preis für Verdienste um den deutschen Film (je 15.000 Euro). Der Regisseur und bildende Künstler Lutz Dammbeck wird mit dem Preis zur Förderung der deutschen Filmkunst gewürdigt (15.000 Euro). Der Preis zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses geht an die Regisseurin Franziska Meletzky (7.500 Euro).
Das Lux Kino, Halle, das Landkino Arnsdorf sowie die DEFA Film Library an der University of Massachusetts, Amherst erhalten die Programmpreise (je 5.000 Euro). Die Preise werden am 24. November um 19 Uhr im Kino babylon berlin:mitte in Berlin überreicht.

 

 

 

 

 

 

Tagung des Stiftungsrats

Auf seiner ganztägigen Sitzung am 27. Oktober ließ sich der Stiftungsrat über die Entscheidungen des Förderausschusses informieren und stimmte dem Entwurf für den Haushalt 2006 zu. Weitere Themenschwerpunkte waren die Retrospektive von DEFA-Filmen im Museum of Modern Art, die Arbeit des PROGRESS Film-Verleihs im Zusammenwirken mit dem WILHELM-FRAENGER-INSTITUT und die Vorbereitungen zum Jubiläum „60 Jahre DEFA“.

 

 

Förderausschuss
Am 26. Oktober hat der Förderausschuss über 129 Anträge auf Förderung mit einer Antragssumme von 1.094.290 Euro entschieden. 11 Anträge konnten aufgrund formaler Fehler nicht zugelassen werden. Der Förderausschuss hat 43 Anträge mit einer Gesamtsumme von 241.300 Euro bewilligt. Von den eingereichten 88 Stipendien werden 24 mit einer Summe von 160.000 Euro gefördert. Von 30 eingereichten Projekten erhalten 19 mit einer Summe von 81.300 Euro eine Förderung. Damit unterstützt die DEFA-Stiftung die deutsche Filmkunst- und Kultur im Jahr 2005 in 90 Förderanträgen mit insgesamt einer Summe von 491.300 Euro. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie im Internet unter www.defa-stiftung.de und dem Punkt Förderung.

 

 

 

 

Rebels with a Cause

Vom 7. bis 23. Oktober zeigte das Museum of Modern Art in New York mit außerordentlichem Erfolg eine Retrospektive mit DEFA-Filmen unter dem Titel „Rebels with a Cause“. Die Reihe wurde von Jytte Jensen, Kuratorin der Film- und Medienabteilung des MoMA, und Juliane Wanckel, der Programm-Managerin des Goethe-Instituts New York, eröffnet. Zum Auftakt wünschte Jutta Hoffman dem New Yorker Publikum beim Film „Der Dritte“ „Viel Spaß mit der ollen Kamelle“.
Derzeit reist die Retrospektive durch einige amerikanische Städte, darunter Atlanta, Chicago und Washington. Ab dem 10. November werden einige Filme der Retrospektive im Kino babylon berlin:mitte unter dem Titel „DEFA-Filme selected by MoMA“ nachgespielt. Danach wird die Reihe durch einige deutsche Städte touren.

 

Babette Ellen Kottkamp

Förderpreis Leipzig
Babette Ellen Kottkamp erhielt auf dem 48. Internationalen Leipziger Filmfestival für Dokumentar- und Animationsfilm für ihren Film „Ende einer Reise – Von Drahtbindern und Mausefallenhändlern“ den Förderpreis der DEFA-Stiftung. Der Preis wird in Form eines Stipendiums vergeben und ist mit 4.000 Euro dotiert. Mit viel Warmherzigkeit zeichnet Babette Ellen Kottkamp die liebevollen Charakterzüge eines Menschenschlags, der vorlebt, dass die fundamentalen Dinge wie Freundschaft und Liebe ein einfaches Leben über die Zeit hinweg nähren können.
Die Regisseurin, 1975 in München geboren, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. „Ende einer Reise“ ist ihr Abschlussfilm an der Hochschule. Sie führte bereits bei mehreren Kurzfilmen und Reportagen für das Kinderfernsehen Regie u. a. „Blaue Wüste (1998) und „Der Traum vom Fliegen“ (2002).

 


Hendrik Hölzemann mit dem Maskottchen des Festivals, dem Schlingel

Förderpreis Chemnitz

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung in Höhe von 4.000 Euro auf dem 10. Internationalen Filmfestival „Schlingel“ für Kinder und junges Publikum ging an Hendrik Hölzemann für seinen Film „Kammerflimmern“.
In einer eindrucksvollen Milieustudie erzählt Hendrik Hölzemann eine Geschichte, in der Leben und Tod nur einen Atemzug voneinander entfernt liegen. Mit wunderbaren Hauptdarstellern begibt er sich auf die Suche nach Erlösung und liefert ein viel versprechendes Regiedebüt ab.
Hendrik Hölzemann, Jahrgang 1976, studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg im Fachbereich Drehbuch. Nach mehreren Kurzfilmarbeiten als Autor und Regisseur, u. a. „Die Entfernung ist Null“ (1998), und „Dreckskerle“ (1999), ist „Kammerflimmern“ seine Abschlussarbeit.

 

1. Filmtage Havelland
Vom 14. bis 16. Oktober fanden im Kulturzentrum Rathenow die 1. Filmtage Havelland statt. Schwerpunkt des neu begründeten Festivals war in diesem Jahr der Amateurfilm. Gezeigt wurden unter anderem auch die Filme von Andreas Dresen, mit denen er als Amateurfilmer seine Karriere begann. Gewinner des Jugendfilmwettbewerbs wurde der Film „Glubsch“ von der Medienwerkstatt Potsdam. Das Festival wurde von der DEFA-Stiftung mitfinanziert.
www.filmtage-havelland.de

 

 

 

Filmreihe „Wiederentdeckt“
CineGraph Babelsberg, Berlin-Brandenburgisches Centrum für Filmforschung, das Deutsche Historische Museum, Berlin, und das Bundesarchiv-Filmarchiv Berlin zeigen in ihrer Filmreihe „Wiederentdeckt“ am 4. November im Zeughaus-Kino um 19 Uhr den DEFA-Film „Und wieder 48“ von Gustav von Wangenheim. Durch die Veranstaltung führt Günter Agde.

 

   

 

 

Filmreihe „FilmDokument“
In der Reihe „FilmDokument“ zeigt CineGraph Babelsberg am 25. November im Arsenal 2 in Berlin um 19.30 Uhr den DEFA-Film „China - Land zwischen gestern und morgen“ (1956) von Joop Huisken.
Durch die Veranstaltung führt Ralf Forster.

 

 
 

 

 

„Die Architekten“ in Rotterdam
Gemeinsam mit dem Goethe-Institut Rotterdam präsentiert die DEFA-Stiftung anlässlich eines internationalen Architektentreffens am 6. November in Rotterdam den DEFA-Film „Die Architekten“.

 

 
 
 

Icestorm auf den 16. Berliner Märchentagen

Mit der Veranstaltung „Aus dem Trickkästchen geplaudert“ sind am 20. November die 16. Berliner Märchentage und Icestorm Entertainment im Kino Babylon berlin:mitte zu Gast. Rund um die DEFA-Verfilmungen der Andersen-Märchen „Das Feuerzeug“ und „Das kalte Herz“ werden Filmtricks erklärt und können von Kindern ausprobiert werden.
www.berliner-maerchentage.de


 
 
 

FILMZ-Festival

Vom 30. November bis 4. Dezember präsentiert das Mainzer Filmz-Festival junge deutsche Filme die bisher nicht im Kino gelaufen sind. In einer Retrospektive werden die DEFA-Filme „Die Architekten“, „Karla“, „Solo Sunny“ und die „Legende von Paul und Paula“ gezeigt. Das Festival wird von der DEFA-Stiftung gefördert.
www.filmz-mainz.de

 

 

 

„Die Geschichte vom kleinen Muck“

DEFA und Zeitzeugen im Fernsehen

  • Zeitzeugen
    Richard von Weizsäcker - Von der Grenze zur Mitte oder Alt und Jung in Berlin

    XXP
    Di, 8. November 2005 23.00-23.50
  • Rückwärtslaufen kann ich auch
    MDR
    Sa, 12. November 2005 8.05-9.35
  • Die Geschichte vom kleinen Muck
    Kinderkanal
    So, 20. November 2005 12.00-13.35

 

Weitere Sendetermine finden Sie auf der Homepage unter Aktuelles.