2. DEFA-Newsletter März 2006


Thomas Wendrich und Helmut Morsbach

 

 

 


Preisübergabe an Thomas Wendrich
Auf dem Empfang des FilmFestivals Cottbus in der Brandenburgischen Landesvertretung hat Helmut Morsbach am 15. Februar den Förderpreis der DEFA-Stiftung an den Regisseur Thomas Wendrich für seinen Film „Zur Zeit verstorben“ übergeben.

 

 

 

 


Jürgen Böttcher „Die Mauer“

Rückblick Berlinale

In den Retrospektiven auf den 56. Internationalen Filmfestspielen Berlin war der DEFA-Film sehr präsent. In der Reihe „Selling Democracy“ waren die DEFA-Filme „Das verurteilte Dorf“, „Begegnung an der Elbe“ und „Gefahr über Deutschland“ zu sehen. In der Retrospektive „Traumfrauen. Stars im Film der Fünfziger Jahre“ wurde der Film „Eine Berliner Romanze“ in Anwesenheit von Annekathrin Bürger gezeigt. Die Filmreihe „Teddy Twenty Tribute“, die das 20jährige Bestehen des Filmpreises Teddy feierte, zeigte „Coming Out“. Der Film „Die Mauer“ wurde anlässlich der Ehrung von Jürgen Böttcher mit der Berlinale Kamera aufgeführt. Winfried und Barbara Junge stellten den letzten Teil ihrer Golzow-Reihe „Und wenn sie nicht gestorben sind...“ vor.

 

 

 

Mein Tod ist nicht dein Tod

Der Film „Mein Tod ist nicht dein Tod“ von Lars Barthel ist neben der ganz persönlichen Auseinandersetzung mit einem wichtigen Abschnitt seines Lebens zugleich auch ein Stück beispielhafter Aufarbeitung von deutsch-deutscher Geschichte. Sein Blick auf die Kulturpolitik und hier besonders auf die Filmpolitik der DDR ist interessant und wichtig.
Dass die DEFA-Stiftung in einer schwierigen Phase der Postproduktion finanzielle Beistellungen leistete, steht in Übereinstimmung mit den Aufgaben und dem Selbstverständnis der Stiftung. Allen Partnern, die diese Produktion möglich gemacht haben, gebührt großer Dank.

 

 


„Vater als Casanova“

Filmfest Dresden

Das 18. Internationale Kurzfilmfestival Dresden findet vom 18. bis 23. April statt. Die von der DEFA-Stiftung geförderte Reihe „Kurz gelacht im Alltag der DDR“ zeigt Animationsfilme der DEFA, darunter „Urlaub“ und „Vater als Casanova“. Im Austauschforum „Perspektiven für den Animationsfilm“, dessen Partnerland in diesem Jahr Bulgarien ist, vergibt die DEFA-Stiftung wieder einen Förderpreis in Höhe von 4.000 Euro.
www.filmfest-dresden.de

 

„Sabine Kleist, 7 Jahre“

filmkunstfest schwerin

Das 16. filmkunstfest schwerin findet vom 3. bis 7. Mai statt. Zum Sonderprogramm des Filmkunstfestes gehören aus Anlass ihrer 60jährigen Gründung Filme der DEFA. So werden unter anderem die Konrad-Wolf-Filme »Sterne« und »Der geteilte Himmel« gezeigt. Die DEFA-Stiftung wird die DVD-Premiere des Films »Sabine Kleist, 7 Jahre« von Helmut Dziuba und den Band „Der jugendliche Blick – Helmut Dziubas Filme im letzten Jahrzehnt der DEFA“ aus ihrer Schriftenreihe präsentieren. Der Förderpreis der Stiftung in Höhe von 4.000 Euro wird wieder ausgelobt. Die Ausstellungen „Die Trick-Fabrik“ vom Deutschen Institut für Animationsfilm (DIAF) und „Gesichter der DEFA“ von Sandra Bergemann mit Texten von Christoph Lemke und Ralf Schenk begleiten das Festival.
www.filmkunstfest-schwerin.de


 

 

DEFA-Filmtage

Die DEFA-Filmtage im Domstadtkino Merseburg vom 20. bis 23. April zeigen anlässlich des Jubiläums „60 Jahre DEFA“ eine Auswahl an DEFA-Filmen. In Veranstaltungen für Schulklassen soll Kindern und Jugendlichen ein Einblick in die Filmgeschichte der DDR ermöglicht werden. Am 22. April werden zu einer Gesprächsrunde die Regisseure Kurt Maetzig, Frank Beyer und die Drehbuchautorin Christiane Mückenberger zum Thema „Doppelter Boden in der Filmkunst der DDR“ diskutieren.
www.domstadtkino-merseburg.de

 
 

 

 

DEFA-Plakatausstellung

Der Ratz - Fatz e. V. in Berlin zeigt im April eine Ausstellung mit Plakaten der DEFA. Helmut Morsbach, der Vorstand der DEFA-Stiftung, wird die Ausstellung am 1. April eröffnen. Im Anschluss werden eine Folge „Der Augenzeuge“ und „Die Mörder sind unter uns“ zu sehen sein.
www.ratzfatzberlin.de

 

goEast Festival des mittel- und osteuropäischen Films

Vom 5. bis 11. April veranstaltet das Deutsche Filminstitut das 6. Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden. Zum Thema „Verleih von Filmen aus Mittel- und Osteuropa im deutschsprachigen Raum“ führen das Festival und die DEFA-Stiftung gemeinsam am 10. April eine Podiumsdiskussion durch. Deutsche Verleiher und Vertriebsfirmen werden über ihre Arbeit mit osteuropäischen Filmen berichten und diskutieren. Am Abend wird der PROGRESS Film-Verleih mit finanzieller Unterstützung der DEFA-Stiftung und Icestorm Entertainment einen Empfang ausrichten.
www.filmfestival-goeast.de

 

   

 

 

Berlin Remake

Die Installation „Berlin Remake“ der amerikanischen Regisseurin Amie Siegel wird vom 1. April bis 7. Mai im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst in Oldenburg zu sehen sein. In einer Doppelprojektion stellt Amie Siegel alte Filmszenen aus DEFA-Filmen in einer 1:1-Übersetzung eigenen Aufnahmen gegenüber. Vertraute Orte erscheinen in einem unbekannten, neu konstruierten historischen Kontext. Die Ausstellung wird von der DEFA-Stiftung unterstützt.
www.edith-russ-haus.de

 

 

 
 

 

BerlinerFilmFenster - grenzenlos 2006

Auf dem 2. Europäischen Kurzfilmfestival „BerlinerFilmFenster grenzenlos“ waren vom 17. bis 19. März in der WABE in Berlin Amateurfilme aus Osteuropa zu sehen. Der Filmclub ars cinema berlin e. V. zeigte anlässlich des Jubiläums „60 Jahre DEFA“ Ausschnitte aus den Wochenschauen „Der Augenzeuge“ und einen DEFA-Dokumentarfilm. Die Veranstaltung wurde von der DEFA-Stiftung gefördert.
www.ars-cinema.de

 

 
 

„Puppen im DEFA-Animationsfilm„

Puppen im DEFA-Animationsfilm

In der Schriftenreihe der DEFA-Stiftung wird Ende April der zweisprachige Band „Puppen im Animationsfilm“ erscheinen. Deutsche und englische Texte von Sabine Scholze, Martina Großer, Rolf Hofmann u. a. geben einen Einblick in das DEFA-Studio für Animationsfilm und seine Arbeitsweise. Der Band wird als Katalog die Ausstellung „Puppen im Film“ vom DIAF begleiten und umfasst 120 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen. Er wird für 8 Euro in der DEFA-Stiftung und im DIAF erhältlich sein.