Newsletter der DEFA-Stiftung 4. Ausgabe August 2007

 
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Förderung

Bis zum 28. September 16 Uhr können in der DEFA-Stiftung wieder Anträge auf Förderung eingereicht werden. Damit die Anträge schneller bearbeitet werden können, wurden die Förderrichtlinien zum 31. Juli präzisiert und ergänzt. Die aktuellen Förrderichtlinien finden Sie auf unserer Homepage unter dem Punkt Förderung.

 

 

 

 

max hattler

Max Hattler

robert seidel

Robert Seidel

Förderpreis Filmfest Dresden

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung auf dem 19. Filmfest Dresden in Höhe von 4.000 Euro geht an Robert Seidel und Max Hattler für ihr Animationsfilm-Projekt „bipolar“. Die Idee zum Projekt entstand im Frühjahr auf dem Austauschforum „Perspektiven für den Animationsfilm“. Der Preis wurde von Helmut Morsbach am 26. Juli an die Künstler anlässlich der Kurzfilmnacht in der Bar25 in Berlin übergeben.
www.maxhattler.com
www.2minds.de

 

 

Preisträger der DEFA-Stiftung

Preisträger der DEFA-Stiftung haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Preise mit ihren Filmen gewonnen.
Franziska Meletzky gewann mit ihrem Film „Frei nach Plan“ auf dem 10. Internationalen Filmfestival Shanghai den Preis als bester Film und sämtliche vier Schauspielerinnen wurden als «Beste Hauptdarstellerin» ausgezeichnet. Fatih Akin, ebenfalls Nachwuchspreisträger der DEFA-Stiftung, erhielt bei den Filmfestspielen in Cannes für seinen Wettbewerbsbeitrag „Auf der anderen Seite“ den Preis für das „Beste Drehbuch“. Auf dem 3. Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen erhielt die Fördepreisträgerin Ann-Kristin Reyles den mit 50.000 Euro dotierten „Filmkunstpreis 2007“ für ihren Film „Jagdhunde“.

 

 

"Die Imaginierte Nation"

Die imaginierte Nation

In der Schriftenreihe der DEFA-Stiftung ist der Band „Die imaginierte Nation. Körper- und Geschlechterbilder im DEFA-Film“ erschienen. Die Herausgeberin Bettina Mathes versammelt im Band Aufsätze mehrer Autorinnen und Wissenschaftlerinnen, die anlässlich der Filmreihe „Geteiltes Land – Geteilter Sex“ im Frühjahr 2004 an der Humboldt Universität zu Berlin entstanden.
Zu den wichtigsten Bildern, in denen sich die Nation imaginiert, gehören der Körper und das Geschlechterverhältnis: Die Nation will geliebt werden, die Nationalität scheint so angeboren wie das Geschlecht. Am Beispiel einiger der wichtigsten DEFA-Filme geht der vorliegende Sammelband den engen und oft widersprüchlichen Verflechtungen zwischen Nation, Körper, Geschlecht, Sexualität und Identität nach. Der Band ist für 12,50 Euro bei defa-spektrum zu beziehen (ISBN: 978-3-00-020896-6, 338 Seiten, 38 Abbildungen).

 

Cover Kamera läuft

"Kamera läuft"

Kamera läuft.
DEFA-Kameraleute im Gespräch

Ende August erscheint der zehnte Band in der Schriftenreihe der DEFA-Stiftung „Kamera läuft. DEFA-Kameraleute im Gespräch“. Der Kameramann Peter Badel hat für diesen Band Gespräche mit DEFA-Kameraleuten verschiedener Generationen und aus verschiedenen DEFA-Betrieben geführt. Sie erzählen auf unterhaltsame Weise von gemeinsamen und individuellen Erfahrungen mit dem Medium Film und dem einzigen DDR-Filmbetrieb, der DEFA. Spuren und Anfänge, Kontinuität und Produktionsabbrüche, Erfolge und Enttäuschungen in einem der schönsten Filmberufe stehen im Mittelpunkt der hier veröffentlichten zwanzig Gespräche. Dieses Buch beschäftigt sich intensiv mit der Bildarbeit für DEFA-Filme und den wechselnden kulturpolitischen Bedingungen innerhalb der DEFA-Studios und ergänzt die zahlreichen filmwissenschaftlichen und filmhistorischen Projekte durch Persönliches, durch Fotografien und Anekdotisches.
Der zweiteilige Band ist für 17,50 Euro bei defa-spektrum zu beziehen (ISBN: 978-3-00-021830-9, 660 Seiten, ca. 100 Abbildungen).
Am 27. August um 20 Uhr stellt Peter Badel zusammen mit dem Filmpublizisten Ralf Schenk den Band in der DEFA-Filmküche im Café Quchnia (Markgrafenstraße 35, am Gendarmenmarkt) vor.


 

cover wir, die bildermacher

"Wir, die Bildermacher"

Wir, die Bildermacher

Die DEFA-Stiftung veröffentlicht in ihrer Reihe der Manuskripte den Band „Wir, die Bildermacher. Kameramänner im DEFA-Studio für Spielfilme“ von Horst E. Brandt. Der Regisseur und Kameramann Horst E. Brandt legt eine Filmografie der Kameramänner vor, die über mehr als tausend Kino- und Fernsehfilme mit ihren technisch- und künstlerischen Fähigkeiten in 4 ½ Jahrzehnten im DEFA-Studio für Spielfilme fotografiert haben. Zahlreiche Interviews geben einen Einblick in ihre Arbeit.
Das Manuskript ist für 7 Euro bei defa-spektrum zu beziehen (396 Seiten mit zahlreichen Abbildungen).

 

 

Eva Maria Hagen

DEFA-Filmküche

Die Veranstaltungsreihe von ICESTORM Entertainment und der DEFA-Stiftung im Café QUCHNIA (Markgrafenstraße 35) wird im August mit weiteren Gesprächspartnern fortgesetzt. Am 27. August stellt die DEFA-Stiftung ihren neuen Band der Schriftenreihe „Kamera läuft. DEFA-Kameraleute im Gespräch“ von Peter Badel vor. Der Kameramann wird sich mit dem Filmpublizisten Ralf Schenk unterhalten. Am 10. September ist der Regisseur Dieter Roth zu Gast und stellt seine Biografie vor, am 24. September begrüßt der Filmjournalist Knut Elstermann den Schauspieler Matthias Freihof zum Gespräch. Bereits zu Gast waren u. a. Jutta Hoffmann, Eva Maria-Hagen, Peter Gotthardt, Jürgen Böttcher, Jaecki Schwarz und Kurt Maetzig.
Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr und der Eintritt kostet 5 Euro. Weitere Informationen zur Reihe finden Sie unter
www.defa-stiftung.de.

 

   

 

DEFA-Retrospektive in Israel

Unter dem Titel „Schwarz-Weiß ≠ Grau. Deutsches Kino hinter dem Eisernen Vorhang“ zeigt die DEFA-Stiftung in Zusammenarbeit mit den Kinematheken Jerusalem, Tel Aviv und Haifa vom 11. bis 25. November eine Retrospektive mit DEFA-Filmen. Als Gäste werden Jutta Hoffmann, Wolfgang Kohlhaase, Peter Kahane und Volker Koepp teilnehmen.
Die Retrospektive wird von ICESTORM Entertainment, PROGRESS Film-Verleih, dem Bundesarchiv-Filmarchiv, defa-spektrum und Europcar unterstützt.

 

 

Foto RadioTeddy

Radio-Teddy Gewinner im Juni

DEFA-Familienkino bei Radio TEDDY

Im Juni starteten Radio TEDDY, die DEFA-Stiftung und Icestorm Entertainment das DEFA-Familienkino. Ziel des Projektes ist es, DEFA-Märchen- und Kinderfilme zurück auf die Leinwand zu bringen, um sie den Kindern von heute vorzustellen und den Eltern, die die Filme vielleicht noch aus ihrer Kindheit kennen, ins Gedächtnis zu rufen.
Dazu stehen seit Juni einmal im Monat drei DEFA-Filme zur Auswahl, die innerhalb einer Woche im Radio vorgestellt werden. Am Ende der Woche kann dann für den Lieblingsfilm abgestimmt werden. Jeweils am letzten Samstag des Monats gibt es eine exklusive Filmvorführung im Filmpark Babelsberg mit einer anschließenden Besichtung des Radio TEDDY-Studios zu gewinnen.
Für alle Familien, die nicht dabei sein können, wird der Siegerfilm einen Tag später, am Sonntag, im Filmmuseum Potsdam vorgeführt.
Siegerfilme der ersten drei Runden waren: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, „Das singende, klingende Bäumchen“ und „Die Geschichte vom kleinen Muck“. Die letzte Runde startet am 17. September bei Radio TEDDY auf der Frequenz 106,8.
www.radio-teddy.de

 

 

Foto der bauloewe

Annekathrin Bürger und Rolf Herricht in „Der Baulöwe“

„Unsere schönsten DEFA-Filme“ in der SUPERillu

Die DVD-Edition der Zeitschrift SUPERillu geht in die dritte Runde. Ab September erscheint einmal im Monat eine DVD mit einem DEFA-Film für 2,99 Euro. Die Reihe startet im September mit dem Film „Hostess” und wird dann mit den folgenden Filmen fortgesetzt: „Die goldene Gans“, „Apachen“, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, „Der Mann, der nach der Oma kam“, „Frau Holle“, „Orpheus in der Unterwelt“, „Meine Stunde Null“, „Anton der Zauberer“, „Blutsbrüder“,„Der Baulöwe“ und endet mit dem Film „Beschreibung eines Sommers“.
www.superillu.de

 

 

 

Foto der Untertan

Werner Peters in „Der Untertan“ (Fotograf: Eduard Neufeld)

Der Untertan – revisted

Vom 12. August bis zum 4. November ist im Buddenbrookhaus in Lübeck die Sonderausstellung „Der Untertan – revisted“ zu sehen. Sie widmet sich dem Roman „Der Untertan“ von Heinrich Mann (1914/18) und dem gleichnamigen DEFA-Film von Wolfgang Staudte (1951). Das Buddenbrookhaus Lübeck zeigt anhand zum Teil erstmals präsentierter Originaldokumente die Produktions- und Rezeptionsgeschichte von Buch und Film und stellt die Frage nach den Inszenierungsformen der Macht im Kaiserreich, aber auch nach der möglichen Aktualität eines unaufgeklärten Verhältnisses zur Macht.
Die Ausstellung wird von der DEFA-Stiftung gefördert.
www.untertan2007.de

 

 
 

Die Fabrik verlässt die Arbeiter

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Volksparks in Halle an der Saale fand am 6. und 7. Juli ein Arbeiterfilmsymposium zum Thema „Die Fabrik verlässt die Arbeiter“ statt. Neben aktuellen Produktionen wurde auch der DEFA-Film „Das Lied vom Trompeter“ gezeigt. Die von dem Werkleitz Gesellschaft e. V. organisierte Veranstaltung wurde von der DEFA-Stiftung gefördert.
www.werkleitz.de

 

 

 

 

Landesfilmdienste

Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Konferenz der Landesfilmdienste e. V. in Potsdam hatte der Vorstand der DEFA-Stiftung die Gelegenheit, die Arbeit der Stiftung vorzustellen. Verabredet wurden gemeinsame Projekte, die über die bisherige Zusammenarbeit mit einzelnen Landesfilmdiensten hinausgehen sollen.

 

 
 

10.000 Euro für Stiftung „Hilfe für Familien in Not“

Im Beisein von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck und des Vize-Chefs von SUPERillu Stefan Kobus übergaben die Geschäftsführer von ICESTORM Entertainment, Gerhard Sieber und Brigitte Miesen, am 26. Juni einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an die Vorsitzende der von Regine Hildebrandt gegründeten Stiftung „Hilfe für Familien in Not“. Das Geld stammt aus dem Verkauf der hochwertigen DVD-Sonderedition mit zwölf DEFA-Filmen aus der ersten SUPERillu-Staffel.

 

 

 

Lange Babelsberger Filmparknacht

Am 14. Juli fand im Filmpark Babelsberg die Lange Babelsberger Filmparknacht statt. Unter dem Motto „Film, Fernsehen & Musik“ war der Filmpark bis 24 Uhr für seine Gäste geöffnet und bot ein buntes Unterhaltungsprogramm. Die DEFA-Stiftung hatte den Filmpark bei den Einladungen an ehemalige Mitarbeiter der DEFA finanziell unterstützt.

 

 

 

 

Rebels with a Cause

Das Museum of Modern Art in San Francisco zeigt in Zusammenarbeit mit dem dortigen Goethe-Institut und der DEFA Film Library vom 1. September bis 27. Oktober die Filmreihe „rebels with a Cause“ am MoMA San Francisco.
www.sfmoma.org

 

   
 

Kinostart „Der rote Elvis“

Seit dem 2. August ist in den Kinos der Dokumentarfilm „Der rote Elvis“ über den Sänger und Schauspieler Dean Reed zu sehen. Der Regisseur Leopold Grün konnte die Recherchen zum Film mit Unterstützung eines Stipendiums der DEFA-Stiftung durchführen. www.theredelvis.com

   

Foto Praktikantinnen

Iris Seidel,
Konstanze Schiller,
Annemarie Hühne

Neue Praktikantinnen

Das Team der DEFA-Stiftung wird derzeit von drei neuen Praktikantinnen unterstützt. Annemarie Hühne, Jahrgang 1987, studiert Geschichtswissenschaft und Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt und absolviert ihr zweimonatiges Praktikum im Bereich Informationsmanagement.
Iris Seidel, Jahrgang 1986, unterstützt die DEFA-Stiftung im kaufmännischen Bereich im Zuge ihres Studiums der öffentlichen Verwaltungswirtschaft an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin.
Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit absolviert Kons-tanze Schiller, Jahrgang 1987, ein achtmonatiges Praktikum zur Vorbereitung auf das Studium „Szenisches Schreiben“ an der Universität der Künste Berlin.

 

 

 


Foto Henrik Duryn

Hendrik Duryn in „Vorspiel“
(Fotograf: Klaus Goldmann)

DEFA und Zeitzeugen im Fernsehen

  • Samstag, 01. September 2007
    1:00-01:45 Uhr Spiegel TV digital
    Aufbruch zur Macht (53 min.)
  • Dienstag, 4. September 2007
    20:15-22:00 Uhr FAB
    Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück
  • Sonntag, 9. September 2007
    12:00-13:10 Uhr Kinderkanal
    Dornröschen
  • Dienstag, 11. September 2007
    20:15-22:00 Uhr FAB
    Vorspiel

 

Weitere Termine finden Sie auf unserer Homepage www.defa-stiftung.de unter dem Punkt Aktuelles.