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DEFA - Stiftung - Filme

Filmdatenbank

 

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    Originaltitel/ArchivtitelBinnenschiffer
    Sonstiger TitelBinnenkapitäne
    ProduktionslandDeutsche Demokratische Republik (DDR)
    ProduktionDEFA-Studio für Dokumentarfilme
    FilmartDokumentarfilm
    HerstJ/Freigabe von1984
    Anlaufdatum06.12.1985
    Regie
    Kamera
    Personen, primär
    Komponist
    Schlagworte
    Wasserstraßen; Deutsche Demokratische Republik (DDR); Oder-Spree-Kanal; Radar; Alkoholsünder; Eingliederung; Arbeitszeiten; Wasserschleusen; Binnenmatrose; Smutje; Frachtgut; Schiffsführer;
    Kurzinhalt
    Ein Farb-Dokumentarfilm, der den anstrengenden Beruf eines Binnenschiffers auf den Wasserstraßen der DDR erzählt. Am Beispiel von Heiko Lehmköhler und seiner Frau Helena wird deutlich wie er zu seinem Beruf kam und welche Entbehrungen nötig sind um erfolgreich zu sein. Positive und kritische Schiffsführer-Stimmen zur neuen DDR-Regelung der geänderten Arbeitszeiten für Binnenschiffer fließen in diese Dokumentation ein, außerdem wird von einer erfolgreichen Eingliederung eines Alkoholsünders auf dem Schiff berichtet und von der aufwändigen Arbeit ein Schiff dieser Größenordnung rostfrei zu halten.
    Langinhalt
    0:00:00
    Frachter fährt auf Brücke zu (Gesamtansicht). Sonnenlicht spiegelt sich in den Wellen (nah). Binnenmatrose säubert Deck und rollt Taue ein (halbnah). Brücke wird unterquert mit lautem Signal (halbtotal). Schiffsführer Heiko Lehmköhler am Ruder (nah) beantwortet Frage (O-Ton) "Wenn Du ne Brücke siehst Heiko, wie ist Dir dann zumute?" Heiko (nah) (winkt lächelnd ab) antwortet "Naja das hat mir mal bald das Chassis runter gerissen". Frage "Und wie hast Du es geschafft das es nicht runtergerissen ist?" Heiko (nah) (bückt sich bei der Brückendurchfahrt) "Verbissen gesehen, voll, voll, dadurch hat er sich durchgezogen". Antwort "Da wäre Deine Karriere als Schiffsführer zu Ende gewesen". Heiko lächelnd (nah) "Wäre wieder mal zu Ende gewesen, so schlägt das Schicksal manchmal zu".
    0:01:05
    Kanal mit entgegenkommenden Frachter (Total). Einblendung der blauen Schrift "Binnen-Schiffer". Vorbeifahrt an dem 135 meter-Motorschiff "Wildau" (Total). Binnenmatrosen richten das Schiff zur Abfahrt her (halbtotal). Masten und Schornstein werden hochgeklappt (nah). Oberdeck wird mit Wasser gesäubert (halbtotal). Wasserstraße in der DDR mit vielen Motorschiffen (halbtotal). Heiko Lehmkühler betritt seine Schiffskabine (halbnah). Heiko am Ruder erzählt (nah) (O-Ton) "Schule war in der Anfangszeit das allerbeste,... die Verhältnisse 1952 bis 1960 die waren, da muß ich mich nicht auslassen, sie waren kompliziert, meine Mutter mußte von der Früh bis 17 Uhr war die immer weg. Ich war auf mich alleine gestellt, Schulaufgaben waren überflüssig, na, und was war das Endresultat, ich bin natürlich sitzen geblieben...ich bin aus der 7. Klasse gekommen und was hätte ich an Land gemacht, an Land hätte ich vielleicht Dreher gelernt und dann wäre ich immer Dreher geblieben. Aber hier mußte ich mich entwickeln, immer weiter entwickeln,...es gab gute Leute die haben mich immer wieder geschoben...". Der O-Ton wird unterlegt mit Aufnahmen aus der Kabine (nah) und dem Heck des Motorschiffes mit Aufschrift "Wildau" und "DDR-Berlin".
    0:03:05
    Quer liegendes Schiff im Kanal (halbtotal). Besatzung auf dem Schiff (halbtotal). Heiko am Ruder (nah) (O-Ton) "Was ich angefaßt habe klappte eben, nech, einen Haufen Scheine verdient, Bestätigung jeden Tag drei-viermal gehabt, ja, wenn das jahrelang geht dann hast du manchmal das Gefühl das du dich selbst grüßen mußt. Bis ich aber erkannt habe, das wird och nichts. Naja,... dann war ich auf einmal Bootsmann, naja, dann war das Erwachen böse. Ich habe erkannt das man doch nicht der Größte ist".
    0:04:20
    Frachter werden durch Kran mit Sand beladen (halbtotal).Kranschaufel (nah). Arbeiter mit Besen in einem Bahnwaggon (halbnah). Heiko gibt Kranführer ein Zeichen zur Beladung (halbnah). Schaufel schwebt über dem Laderaum der "Wildau" (nah). Bootsbesatzung schließt die Ladeluken (nah). Kranschaufel voller Kanalwasser fällt auf das Deck zur Säuberung mit Besen (halbnah und nah). Smutje in seiner Kombüse probiert Suppe (nah). Heiko winkt zwei Männern in einem kleinen Boot zu (halbtotal und nah). Helena Lehmköhler schöpft mit einem Eimer Wasser aus dem Kanal (nah, Vorbeifahrt). Binnenmatrose trinkt Kaffee an Deck (nah).
    0:05:50
    Mann springt von einem Schiffsschwenkarm an Land und begrüßt Bekannte (halbnah). Heiko kommt aus dem Sandlager an Land zum Schiff (halbnah mit Zoom). Helena bei Küchenarbeiten (nah) (O-Ton) "Von Anfang an wos noch ein Baby war, war es schön bis 6 Jahre, brauchte ich nicht in den Kindergarten oder Kinderkrippe gehen.....und da ist es mir ein bißchen schwer gefallen...". Binnenmatrosen bei Entrostungs- und Malarbeiten am Schiffskörper (halbnah und nah). Heiko (nah) (O-Ton) "Heinz, vor allen Dingen auch unten rein, in die Kante". Heiko, stehend auf Deck (O-Ton) "Entrosten mach ich nicht mehr, da habe ich andere für, aber es muß sein. Das wichtigste ist ordentlich ausrosten und danach konservieren, das ist das allerwichtigste". Malarbeiten auf Deck (nah). Entrostung an den Ladeluken (halbtotal). Helena kehrt auf dem Deck (nah).
    0:08:05
    Heiko (nah) (O-Ton) "Wenn du auf diesem engen Raum mit sechs, sieben, acht, neun Menschen leben sollst und dann nicht konserviert, da haste früh keine Lust zum aufstehen, also mußt du das Schiff schon in Ordnung halten und pflegen, dann machts auch Spaß. Der Beweggrund ist wahrscheinlich das es Freude macht, man will nicht in einem alten Sauhaufen leben". Wasser strömt aus einer Schleuse (nah). Blick von oben in den gefüllten Laderaum der "Wildau" (halbtotal). Einfahren in die enge Schleuse (halbtotal). Festmachen des Schiffes mit Stahlseilen (halbtotal und nah). Schleusentor schließt sich im Hintergrund (halbtotal). Heiko geht von Bord und klettert Stahlleiter in der Schleuse hoch (halbnah mit Zoom).
    0:09:40
    Bootsmatrose Bruno berichtet (nah) (O-Ton) "Ja, ich hab mal zu tief in ein Glas geguckt, das Dumme war bloß....und dafür habe ich mich drei Jahre abgesetzt, na ja, ist ja auch richtig so, ne. In diesem Straßenverkehr darfst du auch nicht unter Alkohol fahren, ich hab ja keine Havarie gebaut, alles klar gegangen, aber unter Alkohol fahren, dat, da sind sie jetzt sehr streng". Heiko am Ruder (nah) (O-Ton) "Ich finde wenn ich den Bruno zu eng einschließe dann stolpert er bestimmt. Wenn wirs aber so machen das wir ihm manches noch einmal verzeihen, aber doch die Abstände vergrößern wo er nicht trinkt, das wir da einen Weg finden der ihm hilft...usw.".
    0:11:20
    Nachtfahrt auf dem Kanal (Total). Per Sprechfunk werden Positionsmeldungen an den Schiffsführer Heiko gegeben. Bootsmatrose mit Funkgerät (halbnah) und Heiko (Blick von vorne, nah) bei seiner konzentrierten Ruderarbeit. Einfahrt in die enge "Schleuse Große Tränke" (halbnah) auf dem "Oder-Spree-Kanal". Vorbeifahrt am Schleusenhaus (halbnah). Scheinwerfer und Blinklichter am Frachter "Wildau" (halbtotal).
    0:12:25
    Die "Wildau" fährt bei Tag an einem weißen Ausflugsdampfer vorbei (halbtotal). Durchfahrt unter der "Lange Brücke", Menschen schauen zu (Fahraufnahme, halbnah). Bruno am Schiffsmotor (nah). Die vollbeladene "Wildau" hinter einer Brücke, über diese fährt ein Güterzug (halbtotal). Radarantenne dreht sich auf dem Schiffsdach (nah). Blick auf die Brücke mit Ruder und Radarsichtgerät (halbnah). Nebel liegt über dem Kanal (Total). Blick von der Brücke über das Vorschiff auf den nebeligen Kanal (Gesamtansicht). Transportband an Fabrikanlage mit Schiffsanlegeplatz (Gesamtansicht). Festgezurrte "Wildau" an der Kaimauer (Rückwärtszoom).
    0:13:55
    Heiko (nah) (O-Ton) "Sie können da nicht sagen, ne jetzt ist Nebel, jetzt ist dunkel, heute habe ich keine Lust, nein, sie müssen dann fahren....und das würde keiner freiwillig machen wollen. Dadurch ist diese Abgeneigtheit dieser neuen Sache, und dadurch mir gegenüber". Ein anderer Binnenschiffer antwortet (nah) (O-Ton) "Klar, der eine oder andere grüßt nicht weil sie das noch nicht eingesehen haben, den 24 Stunden-Verkehr, weil man sagt der wurde schon mal vor 20 Jahren gemacht und das ist nichts Neues. Es ist doch was neues meines Erachtens, naja, wie gesagt, die Menschen sind verschieden, der eine begrüßt das, der andere nicht, aber man kann das auch schön mit einer gewissen Freundlichkeit, wenn einer nicht grüßt dann grüßt man halt zuerst, und wenn er nicht grüßt ist das auch kein Beinbruch. Na ja, dann muß man auch dementsprechend Leistung bringen und muß vor allen Dingen sicher fahren, also keine Havarien und früher oder später werden sich die Wogen...". Schiffe kreuzen den Weg (halbnah), Binnenmatrose steht auf der Ladung (nah), Schiff mit Aufschrift "8355016" mit Matrosen auf Deck (Vorbeifahrt, halbnah), Pferdekoppel an Land (Vorbeifahrt, halbtotal).
    0:15:00
    Ein weiterer Binnenschiffer (nah) (O-Ton) "Wir werden von vielen Kollegen deshalb nicht unbedingt gelobt möchte ich sagen, weil viele Kollegen da noch nicht ganz reinblicken wie das nun im Einzelnen läuft, die sehen bloß der muß Tag und Nacht fahren. Vorher sind wir 16 Stunden gefahren und 18 Stunden und haben keine Freizeit gehabt. Und heute fahren wir eben 12 Stunden am Tag und haben eben 12 Stunden frei. Man braucht sich nicht mehr darum kümmern, man ist ungebunden, man kann sich 12 Stunden erholen, während man vorher als Schiffsführer nur immer auf dem Sprung gesessen....ich bin damit zufrieden". Blick auf einen Seitenarm des Kanals mit Wiesen (halbtotal). Heiko am Ruder (nah) (O-Ton) "Ich werde überhaupt nicht bevorzugt bedient, ach wo, ich hab höchstens mehr Arbeit, weils was neues ist...in keiner Weise, man hat mir das angeboten, ich habe es aber abgelehnt. Ich will nicht bevorzugt werden, ich will so fahren wie die anderen Kollegen und will trotzdem noch eine höhere Leistung schaffen, die holen wir raus indem wir eben 20 Uhr bis früh um 6 Uhr fahren, wo die anderen Feierabend machen...". Heiko winkt einem anderen Schiffsführer zu (nah) (O-Ton) "...wenn die Binnenschifffahrt aktuell sein will dann muß sie eben 24 Stunden lang sich bewegen, man kann sich nicht 8 Stunden lang hinlegen und pennen...".
    0:16:33
    Motorschiffe auf dem Kanal (Gesamtansicht). Schiffsführer am Ruder (nah). Uferbereich am Kanal in der Abendsonne (halbtotal). Heck der "Wildau" (nah). Radar dreht sich (nah). Abendhimmel (halbtotal).Schwenk über das Vorschiff mit Blick in den Abendhimmel (halbtotal). Einblendung: Ein Film des DEFA-Studios für Dokumentarfilme Gruppe Information. Gestaltet von Rainer Rinn; Dietmar Nickel; Renate Wilke; Lutz Laschet; Heinz-W. Klünder; Hannelore Greifenberg; Andrea Klonower; Beckert & Schulz; Hans Bormann; Helmut Kißling. Wir danken der MS Wildau für freundliche Unterstützung. Copyright DDR 1985
    0:17:57 Ende
    Film - /Videoformat35 mm
    Länge503 m
    Laufzeit18 min
    Farbefa

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