Thein, Ulrich

Der Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Ulrich Thein wird vom Publikum wegen seiner Bodenständigkeit geliebt. Er ist der jugendliche Star in zahlreichen DEFA-Filmen der 50er und 60er Jahre. Als Regisseur überzeugt er die Zuschauer mit Geschichten von ganz normalen Leuten. Er inszeniert angenehme, bodenständige Unterhaltung, häufig still und leise, vielfach komisch, immer authentisch und mit einem sicheren Gespür für die Befindlichkeiten der Menschen.

Ulrich Thein wird am 7. April 1930 in Braunschweig geboren. Sein Vater ist Kapellmeister im dortigen Theater. Als er vier Jahre ist, stirbt sein Vater. Nach seiner gymnasialen Ausbildung entscheidet er sich erstmal für die Musik und nimmt ein Studium auf. Er entdeckt seine Vorliebe für die Harfe und studiert sechs Semester das Instrument. Nebenbei nimmt er Schauspielunterricht bei Kurt Wetzel. Um sein Studium zu finanzieren, arbeitet er als Barmusiker und Boxer. Anfang der 50er Jahre debütiert er auf der Bühne des Staatstheaters Braunschweig. Aber es zieht ihn nach Berlin. 1951 wird er wird er jüngstes Mitglied des renommierten Deutschen Theaters unter der Leitung des Regisseurs und Intendanten Wolfgang Langhoff.

Bis 1963 steht er auf der Bühne des Deutschen Theaters. Der junge Schauspieler ist in klassischen Bühnenwerken von William Shakespeare und Friedrich Schiller zu sehen, spielt in Gegenwartsstücken von Heinar Kipphardt und Peter Hacks. Bald etabliert sich Ulrich Thein als Charakterschauspieler. Mehrfach ist er als Gast an anderen Theatern des Landes tätig. Theaterbesucher können ihn am Theater der Freundschaft in Berlin, am Theater der Bergarbeiter in Senftenberg und am Theater des Friedens in Halle sehen. An den zwei letzteren arbeitet er auch als Regisseur, inszeniert unter anderem die Uraufführung von dem Erik Neutsch-Stück "Haut oder Hemd" (1971).

Kurz nach seinem Debüt am Deutschen Theater entdeckt die DEFA den Schauspieler. In einer kleineren Rolle steht er erstmals vor der Kamera in GEHEIMAKTEN SOLVAY (1953) unter der Regie von Martin Hellberg. Vom Regisseur Gerhard Klein erhält er in seinem nächsten Film die größere Rolle des Tierpflegers Herbert. In ALARM IM ZIRKUS (1954) versuchen einige West-Berliner Kriminelle, aus einem Ost-Berliner Zirkus wertvolle Pferde zu stehlen. Die Jungen Max und Klaus verhindern dies, indem sie die Ostberliner Volkspolizei einschalten. Der Film ist spannend, setzt das geteilte Berlin authentisch in Szene. Nochmals arbeitet er mit dem Regisseur in EINE BERLINER ROMANZE (1956) zusammen. Hier ist Ulrich Thein der arbeitslose Westberliner Hans, der sich in das Ostberliner HO-Lehrmädchen Uschi (gespielt von Annekathrin Bürger) verliebt.

In der Folge wird der Schauspieler regelmäßig für DEFA-Filme engagiert. Regisseure wie Kurt Maetzig, Frank Beyer und Richard Groschopp arbeiten mehrmals mit ihm zusammen. Unter anderem ist Ulrich Thein als Maurer Ulli in SPUR IN DIE NACHT (1957) zu sehen, gibt den Funker Wasja in FÜNF PATRONENHÜLSEN (1960) zu sehen, spielt den Kommunist Ernst in PROFESSOR MAMLOCK (1961). Als Chemiker Dr. Hans Schramm ist Ulrich Thein in dem zwiespältigen Kurt Maetzig-Film SEPTEMBERLIEBE (1961) ein DDR-Bürger, der in die Fänge eines Westberliner Agentenringes gerät und nur noch die Flucht nach Westberlin als Ausweg sieht. Das Mädchen Franka rettet ihn, indem sie der Staatssicherheit die Situation schildert. In ...UND DEINE LIEBE AUCH (1962) von Frank Vogel verkörpert er den Taxifahrer Klaus, der im Westen sein Geld verdient, aber im Osten lebt. Nach dem 13. August 1961 ist ihm der Weg in den Westen versperrt. Er unternimmt einen Fluchtversuch und landet im Gefängnis.

In dem künstlerisch hochbeachteten und virtuos inszenierten Frank Beyer-Film KÖNIGSKINDER (1962) mimt der Schauspieler den SA-Mann Jürgen, einen von den Nazis Verführten, der seinem ehemaligen Freund und Kommunisten Michael (gespielt von Armin Mueller-Stahl) im Strafbatallion an der Ostfront das Leben rettet. Gemeinsam finden sie sich bei der Roten Armee wieder. Überaus erfolgreich ist Ulrich Thein in dem Gegenwartsfilm DIE GLATZKOPFBANDE (1963). Er ist der Kriminalkommissar Czernik, der eine Gruppe von Randalieren an der Ostsee das Handwerk legt. Der Film löst wegen der eskalierenden Brutalität der Jugendlichen scharfe Diskussionen aus.

Seit Anfang der 60er Jahre betätigt sich der Schauspieler immer mehr als Drehbuchautor und später auch als Regisseur. Zunächst schreibt er für das Fernsehen der DDR. Sein erstes TV-Spiel wird der Zweiteiler "Der Andere neben Dir" (1963), bei dem er für Regie und Buch verantwortlich ist. Es folgen zahlreiche Arbeiten für das Fernsehen, die er entweder nach eigenen Stoffen oder Vorlagen zeitgenössischer Autoren inszeniert. Ulrich Thein will nach eigenen Aussagen volkstümliche Filme machen, Filme, die sich dicht an den Lebenserfahrungen, Sehnsüchten und Wünschen abarbeiten. Mit den dreiteiligen TV-Filmen "Jule - Julia – Juliane" (1972) und "Broddi" (1973-1975) kommt er seinen Ansprüchen sehr nahe. Beide Filme sind überaus erfolgreich und werden auch auf der Kinoleinwand ausgewertet. Besonders in Erinnerung bleibt der TV-Film "Der Direktor" (1980). Ulrich Thein ist hier Regisseur, Autor und Darsteller zugleich. Er spielt einen verwitweten Schuldirektor, der sich auf den Rat seiner Tochter hin, für eine neue Liebe empfänglich zeigt.

1967 legt der Schauspieler seinen ersten Beitrag für die DEFA vor, einen Teil aus dem Episodenfilm GESCHICHTEN JENER NACHT (1967). Die Protagonisten in allen vier Episoden müssen sich in der Nacht des Mauerbaus bewähren. Ulrich Thein inszeniert die Episode "Die Prüfung" nach Erik Neutsch. Erst nach einer längeren Pause legt er als Regisseur mit DACH ÜBERM KOPF (1980) einen weiteren Film vor, der sich beim Publikum besonderer Beliebtheit erfreut. Erzählt wird die Geschichte von Karoline Glut, fast 40, die sich von Rügen nach Berlin in ein neues Leben aufmacht. Sie hat ein heruntergekommenes Häuschen erworben. Die Köchin läßt sich von den verschiedenen Widrigkeiten nicht abschrecken, erfüllt sich ihren Traum von einem neuen, selbstbestimmten Leben. Mit Renate Geißler und Dieter Franke ist die Komödie hervorragend besetzt. Ulrich Thein inszeniert humorvoll, setzt DDR-Alltag freimütig um, immer mit einem sicheren Gespür für Doppeldeutigkeit. Auch sein nächster Film ROMANZE MIT AMÉLIE (1982) wird eine Komödie. Erzählt wird eine einfache Geschichte: ein Hirtenjunge und eine Grafentochter verlieben sich im Frühjahr 1945. Mit MENSCH, MEIN PAPA ...! (1988) legt er seinen letzten, selbst inszenierten Film vor, in dem er gemeinsam mit Erwin Geschonneck und Franziska Troegner vor der Kamera steht. Geschildert wird eine Beziehung zwischen Vater und Tochter, leise und alltäglich, anrührend.

Wiederholt fühlt sich Ulrich Thein auch musikalisch in seinen Filmproduktionen verantwortlich. So spielt er die Orgel in "Bachs Leben" (1984) selbst und schreibt für MENSCH, MEIN PAPA ...! (1988) die Filmmusik. Neben seinen eigenen Filmarbeiten ist er immer wieder als Schauspieler bei seinen Kollegen beschäftigt. Er agiert in dem Günter Reisch-Film ANTON DER ZAUBERER (1977). Hier kann der Darsteller seine komödiantischen Fähigkeiten ausspielen. Er mimt den Automechaniker Anton, der sich in der Nachkriegszeit durch List, Schlitzohrigkeit und Einfallsreichtum zu einigen Millionen kommt. Dafür geht er ins Gefängnis, steigt auch dort durch sein Organisationstalent und Unternehmergeist auf, wird nach seiner Entlassung zum Aktivisten und Ersatzteilbeschaffer für ein Traktorenwerk. Ironisch und komisch setzt sich der Film mit DDR-Geschichte auseinander. Der Film zählt zu den erfolgreichsten des Jahres. Ulrich Thein wird mehrfach für seine Darstellung als Anton ausgezeichnet.

Auch im Fernsehen ist der Schauspieler seit den 80er Jahren wieder häufiger zu sehen. Er wird in historischen Filmen besetzt, spielt in großen TV-Produktionen die Rollen des Martin Luther und Johann Sebastian Bach. Die Folge "Der Teufel hat den Schnaps gemacht" (1981) in der Serie "Polizeiruf 110" wird wegen seiner Darstellung eines vom Alkohol Zerfressene legendär. In "Die Weihnachtsklempner" (1986) mimt er den Klempner Martin, der am Heiligen Abend Berliner Schnoddrig-, Bodenständig- und Liebenswürdigkeit unter Beweis stellen kann.

Nach dem Zusammenbruch der DDR erhält der Darsteller keine anspruchsvollen Aufgaben mehr. Anfang der 90er Jahre kann er eine TV-Serie mit 26 Folgen inszenieren. In "Agentur Herz" (1997) gründet eine Gruppe erfolgloser Schauspieler unter der Schirmherrschaft des alten Theaterschauspielers Herz eine eigene Vermittlungsagentur. Wie es das Schicksal will erhält die Agentur keine Engagements sondern hauptsächlich private Aufträge, die das Leben schreibt.

Ulrich Thein ist unter anderem mit der Schauspielerin Annekathrin Bürger verheiratet. Mehrmals arbeiten sie gemeinsam an Filmprojekten. In einer weiteren Ehe lebt er mit der Schauspielerin Renate Geißler zusammen. Der Schauspieler stirbt am 21. Juni 1995 in Berlin.

zusammengestellt von Ines Walk (www.film-zeit.de)


Filmographie

  • 1952 Geheimakten Solvay
    Darsteller
  • 1953 Der König in Thule
    Stacheltier-Kurzspielfilm, Darsteller
  • 1953 Eine Liebesgeschichte
    Stacheltier-Kurzspielfilm, Darsteller
  • 1954 Alarm im Zirkus
    Darsteller
  • 1954 Der Fall Dr. Wagner
    Darsteller
  • 1954 Das Wirtschaftswunder
    Stacheltier-Kurzspielfilm, Darsteller
  • 1955 Hotelboy Ed Martin
    Darsteller
  • 1956 Thomas Müntzer
    Darsteller
  • 1956 Eine Berliner Romanze
    Darsteller
  • 1956 Kleine Fische
    Stacheltier-Kurzspielfilm, Darsteller
  • 1956 Schlösser und Katen
    Darsteller
  • 1957 Spur in die Nacht
    Darsteller, Musik
  • 1958 Sie kannten sich alle
    Darsteller
  • 1958 Das Lied der Matrosen
    Darsteller
  • 1959 SAS 181 antwortet nicht
    Darsteller
  • 1959 Ehesache Lorenz
    Darsteller
  • 1959 Sensation in Glückstal
    Stacheltier-Kurzspielfilm, Darsteller
  • 1960 Haus im Feuer
    Darsteller, unvollendet
  • 1960 Fünf Patronenhülsen
    Darsteller
  • 1960 Septemberliebe
    Darsteller
  • 1961 Professor Mamlock
    Darsteller
  • 1961 Der Traum des Hauptmann Loy
    Darsteller
  • 1962 Königskinder
    Darsteller
  • 1962 ... und deine Liebe auch
    Darsteller
  • 1962 Die Glatzkopfbande
    Darsteller
  • 1963 jetzt und in der Stunde meines Todes
    Darsteller
  • 1964 Chronik eines Mordes
    Darsteller
  • 1967 Geschichten jener Nacht
    Regie, Buch, Darsteller
  • 1968 Das siebente Jahr
    Darsteller
  • 1977 Anton der Zauberer
    Darsteller
  • 1980 Dach überm Kopf
    Regie, Buch
  • 1981 Romanze mit Amélie
    Regie
  • 1987 Mit Leib und Seele
    Darsteller
  • 1988 Mensch, mein Papa
    Regie, Buch, Darsteller


TV-Filme und -Serien

  • 1955 TV-Spiel: Marysa
    Darsteller
  • 1957 TV-Spiel: Golden Boy
    Darsteller
  • 1959 TV-Spiel: Etüde für Kontrabaß
    Darsteller
  • 1959 TV-Spiel: Maria Stuart
    Darsteller
  • 1960 TV-Spiel: Revolte der Gefühle
    Darsteller
  • 1962 TV-Spiel: Der Vierte
    Darsteller
  • 1962 TV-Spiel: Zum goldenenAnker
    Darsteller
  • 1962 TV-Spiel: Fanny
    Darsteller
  • 1962 TV-Spiel: Rue Paradies
    Darsteller
  • 1963 TV-Spiel: Der andere neben dir, 2 Teile
    Regie, Buch
  • 1964 TV-Spiel: Titel hab'ich noch nicht
    Darsteller
  • 1964 TV-Spiel: Das Mädchen aus dem Dschungel, 3 Teile
    Darsteller
  • 1964 TV-Spiel: Glasmenagerie
    Darsteller
  • 1966 TV-Spiel: Columbus 64, 4 Teile
    Regie, Buch
  • 1968 TV-Spiel: Mitten im kalten Winter
    Regie, Buch
  • 1969 TV-Spiel: Unbekannte Bürger, 5 Teile
  • Regie, Buch
  • 1971 TV-Serie: Salut Germain, 13 Folgen
    Darsteller
  • 1972 TV-Spiel: Jule - Julia - Juliane, 3 Teile
    Regie; Buch, Darsteller
    Kinoauswertung
  • 1975 TV-Spiel: Broddi, 3 Teile
    Regie, Buch
    Kinoauswertung
  • 1976 TV-Spiel: Ein altes Modell
    Regie, Buch
  • 1977 TV-Serie: Die Abrechnung, Reihe "Polizeiruf 110"
    Darsteller
  • 1979 TV-Spiel: Tull
    Darsteller
  • 1979 TV-Spiel: Die Matrosen von Cattaro
    Darsteller
  • 1980 TV-Spiel: Der Direktor
    Darsteller
  • 1980 TV-Serie: Der Teufel hat den Schnaps gemacht,
    Reihe "Polizeiruf 110" Darsteller
  • 1981 TV-Serie: Trüffeljagd,
    Reihe "Polizeiruf 110" Darsteller
  • 1983 TV-Serie: Martin Luther, 6 Folgen
    Darsteller
  • 1986 TV-Serie: Treffpunkt Flughafen, 8 Folgen
    Darsteller
  • 1984 TV-Spiel: Bachs Leben
    Darsteller
  • 1986 TV-Spiel: Die Weihnachtsklempner
    Darsteller
  • 1988 TV-Spiel: Aufstand der Fischer von St. Barbara
    Darsteller
  • 1990 TV-Spiel: Wie ein Vogel im Schwarm
    Darsteller
  • 1990 TV-Serie: Unter Brüdern,
    Reihen "Tatort " und "Polizeiruf 110" Darsteller
  • 1990 TV-Spiel: Wie ein Vogel im Schwarm
    Darsteller
  • 1991 TV-Serie: Agentur Herz, 11 Folgen
    Regie, Darsteller
  • 1995 TV-Serie: Zappek. Folge "Über den Jordan"
    Darsteller


Ausgewählte Auszeichnungen

1963 DER ANDERE NEBEN DIR
Kunstpreis des FDGB gemeinsam mit Hartwig Strobel

1969 UNBEKANNTE BRÜDER
Kunstpreis der DDR gemeinsam mit Erika Dunkelmann

1973 Nationalpreis III. Klasse

1979 ANTON DER ZAUBERER
Heinrich-Greif-Preis I. Klasse im Kollektiv

1979 ANTON DER ZAUBERER
Darstellerpreis auf dem Internationalen Filmfest in Moskau

1980 ANTON DER ZAUBERER
Darstellerpreis auf dem Nationales Spielfilmfestival der DDR Karl-Marx-Stadt

1980 DACH ÜBERM KOPF
Goethepreis der Stadt Berlin im Kollektiv

1984 MARTIN LUTHER
Kunstpreis der DDR gemeinsam mit Hans Kohlus, Kurt Veth, Heide Hess, Erich Gusko, Harald Horn

1989 Nationalpreis I. Klasse.

1987 DIE WEIHNACHTSKLEMPNER
Goldener Lorbeer für herausragende Schauspielerleistungen


Ausgewählte Literatur

Helmut Pelzer: Ulrich Thein, in: Renate Seydel (Hrsg.): Schauspieler, Berlin Henschel Verlag 1966.

Constanze Pollatschek: Die "abgebrochene" Karriere, in: Filmspiegel, 17/1969.

Benito Wogatzki: Broddi. Szenarium zum Fernsehfilm, Berlin Henschel Verlag 1976.

Hugo Fetting: Ulrich Thein - die Wiederkehr des Schauspielers, in: Film und Fernsehen, 05/1978.

hdt: Schauspieler, Autor und Regisseur in einem, in: Leipziger Volkszeitung, 14./15.10.1978.

Ulrich Thein, Hans-Dieter Tok: Einfache Geschichten, gewöhnliche Helden, in: Film und Fernsehen, 04/1981.

Henryk Goldberg: Die Kunst aus der Kiste, in: Prisma 13. Berlin Henschel Verlag 1982.

Horst Knietzsch: Poetische Formen finden, die den heutigen Zuschauer erreichen, in: Neues Deutschland, 01.10.1983.

Erika Richter: Ulrich Thein. Auf dem Weg zu einem volkstümlichen Film, In: Rolf Richter (Hrsg.): DEFA-Spielfilm-Regisseure und ihre Kritiker. Band 2. Berlin Henschel Verlag 1983.

Barbara Cantow: Geübt wie ein Ochse: in: Sonntag, 09.12.1984.

Peter Berger: Ein musikalisches Genie, ein kühner, aufklärerischer Geist, in: Neues Deutschland, 09.03.1985.

Ines Söllner: Ein Hauch Courths-Mahler... Im Gespräch mit Regisseur Ulrich Thein, in: Filmspiegel, 19/1988.

K. Kn: Geradlinige, rustikale Figuren, in: Märkische Union, 22.03.1988.
Horst Knietzsch: Ein Multitalent, das nicht viel Wind um sich macht, in: Neues Deutschland, 07.04.1990.

ADN/ND: Thein erklärt seinen Austritt, in: Neues Deutschland, 09.12.1991.

Günther Reisch: Ulrich Thein, in: Ralf Schenk (Hrsg.): Vor der Kamera, Berlin Henschel Verlag 1995.

Ralf Schenk: Leute mit Schnauze und Herz, in: Neues Deutschland, 07.04.1995.

Ralf Schenk: Suchender in der geteilten Stadt. Zum Tode von Ulrich Thein, in: film-dienst 14/1995.

DEFA: Ulrich Thein gestorben, in: Neues Deutschland, 22.06.1995.

fk: Gefühl und Witz, Herz und Schnauze, in: Märkische Allgemeine, 22.06.1995.

Peter Hoff: Er war wie Anton: ein ganzer Kerl, in: Neues Deutschland, 23.06.1995.

Horst Knietzsch: Scheiß will ich nicht machen, in: Neues Deutschland, 07.04.2000.







Ulrich Thein in
"Königskinder" (1962)

Foto: DEFA-Stiftung/Waltraut Patheheimer









Ulrich Thein (r.) in
"Fünf Patronenhülsen" (1960)

Foto: DEFA-Stiftung/Eberhard Daßdorf







Ulrich Thein in
"Eine Berliner Romanze" (1956)

Foto: DEFA-Stiftung/Waltraut Patheheimer