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DEFA - Stiftung - Technische Leitung

Technische Leitung

1100 Technische Leitung des Film- und Lichtspielwesens

Agenda

Abt. (Film-)Technik bereitet Entscheidungen der HV Film auf film- und filmtheatertechnischen Gebiet vor, stellt die Planbestandteile Technik zusammen, koordiniert die Durchführung von Entscheidungen, gewährleistet den Informationsaustausch im Fachgebiet, kontaktiert die für Technik verantwortlichen Leiter in den der HV Film unterstellten Studios, Betrieben und Einrichtungen, pflegt die internationale wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit und die Abstimmung mit den dafür zuständigen staatlichen Institutionen. 

Zur Beratung und Unterstützung der technischen Leitung sind staatliche und nichtstaatliche Gremien gebildet.

Struktur

1101  Staatliche Institutionen
1101.1  Staatliches Komitee für Filmwesen > 143
1101.2  Hauptverwaltung Film > 144
1101.3  VVB Film > 145
1101.4  Hauptverwaltung Film > 146
1102  Staatliche Gremien
1102.1  Fachkommission Kinotechnik im MfL/HV Feinmechanik-Optik
Technisch-Wissenschaftlicher Rat beim SFK
Technisch-ökonomischer Rat der VVB Film
1102.2  Standardisierungskreis für Film- und Kinotechnik im AfS
1103  Nichtstaatliche Gremien 
1103.1  Fachausschuss Kinotechnik im Deutscher Normenausschuss,
Zweigstelle Ost
1103.2  Arbeitsausschuss Kinotechnik bei der Kammer der Technik 
Fachausschuss Filmtechnik
1103.3  Wissenschaftlich-technischer Beirat des Filmwesens der DDR
1104  Internationale staatliche Gremien
1104.1  Beratungen der Technischen Leiter der Kinematografien sozialistischer Länder
1105  Internationale nichtstaatliche Gremien
1105.1  UNIATEC > 1035


Legende

Entstehungsgeschichte Die frühe DEFA als Kapitalgesellschaft regelt ihre technischen gelange intern bzw. im Zusammenwirken mit Besatzungsbehörden, Aufsichtsbehörde (DVV) und DEFA-Kommission des Parteivorstandes der SED. Mit Errichtung der Deutschen Wirtschaftskommission (1947) und Erweiterung ihrer Befugnisse (1948) gelten deren Beschlüsse sinngemäß. Nach Gründung der DDR,  Übergabe der Ateliers und Kopierwerke an die Regierung der DDR und Umwandlung  in VEB sind staatliche Stellen in technische Verfahrensentscheidungen einbezogen (1950-1952): Ministerium für Aufbau (Einreichung der Perspektivplanvorschläge); Ministerium für Planung bzw. Staatliche Plankommission (Einreichung der Planvorschläge); Ministerium für Leichtindustrie (Unterstellung der Atelierbetriebe und Forschungsabteilung). Mit der Reorganisation des Film- und Lichtspielwesens und der Errichtung des Staatlichen Komitees für Filmwesen (1952) entsteht eine staatliche Behörde für das Film- und Lichtspielwesen, dem auch dessen technische Leitung untersteht.

Status Abt. Technik ist integrierter Bestandteil der staatlichen Leitung des Film- und Lichtspielwesens. Die Weisungsbefugnis liegt beim Leiter der HV Film.

Unter „Technischer Leitung“ ist im folg. immer Abt. (Film-)Technik der staatlichen Leitung des Film- und Lichtspielwesens (SFK, HV Film, VVB Film, HV Film) und ihr Leiter zu verstehen.

Struktur Der Technischen Leitung unterstehen VEB DEFA Gerätewerk (1955-1963), DEFA Zentralstelle für Filmtechnik (1957), VEB Kinotechnik (Filmtheatertechnik) (1953), VEB DEFA-Kopierwerke (1986).

Im Verfolg ihrer technischen Politik ist die HV Film vor allem mit folgenden staatlichen Institutionen verbunden: Staatliche Plankommission (auch: RGW-Kontakte), Ministerium für Elektrotechnik und Elektronik, Ministerium für chemische Industrie,

Ministerium für Außenhandel/ ~ Außenwirtschaft einschl. der ihm unterstellten (filmtechnisch relevanten) AHB, Amt für Standardisierung (AfS, 1954-1973; ~, Messwesen und Warenprüfung (ASMW), 1973-1990).

Beratungen der Technischen Leiter der Kinematografien sozialistischer

Länder (1976-1989) sind informelle Treffen, deren Empfehlungen und Beschlüsse von den nationalen staatlichen Einrichtungen umgesetzt werden. 

Eine besondere Rolle bei der Vorbereitung von Sachentscheidungen und der Wahrnehmung innerfachlicher, innerdeutscher und internationaler Kontakte spielt der  Arbeitsausschuß Kinotechnik (1950) bzw. Fachausschuß Filmtechnik (1957) bei der Kammer der Technik.

Der Wissenschaftlich-technischer Beirat (1972) ist juristisch selbständige nichtstaatliche Vereinigung zur Beratung und Unterstützung der HV Film in film- und filmtheatertechnischen Belangen.

Produktion Abt. (Film-)Technik bereitet Entscheidungen der HV Film auf film- und filmtheatertechnischen Gebiet vor, stellt die Planbestandteile Technik zusammen und den Plan Neue Technik auf, gewährleistet den Informationsaustausch im Fachgebiet, kontaktiert die für Technik verantwortlichen Leiter in den der HV Film unterstellten Studios, Betrieben und Einrichtungen, pflegt die internationale wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit. Sie ist zuständig für den Import von Filmtechnik und die Abstimmung mit den dafür zuständigen staatlichen Institutionen.

Die technische Leitung stützt sich bei ihrer Leitungstätigkeit auf die Fachleute in den Studios, Betrieben und Einrichtungen, insbesondere durch Bildung beratender Gremien, öffentliche Zusammenkünfte (Filmtechnikerkonferenz der HV Film,1956; Technisch-ökonomischen Konferenz der VVB Film, 1959), Dienstkonferenzen (Beratungen der Technischen Leiter der filmtechnischen Betriebe der DDR) und Ausarbeitung von Konzeptionen für das Film- und Lichtspielwesen.

Sie trifft Entscheidungen für Investitionen bei anamorphotischem Breitwandfilm (Totalvision), 4-Kanal-Magnetton-Technik (Filmaufnahme-, Kopier- und Wiedergabetechnik), Kopierwerksneubau (1953-1961).

Die Vorbereitung des 70-mm-Films erfolgt unter Zusammenführung der dafür vorhandenen personellen und institutionellen Kapazität durch die Technische Leitung des Filmwesens im Fachausschuss Filmtechnik (1959), der Einleitung und Abstimmung von Eigenproduktion (ZfF, DEFA-Studio für Spielfilme, DEFA-Gerätewerk), DDR-Auftragsproduktion (VEB Kamera- und Kinowerke/Pentacon Dresden, Clamann & Grahnert ua.) und mündet ein in den Beschluss zur Einführung des 70-mm-Films in ausgewählten Lichtspieltheatern (1962) und in der Filmproduktion (1964). Als künstlerischer und kulturpolitischer Wegbereiter gilt Andrew Thorndike, der den ersten (Dokumentar-)Film im 7o-mm-Format dreht und die Anschaffung von sowjetischen 70-mm-Handkameras und Zubehörtechnik zustande bringt. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zur Rentabilität (internationaler Filmvertrieb, Kino-Umrüstung, Publikumswirksamkeit) und führen zur Einstellung der 70-mm-Filmproduktion.

Entscheidung über Neubau, Umbau, Rekonstruktion von Kinos obliegt den Räten der Bezirke. Die Technische Leitung trifft Feststellungen über den Zustand der Lichtspieltheater und deren Rekonstruktionsbedarf (einschließlich seiner volkswirtschaftlichen und finanziellen Größenordnung), bündelt Sachprobleme sowie mittel- und langfristige Lösungen und legt sie über das MfK zentralen Staatsorganen zum Beschluss vor, pflegt internationale Zusammenarbeit und nimmt über > VEB Kinotechnik (Filmtheatertechnik) Einfluss auf technische Erneuerung (Projektierung und Durchführung). Wichtige Schritte sind anamorphotische Breitwandfilm-Ausstattung (Totalvision), Ausrüstung ausgewählter Lichtspieltheater mit 70-mm-Vorführtechnik, Projektoren-Umrüstung auf Xenon-Lampen, Grundfondserfassung der Filmtheater (1980).

Standardisierung spielt von Anfang an eine wichtige Rolle im Film- und Lichtspielwesen.

„Dieser Umstand ist von prinzipieller Bedeutung, denn nur durch die Anwendung dieser verbindlichen Normung auch im Bereich der Länder des sozialistischen Weltsystems kann die Internationalität des Films für die Zukunft gesichert werden. (...) Der Verlauf der Entwicklung zeigt, dass ein Weitertreten auf der Stelle nicht mehr zu verantworten war, wollte man einen internationalen Filmaustausch bzw. internationalen Filman- und verkauf nicht aus technischen Gründen unmöglich machen.“ (HV Film, 1956)

Internationale Kompatibilität heißt zunächst DIN-Standard und Mitarbeit im > Deutschen Normenausschuß. Im Zuge der sog. Störfreimachung (1959-1961) führt die Abstimmung deutscher DIN- und sowjetischen GOST-Standards zu Reibungs- und Zeitverlusten, da zunächst nicht von Abgleich, sondern von Umstellung die Rede ist. Dem folgen Einführung von TGL (Technische Normen, Gütevorschriften, Lieferbedingungen, 1964-1990) als Betriebs-, Fachbereichs-, DDR-Standards, Abstimmung mit den Empfehlungen der Internationalen Organisation für Standardisierung (ISO) und Heranführung an Weltstandards. Wichtigste Einrichtung für Fragen der Standardisierung ist die > DEFA Zentralstelle für Filmtechnik unter Zuarbeit entsprechender Gremien in Wissenschaft, Technik, Industrie und Filmpraxis bei letzter Zuständigkeit des > Amt für Standardisierung (AfS) bzw. ~, Messwesen und Warenprüfung (ASMW).

Die HV Film drängt frühzeitig auf Internationalisierung im Gerätebau angesichts der Wirtschafts-, Entwicklungs- und Produktionssituation, des umfänglich kleinen, aber permanenten Bedarfs an Filmaufnahme- und Wiedergabetechnik und dem gesellschaftlichen, kulturpolitischen und ökonomischen Rang des Film- und Lichtspielwesens. Etappen dazu sind: Gemischte sowjetisch-deutsche Kommission für technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit, Filmtechniker-Konferenz der sozialistischen Länder (1956), Mitgliedschaft in der > UNIATEC (1957), Arbeitsgruppen (Optik, Rohfilm, Filmprojektoren, Filmtechnischer Gerätebau) in  RGW-Sektionen, bilaterale Vereinbarungen über Spezialisierung in Maschinenbau und Elektrotechnik/Elektronik im RGW (1966/67), periodische Beratungen der Technischen Leiter der Kinematografien sozialistischer Länder zur Abstimmung technischer Verfahren und staatlicher Maßnahmen unter fachspezifischer Zuarbeit internationaler  Arbeitsgruppen (1976-1989 (1976).

Der Wissenschaftlich-technische Beirat dient als Gremium von Persönlichkeiten und Vertretern von Einrichtungen, die auf dem Gebiet der Filmtechnik tätig sind, der Beratung und Unterstützung der HV Film in film- und filmtheatertechnischen Belangen. Seine Hauptfunktion als nichtsstaatliche Organisationen besteht in der Teilnahme an der Arbeit von > UNIATEC. Er löst darin den > Fachausschuss Filmtechnik bei der KdT ab (1972).

Das Zentrale Büro für Schutzrechte (Z-BfSR, 1984) ist eine (dem Büro für Urheberrechte vergleichbare) Dienstleistungseinrichtung des MfK auf technischem Gebiet. Z-BfSR ist Bestandteil der ZfF. Es handelt im Auftrag des MfK und im Rahmen der Aufgaben unmittelbar mit Studios, Betrieben und Einrichtungen sowie ggf. mit dem Amt für Erfindungs- und Patentwesen und anderen staatlichen Einrichtungen zusammen.

Finanzierung auftragsgebundener wissenschaftlich-technischer Aufgaben auf dem Gebiet des Filmwesens erfolgt aus den vom Staatshaushalt über das MfK, HV Film, bereitgestellten Mittel und aus den Mitteln des (zentralen) Fonds Wissenschaft und Technik (WuT). Für die genannten Aufgaben, die Bestandteil des zentralen Fonds WuT sind, ist die HV Film im MfK Hauptauftraggeber.

Rechtsfragen Das Z-BfSR ist verantwortlich für die Unterstützung der Studios, Betriebe und Einrichtungen bei Maßnahmen zum Erwerb von Schutzrechten für Erfindungen, industrielle Muster und Warenkennzeichen sowie zu ihrer Aufrechterhaltung, Verteidigung und Durchsetzung und für die Entwicklung einer auf Verwirklichung außenwirtschaftlicher Ziele gerichteten Arbeit mit Schutzrechten, Lizenzen und Erfinderpässen. Die Eigenverantwortung der Studios, Betriebe und Einrichtungen bleibt davon unberührt.


Quellen

Bestände

  • BArch  Ministerium für Kultur, HV Film (DR 1)
  •   Büro für Investitionen und materiell-technische Versorgung (DR 111)
  •   Zentrales Büro für Schutzrechte bei der ZfF (DR 119)
  • SAPMO-BArch  SED (DY 30)
  • Kammer der Technik (DY 61)

Rechtsvorschriften

(1)

  • VO vom 8. Januar 1953 über die Bildung von volkseigenen Betrieben für Kinotechnik (GBl. S. 78)
  • Statut der volkseigenen Betriebe für Kinotechnik vom 5. März 1953 (ZBl. S. 114)
  • Zweite DVO zur VO vom 8. Januar 1953 (...) (GBl. II S. 320)
  • AO vom 4. November 1955 über die Bildung und die Tätigkeit der Wissenschaftlich-Technischen Räte der Hauptverwaltungen (GBl. II S. 383)
  • AO Nr. 1 vom 22. Januar 1957 über die Errichtung einer Zentralstelle für Filmtechnik (GBl II S. 60)
  • AO Nr. 2 vom 19. Juli 1960 über die Errichtung einer Zentralstelle für Filmtechnik (GBl. II S. 274)
  • Statut der DEFA Zentralstelle für Filmtechnik (Anlage zur AO Nr. 2) (GBl. II S. 274)
  • AW vom 4. April 1972 über das Statut der DEFA Zentralstelle für Filmtechnik (VMMfK Nr. 5/72, Teil I, lfd. Nr. 10)
  • AO Nr. 3 vom 25. April 1972 über die Errichtung einer Zentralstelle für Filmtechnik (GBl II S. 284)
  • AW vom 13. Oktober 1988 über das Statut der DEFA Zentralstelle für Filmtechnik (VMMfK Nr. 2/88, Teil I, lfd. Nr. 12)
  • Anweisung über die Stellung und die Aufgaben des Zentralen Büros für Schutzrechte (Z-BfSR) des Ministeriums für Kultur bei der DEFA-Zentralstelle für Filmtechnik (VMMfK Nr. 1/84, Teil I, lfd. Nr. 3)

(2)

  • Arbeitsordnung des Technisch-Ökonomischen Rates der VVB Film (VMMfK Nr 1/59, Teil I, lfd. Nr. 8)
  • Satzung des Wissenschaftlich-Technischen Beirates des Filmwesens der DDR vom 3. November 1971 (VMMfK Nr. 5/72, Teil I, lfd. Nr. 9)
  • AO vom 15. Februar 1972 über die Rechtsfähigkeit des „Wissenschaftlich-Technischen Beirats des Filmwesens der DDR“ (GBl. II S. 180)

(3)

  • Beschl. des Ministerrates der DDR vom 18. Januar 1962 über die Ordnung der zentralen Planung und Organisation der wissenschaftlich-technischen Arbeit in der DDR (Auszug) (GBl. II Nr. 8 S. 61)
  • VO vom 21. September 1967 über die Standardisierung in der DDR (GBl. II Nr. 90 S. 665)
  • AO vom 30. September 1968 über die auftragsgebundene Finanzierung wissenschaftlich-technischer Aufgaben und die Bildung und Verwendung des Fonds Wissenschaft und Technik (GBl. II Nr. 110 S. 859)
  • AO vom 5 April 1972 über die Verbindlichkeit der „Ordnung der Information über Wissenschaft und Technik für die Leitung und Planung der Volkswirtschaft“ (GBl. II Nr. 19 S. 223)
  • AO vom 25. April 1972 über die auftragsgebundene Finanzierung wissenschaftlich-technischer Aufgaben in den Einrichtungen des Filmwesens (GBl. II Nr. 25 S. 283)
  • VO vom 15. März 1984 über die Standardisierung (GBl. I Nr. 12 S. 157)
  • VO vom 15. März 1984 über die Standardisierung – Standardisierungs-VO – (GBl. I Nr. 12 S. 157)
  • Erste DB vom 15. März 1984 zur Standardisierungs-VO – Regelungen zur Durchführung der Standardisierungsarbeiten und zur Anwendung der DDR- und Fachbereichsstandards sowie Werkstandards mit Qualitätsmaßstäben (GBl. I Nr. 12 S. 162; Ber. GBl. I Nr. 18 S. 240)

Beschlüsse

  • Studiendelegation Filmtechnik. Sekretariat des ZK der SED, Protokoll Nr. 24 vom 3.11.1954, Punkt 24(SAPMO-BArch, DY 30/J IV 2/3/446)
  • Bericht über den gegenwärtigen Stand der Unabhängigmachung der  Filmindustrie von den westdeutschen Konzernen (1958) (SAPMO-BArch, DY 30/IV 2/2.029/37)
  • Bericht der ZPKK über die Nichtdurchführung eines Teils des Beschlusses des Politbüros vom Juni 1958 in der Frage der Herstellung der Unabhängigkeit der Filmindustrie vom kapitalistischen Ausland (SAPMO-BArch, DY 30/IV 2/2.029/37); Beschl. zum Bericht der ZPKK (...).Politbüro des ZK der SED, Protokoll Nr. 12 vom 22.3.1960, Punkt 8, Anlage Nr. 3 (SAPMO-BArch, DY 30/J IV 2/2/693)
  • Beschl. zur VO über die Standardisierung in der DDR. Ministerrat, Beschluß 01-80/4/84 vom 15.3.1984 (BArch, DC 20/I/3-2027)

Berichte 

  • Perspektivplan-Vorschläge für 1952-1955 (darin: Gesamt-Apparat-Erneuerung der Kopieranstalt und für die Schmalfilmproduktion, neue technische Basis für Synchronabteilung, eigene technische Basis für Dokumentarfilm und Kurzfilm), Protokoll der 4. Vorstandssitzung am 7.2.1952 (BArch, DR 117/21727)
  • Arbeitsgebiet „Kinotechnik“ wird aus der bisherigen Fachkommission im MfL, HV Feinmechanik und Optik, herausgelöst und dem Technischen Rat beim SFK übertragen. ZFB an SFK, 7.11.1952 (BArch, DR 1/4024)
  • Technisch-wissenschaftlicher Rat beim SFK, Sitzungsprotokolle 1953 (BArch, DR 1/4585)
  • Einberufung einer Tagung der technischen Intelligenz der Filmschaffenden (Darstellung der technischen Situation), Aktennotiz, 22.7.1953 (BArch, DR 1/4007)
  • Filmtechniker-Konferenz der HV Film, Januar 1956, Protokoll (BArch, DR 1/7919)
  • Die Aufgaben der Wissenschaftler im zweiten Fünfjahrplan, Tagung des Präsidialrates des Kulturbundes, 20.4.1956 (SAPMO-BArch, DY 27/920)
  • VEB Gerätewerk Friedrichshagen (bisherige Unterstellung MfLI/HV Feinmechanik und Optik) wird als VEB DEFA-Gerätewerk der HV Film unterstellt (1955) (BArch, DR 1/7919)
  • Technisch-ökonomische Konferenz der VVB Film (auch: Wissenschaftlich-ökonomische Konferenz), 29.-30.5.1959, Protokoll (BArch, DR 1/4952)
  • Mängel und Ursachen in der Arbeit von ZfF und VVB Film, ZFT/Meister an VVB Film/Hoffmann, 28.9.1959 (BArch, DR 1/4671)
  • Technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit UdSSR/DDR, Arbeitsberatung in Moskau vom 30.11.-5.12.1959, VVB Film/Schauer, Bericht, Dezember 1959 (BArch, DR 1/7729)
  • Rekonstruktionsplan der VVB Film für die Jahre 1959 bis 1965 (BArch, DR 1/7721)
  • Vorschlag für das Entwicklungs- und Einführungsprogramm für 70-mm-Film, ZfF, 1959 (BArch, DR 1/ 7824)
  • Zusammenfassung des Standes der technischen Basis in den Studios, Kopierwerken und dem Lichtspielwesen in der D.D.R. (im Vergleich mit dem Stand in Westdeutschland) VVB Film/Flechtner an ZK der SED/Abt. Kultur/Woitek, 18.1.1960 (SAPMO-BArch, DY 30/IV 2/9.06/253)
  • Dokument über den Stand und die Entwicklung des Film- und Lichtspielwesens, bezogen auf die technisch-materielle-ökonomische Entwicklung, VVB Film 1960 (SAPMO-BArch, DY 30/IV 2/9.06/253)
  • Darlegungen  über den Stand und die Probleme der Entwicklung der materiell-technischen Basis der Filmproduktion und des Lichtspielwesens. Anlage 1, Situation des Lichtspielwesens im VEB
  • Berliner Filmtheater; Anlage 2, Anlagefonds / Altersgemäße Zusammensetzung und technischer Stand der wichtigsten Grundmittel; Anlage 3, Plan der Erweiterung und Erhaltung der Grundmittel 1961-1965, Plan Import 1961-1965, VVB Film, 9.2.1961 (SAPMO-BArch, DY 30/IV 2/9.06/253)
  • Lage der Abhängigkeit von Importen aus dem kapitalistischen Ausland für die materiell-technische Basis des Filmwesens; Auszug einiger Probleme der Störfreimachung aus den Bereichen der VVB Film, VVB Film an ZK der SED/Abt. Kultur, 12.9.1961, MfK/Sektor Planung (SAPMO-BArch, DY 30/IV 2/9.06/253)
  • Störfreimachung, DEFA/Mückenberger an MfK/Rodenberg, 19.12.1961 (in: Ralf Schenk, Eine kurze Geschichte der DEFA, Berlin 2006)
  • Handakte Leiter Abt. Filmtechnik im MfK/HV Film, 1963-1989 (BArch, DR 1/15175)
  • Kammer der Technik, Fachausschuß Filmtechnik/Fachunterausschuß Filmtheatertechnik, MfK/HV Film, 1980-1990 (BArch, DR 1/15186)
  • UNIATEC; Wissenschaftlich-technischer Beirat, MfK/HV Film, 1957-1990 (BArch, DR 1/15176; 15177)
  • Standardisierung, Berichte und Beschlüsse, MfK/HV Film, 1982-1989 (BArch, DR 1/15185; 15187-15188)
  • Beratung(en) der Technischen Leiter der Kinematografien sozialistischer Länder (BArch, DR 1/4883)


Literatur

  • Technisch-ökonomische Konferenz 1959, Berlin 1959
  • 25 Jahre DEFA-Zentralstelle für Filmtechnik. Beiträge zur Filmtechnik, Berlin 1982
  • Wilkening, Albert: Geschichte der DEFA von 1945-1950, o.O.o.J. (Potsdam-Babelsberg 1981)
  • Wilkening, Albert: Die DEFA in der Etappe 1950 bis 1953, o.O.o.J. (Potsdam-Babelsberg 1984)
  • Besser, Hans Rolf: Fünfzig Jahre Kammer der Technik. In: Ingenieur-Nachrichten, Erfurt, Heft 2-5/1996
  • Prokop, Siegfried: 1956 – DDR am Scheideweg. Opposition und neue Konzepte der Intelligenz, Berlin 2006